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Erstellen Sie nun Ihren Businessplan!

Ein durchdachtes Konzept ist die Basis einer jeden Geschäftstätigkeit. Dabei sollten Sie sich nicht nur auf die Zahlen in Ihrem Kopf verlassen, sondern sich auch die Mühe machen und Ihr Konzept in einem Businessplan festhalten. Auf dieser Seite möchte ich die häufigsten Fragen zum Thema Businessplan beantworten:

Taschenrechner Büroklammer Kugelschreiber Büro hier: Businessplan erstellen
Bild: Alexander Stein / pixabay

Was ist ein Businessplan?

Für das englische Wort Business existieren mehrere Übersetzungsmöglichkeiten. Zum Einen bedeutet es in der Tat Geschäftsbetrieb oder gewerblicher Betrieb, zum Anderen kann es auch in der Bedeutung von „Aufgabe“ oder „Problem“ benutzt werden. In unserem Zusammenhang steht das Wort Businessplan meist in der Bedeutung von Konzept. Der Umfang des Businessplanes soll noch etwas weiter gefasst werden, denn der Businessplan ist sowohl ein Geschäftsplan, als auch ein Aufgaben- und Problemplan. Die Begriffe Businessplan und Geschäftsplan stellen im Folgenden Verlauf ein Synonym dar.

Wer sollte einen Businessplan erstellen?

Ab dem 01.11.2004 besteht die gesetzliche Voraussetzung zur Vorlage einer so genannten Opens internal link in current windowTragfähigkeitsbescheinigung gegenüber der Bundesagentur für Arbeit. Diese Bescheinigung wird von einer amtlichen Stelle wie der Industrie- und Handelskammer, Steuerberatern oder Unternehmensberatern ausgestellt. Bevor diese Bescheinigung jedoch ausgestellt werden kann, muss der Gründer sein Vorhaben durch ein Konzept bestätigen. Die inhaltliche Gliederung eines Businessplanes ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Es empfiehlt sich jedoch an die hier  beschriebene und bewährte Reihenfolge zu halten.

Alle diejenigen, die einen Existenzgründerzuschuss bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen wollen, sollten solch einen begutachteten Plan vorlegen können. Aber nicht nur die Bundesagentur für Arbeit ist als Gläubiger an einem Geschäftskonzept interessiert.

Auch bei der Beantragung eines Geschäftsdarlehens zur Geschäftseröffnung kommt der Existenzgründer um die Erstellung und Vorlage eines Businessplans nicht herum.

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Selbstverständlich ist auch der kapitalgebende Mitunternehmer oder die Gesellschaft an einem Businessplan interessiert. Schließlich möchte man ja als Investor wissen, wo man sein Geld anlegt und vor allem wie die Aussichten bestehen, das eingesetzte Geld wieder zu bekommen.

Welchen Umfang sollte der Businessplan haben?

Wie viele Seiten sollte ein Businessplan haben? In diesem Thema sind Experten geteilter Meinung. Informationsblätter des Bundesministeriums schreiben, dass bei einer Kleingründung der Businessplan einen Umfang von 5 Seiten haben sollten. Sicher kann das Konzept eines Kleinunternehmers nicht 35 Seiten füllen, man sollte sich jedoch nicht unbedingt an einen derartigen Richtwert klammern. Meine Empfehlung: Schreiben Sie so viele Seiten für Ihren Bunsinessplan wie möglich, aber gleichzeitig so wenig wie nötig.

Die Seitenzahl bestimmt sich in Abhängigkeit von der persönlichen Haltung zur eigenen Geschäftsidee. Ein zielstrebiger Jungunternehmer mit einem guten, auch selbst entwickelten Produkt, wird einen viel umfangreicheren Businessplan vorlegen, als ein Arbeitsloser, der den Weg in die Selbständigkeit wählt, um vor den Sanktionen der Bundesagentur für Arbeit zu flüchten. Ziel ist es, dass jeder sein eigenes Konzept nach bestem Wissen und Gewissen zu Papier bringt und einen eigenen 10-seitigen Businessplan vorlegen kann und zwar ohne fremde Hilfe! Dieser kann und sollte im Anschluss jedoch noch mal von einem Unternehmensberater oder Steuerberater geprüft werden, doch die gröbste Arbeit ist getan und zwar vom Gründer selbst.

