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Gründerszene bekommt Zuwachs

Erste Tech Startup School Alb-Bodensee in der CECEBA Startup Base

Die Gründerszene in Balingen bekommt Zuwachs: Im Februar startet die erste Tech Startup School Alb-Bodensee in der CECEBA Startup Base. Das Projekt bringt gründungsinteressierte Studierende aus unterschiedlichen Hochschulen und Disziplinen mit Herausforderungen mittelständischer Unternehmen aus der Region zusammen.

Tech Startup School
Eine Ausdehung auf andere Standorte ist bereits in Planung.
© Tech Startup School / tech-startup-school.de

Balingen, 11. Januar 2018 - „Wir bringen die Region damit deutlich voran“, davon ist Jürgen Schäfer, Gesellschafter und CEO der CECEBA Group in Balingen sowie der Tech Startup School Alb-Bodensee, überzeugt. Er redet von der Tech Startup School Alb-Bodensee, die im Februar in Balingen startet.

„Junge, gründungsaffine und unternehmerisch denkende Studierende und den regionalen Gründermittelstand ins gleiche Boot zu holen, das ist die Grundidee der Tech Startup School Alb-Bodensee“, so Schäfer, der selbst einer der Initiatoren ist.

In einer zweimonatigen Arbeitsphase bearbeiten die Studierenden in Teams und mit der Unterstützung der Unternehmen Geschäftsideen, die aus den mittelständischen Unternehmen heraus entstanden sind. Ziel ist die Entwicklung eines finanzierungsfähigen Geschäftsmodells. Im Idealfall entsteht für die Studierenden daraus ein eigenes Startup.

Innovationskraft des Mittelstandes stärken

Am Anfang dieses Konzepts stand der Wunsch der mittelständischen Unternehmen, die Innovationskraft in der Region zu stärken. Ideen sind vorhanden, normalerweise fehlen Arbeitskraft, institutioneller Rahmen und frische Köpfe. Und genau das bringen die Studierenden nur zu gerne mit, denn das Interesse an eigenen Gründungen ist groß. Das Konzept der Tech Startup School Alb-Bodensee entwickelt hat das Gründungsbegleitungsunternehmen Gründerschiff aus Konstanz zusammen mit CECEBA und weiteren Unternehmern aus der Region. Moritz Meidert, Kapitän des Gründerschiffs, erläutert:

Wir wollten dabei ohne staatliche Unterstützung die Kraft der mittelständischen Unternehmen mit dem Input von Studierenden aus unterschiedlichen Disziplinen verknüpfen.“

Bereits im Februar werden den Studierenden die Unternehmen und die Geschäftsideen im Detail vorgestellt. Ein Teambuilding Weekend ermöglicht den Studierenden, sich besser kennenzulernen und sich nach den perfekten Partnern für die Idee ihrer Wahl umzuschauen.

Die zweimonatige Arbeitsphase findet anschließend in der vorlesungsfreien Zeit statt. Mit der CECEBA Startup Base, einem voll ausgestatteten Co-Workingspace für Gründer in Balingen besteht genug Platz für kreatives Arbeiten. Am Ende des zweimonatigen Programms steht ein Final Pitching Event, bei dem die Teams ihre Ergebnisse vorstellen.

Studenten verkaufen ihre Geschäftsideen

Ist das ideengebende Unternehmen von dem Geschäftsmodell überzeugt und gewillt es weiterzuführen, haben die Studierenden die Wahl, die Realisierung des Startups mit Unterstützung des Unternehmens weiter durchzuführen oder das Startup studienbegleitend weiter zu unterstützen, den Hauptanteil aber beim Ideengeber zu lassen. Die Ideengeber haben aber auch die Möglichkeit, den Studierenden ihre Entwicklung „abzukaufen“.

Die Teilnahme ist für die Studierenden kostenfrei. Die Tech Startup School Alb-Bodensee finanziert sich über die ideengebenden Unternehmen und die entstehenden Gründungen. Bis zum 15.01.18 ist die Bewerbung auf einen der Restplätze noch möglich. Bisherige Bewerber kommen unter anderem aus Albstadt, Friedrichshafen, Biberach, Karlsruhe und Heidelberg. Mehr Informationen, auch über die Ideen, sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Homepage www.tech-startup-school.de.

Info: Neben CECEBA sind die Unternehmen Tress Gastronomie GmbH & Co. KG, Meinlschmidt Raumkonzepte, und Mehrer mit Ideen dabei. Träger ist die sich noch in Gründung befindliche Tech Startup School GmbH & Co. KG, an der auch noch weitere Unternehmer aus der Region beteiligt sind. Weitere Partner sind KLAS Networks, Fabrikado & private Investoren.

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