Was bedeutet Online-Reputation-Management?

Online-Reputation-Management ist jede Praxis der konsequenten Erforschung bzw. Gestaltung der persönlichen, beruflichen und geschäftlichen Reputation im weltweiten Kommunikationsnetz. Dieses betrifft die persönliche oder beruflichen Reputation von Personen, aber auch die geschäftliche Reputation von Firmen.

Der Begriff Online-Reputation-Management wird meist Englisch ausgesprochen. Die im Deutschen auch mögliche Form "Online-Reputationsmanagement" ist nicht sehr gebräuchlich. Das hängt auch damit zusammen, dass in den USA dieses Thema schon länger als relevant erkannt wurde und daher (wie bei anderen Begriffen auch) die englische Aussprache über viele englischsprachige Websites dominierend geworden ist.

Es geht also beim Online-Reputation-Management zunächst darum, herauszubekommen, welche Reputation bzw. welche Informationen über eine Person oder eine Firma im Internet vorliegen und parallel darum, mittels aktivem Handeln auf Online-Plattformen bzw. mit dem eigenen Webangebot auf den Prozess der Reputationsbildung gestaltend Einfluss zu nehmen. Von zentraler Bedeutung ist hier das parallele Handeln! Beginnt man erst mit dem Online-Reputation-Management, wenn man feststellt, dass der eigene Ruf durch negative News oder Meinungen in Gefahr gerät, kann es bereits zu spät sein.

Das Thema Online-Reputation-Management bündelt zwei neuere Tendenzen in der Web-Nutzung: Web 2.0 und Suchmaschinen-Optimierung.

Bei der Web 2.0-Entwicklung des Internets geht es darum, dass die Benutzer des Internets stärkere Möglichkeiten zur Einflussnahme auf den Kommunikationsprozess bekommen. Viele User werden mit eigenen Blogs aktiv oder nutzen andere Publikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke wie Wikipedia, MySpace oder XING.

Suchmaschinenoptimierung

Durch die Suchmaschinenoptimierung und der somit erzielten Verbesserung des Rankings bei den Suchmaschinen können Seiten oder Beiträge zur eigenen Person oder zur eigenen Firma gezielt in den Suchergebnissen nach oben katapultiert werden. Das hat mehr Besucher für die Webseite zur Folge, welche sich zur Firma oder zur Person erkundigen wollen. Ideal ist es, wenn man mit dem eigenen Namen oder dem Firmennamen unter den ersten 3 Suchergebnissen bei Google gelistet ist. Das bestätigt auch unser Suchmaschinentest.

passfoto torsten montag
E-Book Tipp: Bad Neighbourhood

Auf Deutsch heißt das so viel wie "schlechte Nachbarschaft". Dabei handelt es sich um einen weit E-Book Bad Neighbourhood verbreiteten Begriff im Internetmarketing. Durch die gegenseitige Verlinkung der Webseiten kann es passieren, dass man selbst auf "Bad Neighbourhood" verlinkt bzw. von dort zur eigenen Seite gelinkt wird.

Wenn es sich bei diesen sogenannten Nachbarseiten um Internetprojekte handelt, die wenig qualifiziert sind oder Inhalte bieten, die man selbst nicht vertreten kann, empfiehlt es sich, die Verlinkung zu so einem Partner aufzulösen. Das ist man sich und seiner guten Reputation im Web schuldig. Der eigene Ruf könnte darunter leiden.

Das E-Book "Bad Neighbourhood" soll Ihnen dabei eine Hilfe sein. Auf 14 Seiten lesen Sie Tipps und Hinweise dazu, wie Sie Ihr eigenes "Bad Neighbourhood" mit Hilfe bestimmter Tools auffinden können.

Dazu gibt Ihnen der Autor aus seinen langjährigen Erfahrungen heraus eine Reihe von Ratschlägen, wie Sie mit diesen Links verfahren können und welche Strategie in der Kommunikation mit "Bad Neighbourhood" angewendet werden sollte.

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Online Reputation Monitoring

Wichtiger Bestandteil des Online-Reputation-Managements ist das Online-Reputation-Monitoring, das genaue Erfassen aller Internetinformationen über die eigene Person oder das eigene Unternehmen - einschließlich der Bestimmung von Relevanz und Bedeutung bzw. Bewertung der jeweiligen Äußerung. Ein Blogbeitrag in einem wenig beachteten Nischenangebot ist anders zu bewerten und erfordert ein anderes Vorgehen als ein kurzer Kommentar in einem professionell journalistischen Angebot mit vielen Lesern.

Überwachen des Internets

Es gibt eine Vielzahl von Diensten und Möglichkeiten, das Online-Monitoring umzusetzen. Sehr nützlich sind beispielsweise Google Alerts, wo man automatisch eine Mitteilung bekommt, wenn ein bestimmter Begriff (z.B. der eigene Name oder die Firma) über Google im Internet gefunden wird.

Online Reputations Management durch eigenen Blog

Zur Gestaltung des Online-Reputation-Management kann man eine eigene Website (am besten mit Blogfunktion) relativ preiswert erstellen oder erstellen lassen. Im Beitrag zum Thema Geld verdienen im Nebengewerbe mit einer Interentseite haben wir bereits kostenlose WeBlogs vorgestellt.

Bei diesen Anbietern können Sie Ihren kostenlosen Blog anmelden:

Wenn man nun regelmäßig suchmaschinenoptimierte Beiträge zum eigenen Namen, zur eigenen Firma und zu den eigenen Angeboten erstellt, ist eine gute Basis dafür gelegt, dass die Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen relevante und positive Infos zur eigenen Person und zur eigenen Firma liefern. Das Online-Reputation-Management kann ergänzt werden durch gezielt erstellt Profile in sozialen Netzwerken wie XING.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Torsten vom

Gründerlexikon

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