Warum der Gründer seinen Businessplan möglichst selber schreiben sollte?

Der Geschäftsplan verschafft dem Startup (engl. Startup Unternehmen – Existenzgründer) eine detaillierte Vorstellung über sein Vorhaben und zeigt während der Ausarbeitung bzw. der Beantwortung der Fragen, Schwierigkeiten, Risiken und Problemfelder, welche während und nach Ihrer Existenzgründung auftauchen können. Der Gründer wird sozusagen vor dem „In´s blaue Reinwirtschaften“ bewahrt. Das setzt natürlich voraus, dass der Jungunternehmer sich selbständig mit seinem eigenen Konzept beschäftigt und nicht einen Berater dafür bezahlt, der ihm die komplette Arbeit abnimmt. Gegen die Hilfe eines Beraters hinsichtlich der Erläuterung einzelner Punkte oder Begriffe sowie Zusammenhänge ist allerdings nichts einzuwenden. Somit baut der zukünftige Unternehmer sich seinen eigenen Fahrplan, alle wichtigen Schritte werden vorher durchdacht und gezielt geplant, so dass der Gründer im Folgenden die Wesentlichen Vorkehrungen zur Existenzgründung selbst erarbeitet hat und auch anwenden kann. Das bewahrt ihn vor unangenehmen Fragen und Situationen, in welche er bei Gesprächen mit Banken, der Bundesagentur und anderen Institutionen gelangen kann. Somit ist der erstellte Plan auch eine gute Argumentationshilfe. Diese Tatsache wird sich sehr positiv auf Gesprächspartner auswirken und zeigt denen, dass das Vorhaben durchdacht und somit ohne Zweifel für die Geldgeber oder Investoren ist. Durch den Geschäftsplan schafft sich der Existenzgründer selbst eine wichtige Voraussetzung für die Grundsteinlegung seines Unternehmens.

Der Vorteil dieser Methode ist eindeutig: In Sachen Existenzgründung, Geschäftsidee und Rentabilität macht dem Gründer anschließend keiner mehr was vor, denn er hat sich ausgiebig mit seinem eigenen Konzept beschäftigt und dieses schlüssig erstellt. Es gibt dann keine Überraschungsfragen mehr, was gerade bei Opens internal link in current windoweinem Bankgespräch sehr vorteilig für den Existenzgründer ist.

Auch wenn der Businessplan Ihre eigene, ganz persönliche Herzensangelegenheit sein sollte, so können Sie sich dabei durchaus Hilfe von einem Berater holen. Wer lieber etwas anonymer arbeiten möchte, kann auf den Berater verzichten und für die Erstellung des Opens internal link in current windowBusinessplans Software nutzen.

Das beste Beispiel ist nicht annähernd so gut, wie der von Ihnen selbst geschriebene Businessplan. Trotzdem kann man sich die ein oder andere Anregung holen. Auf dieser Seite habe ich einige Opens internal link in current windowBeispiele, Vorlagen und Muster zum Businessplan zusammengetragen.

Wie lauten die 5 häufigsten Fehler bei der Erstellung eines Businessplans?

Viele Fachleute bemängeln viele Fehler und viele Köche verderben den Brei. Aus diesem Grund möchten wir uns nicht dazu hinreißen lassen, mehrere duzend Beiträge zu vergleichen und den Jungunternehmer bei der Erstellung seines Businessplans komplette zu verwirren. Im Folgenden werden die wesentlichen und gröbsten Fehler aufgezeigt, welche für den Einen oder Anderen mehr oder weniger relevant sind. Ziel soll es lediglich sein, Hinweise und Anregungen zu geben. Es liegt ohnehin im Ermessen des Lesers über die Qualität des Geschäftsplanes zu urteilen.

Fehler Nr. 1: Mangelnde persönliche Qualifikationen

Ein typischer Fehler vieler Existenzgründer. Als Gründer muss man sich mit dem auskennen, was man später verkaufen oder anbieten möchte. Ein Existenzgründer, der sich mit dem Verkauf von Waren hauptberuflich beschäftigen möchte, sollte tunlichst im Handel schon einige Erfahrungen gemacht haben. Ein Gründung im Onlinehandel setzt Grundwissen in den Bereichen Internet und Softwareverständnis voraus. Immer wieder erleben wir, dass Existenzgründer sich mit einem Opens internal link in current windowOnlineshop selbständig machen wollen, jedoch keinerlei Interneterfahrungen, technisches Verständnis insbesondere in Sachen Opens internal link in current windowSuchmaschinenoptimierung mitbringen.

Fehler Nr. 2: Mangelndes kaufmännisches Wissen

Ein Gründer sollte auch ein Mindestmaß an kaufmännischem und betriebswirtschaftlichem Wissen vorweisen. Das Argument: „Ich hab doch einen Steuerberater.“ ist hier keine Entschuldigung. Der Existenzgründer muss auch ohne den Steuerberater wissen, wie man eine Opens internal link in current windowRechnung schreiben kann oder Opens internal link in current windowEinkaufspreise verhandelt und kalkuliert. Das sind nur drei Beispiele für kaufmännisches Handeln, was stets ohne Steuerberater sitzen muss. Das Fachwissen dieser und anderer Themen erfordert ein gewaltiges Maß an Selbstdisziplin und natürlich an Zeit, was ein junger Unternehmer in der Startphase in den seltensten Fällen hat. Daher gehören derartige kaufmännische Grundlagen zum Grundwissen des Unternehmers und keinesfalls zur Einstiegslektüre der Existenzgründung oder zum schnellen Lernen in einem Existenzgründerseminar.

Fehler Nr. 3: Unschlüssige und widersprüchliche Konzepte

Ebenfalls ein häufiger Fehler von Existenzgründern, welcher spätestens in der Präsentation zu ungewollten Missverständnissen führt. Der Leser oder Zuhörer des Konzeptes erkennt die Widersprüche augenblicklich und stellt Fragen, welche beim Gründer zu verwirrenden und unprofessionellen Antworten führen. Somit wird eine Lawine der Unsicherheit beim Gründer losgetreten, die früher oder später den Jungunternehmer überrollt. Daher das Konzept im Vorfeld auf Widersprüche prüfen und etwaige Antworten auf zu erwartende Fragen überlegen. Fangfragen im Vorfeld analysieren und die Präsentationstechnik üben. Hilfreiche Artikel zum Thema Referate halten oder Wie Sie echt und souverän auftreten sowie Technik zum Opens internal link in current windowDeuten der Körpersprache sollten selbstverständlich vor der Präsentation studiert werden.

Dieses Wissen ist für den Existenzgründer von äußerster Wichtigkeit, denn schließlich kann er nur auf Dauer Produkte oder Leistungen verkaufen, wenn eine Nachfrage nach den Produkten oder Dienstleistungen vorhanden ist. Diese Erkenntnisse können nur entstehen, wenn der Markt studiert wurde, sich der Gründer damit befasst und eine so genannte Marktstudie durch Marktforschung erstellt hat.

  • Was wollen die Menschen?
  • Ist mein Produkt oder meine Dienstleistungen für die Kunden überhaupt preislich tragbar?

Diese und andere Fragen müssen im Vorfeld beantwortet werden können, um ein gewisses Gespür für Angebot und Nachfrage zu bekommen und selbstverständlich dem Leser des Businessplans darüber zu informieren. Schließlich möchte der Investor wissen, ob überhaupt eine Nachfrage besteht, um das Produkt oder die Dienstleistungen zu monetarisieren?

Fehler Nr. 4: Der „Es wird schon klappen“ – Fehler

Das ist einer der Fehler, welcher gerade in der Startphase die Sinne benebelt. Das sich in den Kopf gesetzte durchzuführen, ohne auf die Umwelt zu achten, raubt häufig den Blick für das Wesentliche. Der Kunde möchte einen Vorteil aus dem Produkt ziehen. Das eingesetzte Kapital muss also weniger Wert sein als der dafür erhaltene Nutzen, denn sonst würde der Kunde einen preislichen Nachteil aus dem Geschäft erfahren. Um diesem Fehler entgegen zu wirken empfiehlt es sich das so genannte „Worst – case – Szenario“ anzunehmen. Das bedeutet, man geht vom schlimmsten Fall aus und rechnet mit diesen Zahlen oder schildert die daraus resultierenden Ergebnisse. Kommt man selbst in dieser absoluten Ausnahmesituation noch zurecht, bestätigt sich das gute Konzept. Der „Es wird schon klappen“ - Fehler ist sehr heimtückisch und vorwiegend bei Leuten zu finden, die bereits in der Vergangenheit in Führungspositionen zu finden waren oder welchen man verantwortungsvolle Aufgaben anvertraut hatte. Sie strotzen vor Selbstbewusstsein und unterschätzen die Existenzgründung und den Markt. Es hat früher geklappt und wird heute auch klappen. Wozu soll ich mich verrückt machen, mit meiner Praxis und meinen Vorkenntnissen? Unterschätzen Sie den Gegner (die Existenzgründung) nicht, Sie haben vorerst nur diesen einen Versuch und diese Chance.

Fehler Nr. 5: Der Rechtschreib- oder Inhaltsfehler

Ein letzter gravierender Fehler bei der Erstellung eines Konzeptes sind falsche Tatsachen oder falsch geschriebene Firmen- oder Personennamen. Nichts ist schlimmer als bereits auf dem Deckblatt enthaltene Rechtschreibfehler. Der Gutachter bekommt so einen falschen ersten Eindruck von dem vielleicht sehr fundierten und aussagekräftigen Businessplan.

Wie kann ich Fehler bei der Erstellung des Businessplans vermeiden?

Sicher gibt es noch weitere Fehler bei der Erstellung und Präsentation eines Businessplans. Es ist daher ratsam sein erstelltes Konzept probehalber zu präsentieren und einem fachkundigen Berater vorzustellen. Somit erhält man bereits vor der eigentlichen Präsentation von einem Fachmann ein reales Feedback über die Qualität seines Businessplans und kann diesen ggf. nochmals verbessern.

Muss ich den Businessplan auch der IHK vorlegen?

Freiwillig würde ich das nicht tun. Den Businessplan sollte man der IHK nur dann vorlegen, wenn die IHK als tragfähige Stelle (Opens internal link in current windowfachkundige Stellungnahme bzw. Tragfähigkeitsbescheinigung)  den Businessplan abnehmen, bewerten und unterzeichnen soll, quasi zur anschließenden Ausstellung der Tragfähigkeitsbescheinigung. Ob die IHK allerdings wirklich der beste Partner für die Erstellung der Tragfähigkeitsbescheinigung für den Existenzgründer ist, lassen wir an der Stelle mal unbeantwortet.

Welche Behörden müssen eine Kopie meines Businessplans erhalten?

Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Um eine Existenzgründerförderung zu erhalten, muss der Bundesagentur für Arbeit ein Geschäftsplan vorgelegt werden. Benötigt der Gründer darüber hinaus noch weitere finanzielle Mittel in Form von Krediten oder Fremdkapital im Allgemeinen, so werden auch Kreditinstitute, Förderbanken von Bund und Ländern und die Kapitalgeber und Anteilseigner einen Businessplan verlangen.

Es ist also ein Fehler und Irrglaube, den Businessplan allein für die Bundesagentur für Arbeit zu erstellen. Jeder der berechtigtes Interesse an Ihrem Unternehmen hat, verlangt ein Businessplan. Der Unternehmer muss dann entscheiden, ob und was er von dem Gläubiger hat und ob er aus diesem Nutzen heraus eine Kopie seiner Geschäftsidee, seines Konzeptes und seiner finanziellen Aufstellung preisgeben möchte. Getreu dem Motto:

"Wenn man von jemanden was will, muss man denjenigen auch überzeugen."

Die Überzeugungsarbeit funktioniert nun mal mit einem Businessplan am besten. Im Zweifel muss der Gründer einen Opens internal link in current windowvertrauenswürdigen Berater befragen, um nicht jedem x-beliebigen Menschen sein Geschäftskonzept unter die Nase zu reiben und damit seine Geschäftsidee auf einem silbernen Tablett zu liefern.

Überlegen Sie vor Weitergabe Ihres Businessplans stets, wer muss oder wer kann informiert werden. Sehr viele Stellen, Institute und Behörden benötigen Ihren Businessplan gar nicht. Wer Ihn zwingend haben muss, fragt auch extra nach. Also nicht zu großzügig mit dem Verteilen Ihres Konzeptes sein! Hier ein kleine Zusammenstellung mit Hinweisen und Empfehlungen von mir, wer darf, soll und muss eine Kopie erhalten:

  1. Arbeitsagentur (für den Opens internal link in current windowGründungszuschuss) [Pflicht]
  2. Ihre Hausbank (für den Kredit, Dispo oder andere Finanzprodukte) [Pflicht]
  3. Mitunternehmer und Anteilseigner [Pflicht]
  4. Lieferanten oder Großhändler [Verbot]
  5. Finanzamt [Wahlrecht]
  6. Gewerbeamt [Wahlrecht]
  7. Fördermittelgeber [Pflicht]

Im Zweifel besprechen Sie vorher mit Ihrem Berater den genauen Verteiler Ihres Businessplans ab und entscheiden Sie mit ihm gemeinsam, wer eine Kopie

  • zwingend braucht (Pflicht)
  • informiert werden kann (Wahlrecht)
  • nicht informiert werden muss (Verbot).

Wer darf KEINE Kopie meines Businessplans erhalten?

Wer eine Kopie von Ihrem Businessplan bekommt, bekommt Ihr Konzept frei Haus geliefert, daher vorsichtig beim Verteilen sein! Nicht selten werden diese Gelegenheiten genutzt, um Geschäftsideen zu stehlen oder in ähnlicher Weise auf den Markt zu bringen.

Wie ist der Businessplan gegliedert?

Die meisten Gründer sind im ersten Moment überfordert, wenn sie hören, dass sie ihr Konzept auf fünf, zehn oder gar noch mehr Seiten schildern sollen. Dabei tragen Sie jedoch die meisten Inhalte erstaunlich schnell zusammen, denn Vieles haben Sie ohnehin bereits durchdacht und somit parat. Wie Sie die einzelnen Bereiche des Businessplans im Idealfall gestalten und welche Informationen sie enthalten sollen, zeige ich Ihnen in den folgenden Detail-Artikeln:

1. Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Zusammenfassung

Der erste Eindruck zählt bereits. Der Existenzgründer sollte daher das erste Blatt seines Geschäftsplanes so gestalten, dass der Leser in übersichtlicher Form Aufschluss über den Autor und den Unternehmensgegenstand des Businessplanes erhält. Vermeiden Sie unprofessionelle Cliparts oder Strichzeichnungen auf dem Deckblatt, denn gerade diese Art von Verzierungen lassen einen guten Businessplan schnell kitschig wirken. Sollte ein Bild unbedingt nötig sein, so muss es einen direkten Bezug zu Ihrem Unternehmen aufweisen, etwa das Opens internal link in current windowkünftige Firmenlogo.

Der Leser darf sich nicht die Frage stellen:

  • „Was hat dieses Bild mit dem Unternehmen zu tun?“ oder
  • „Was will der Autor mir mit diesem Bild sagen?“

Dies würde eher zu Verwirrung führen, als dem Geschäftsplan dienlich sein. Weitere Angaben auf dem Deckblatt sollten sein:

  • Zeitraum, für welchen der Businessplan erstellt wird,
  • die Kontaktdaten des Autors, wie Adresse, Telefon, E-Mail und ggf. auch
  • die Adressdaten der neuen Firma sowie
  • das Datum der Erstellung des Businessplanes sein.

Wenn Sie Ihr Deckblatt des Businessplanes aber so übersichtlich gestalten, wird es dem Betrachter eine Freude sein, sich diesen weiter anzusehen. So können Sie letztlich auch Investoren überzeugen. Denn diese erhalten eine Vielzahl von Businessplänen und ähnlich, wie bei Bewerbungen, werden auf den ersten Blick negativ auffallende Geschäftspläne schnell aussortiert. Achten Sie also schon bei der Gestaltung des Deckblatts auf einen seriösen und überzeugenden Stil. Damit haben Sie zumindest die Chance, dass Ihre gesammelten Daten gelesen werden. Anschließend entscheidet natürlich die Erfolgsaussicht Ihres Unternehmens, ob Sie Investoren für sich gewinnen können. Doch ohne das passende Deckblatt werden diese Erfolgsaussichten erst gar nicht näher betrachtet.

Das Inhaltsverzeichnis des Businessplans

Das Inhaltsverzeichnis eines Businessplanes ist im Wesentlichen immer gleich gestaltet. Man sollte sich im Groben an die folgenden hier in unserer Serie beschriebenen Punkte halten, so kann man nichts vergessen. Arbeiten Sie nachfolgend einen nach dem anderen Punkt ab, so gelangen Sie sicher zum Ziel. Es ist sehr empfehlenswert dem Businessplan ein Inhaltsverzeichnis voran zu stellen. Gerade bei ausführlichen Konzepten verliert der Leser schnell den roten Faden und vergisst, an welcher Stelle er sich überhaupt befindet. Darüber hinaus vermittelt ein gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis dem Leser das Gefühl, dass der Autor von dem was er schreibt Ahnung hat. Nur derjenige kann einen langen und umfangreichen Text zu einem bestimmten Thema strukturieren, der auch fachlich in der Materie steckt und somit seine Gedanken einteilen und sortieren kann.

Die Zusammenfassung (Summary) steht am Beginn des Businessplans

Zunächst erscheint diese Gliederung etwas ungewöhnlich sogar unlogisch. Im Fall eines Businessplanes macht es jedoch Sinn, die Zusammenfassung an den Beginn der ganzen Ausarbeitung zu stellen. Warum das so ist, erfahren Sie im folgenden Abschnitte.

Durch die einleitende Zusammenfassung Ihres anschließenden Konzeptes können Sie dem Leser (dem Investor oder der Bank) bereits einen kleinen aber prägnanten Vorgeschmack auf Ihre Idee machen und ihm so signalisieren, dass er was verpassen würde, liest er das Konzept nicht weiter. Anders ausgedrückt:

„Machen Sie dem Leser gleich zu Beginn des Businessplans den Mund wässerig.“

Er muss förmlich neugierig auf das Konzept werden. Dabei müssen Sie den Spagat zwischen alles verraten und interessant schreiben hinbekommen.

Der Umfang der Zusammenfassung

Der Leser soll auf zwei bis drei Seiten, abhängig von Größe und Umfang des künftigen Unternehmens, in allen wichtigen Bereichen eine kleinen Einblick erhalten. Gehen Sie nicht davon aus, dass alle Leser auf Ihrem Wissensstand sind. Ein Leser, der nur Fachchinesisch zu lesen bekommt, legt die Lektüre nach den ersten zwei Absätzen beiseite und ist schnell der Meinung, dass das was er nicht versteht auch nicht gut sein kann.

Allerdings sollte es in der Einleitung auch nicht zu einem Werbefeldzug oder einer Art „Honig um den Bart schmieren“ kommen. Die Leser des Businessplans sind genau so verärgert, wenn sie bemerken, dass ihnen das blaue vom Himmel erzählt wird. Den richtigen Weg zwischen Übertreibung und einem positiven Schreibstil zu finden, ist nicht ganz einfach und wird sicher nicht beim erstem Mal gelingen. Auch hier gilt wieder: Das Geschriebene einem unabhängigen Dritten vorlegen und lesen lassen.

Was muss konkret in die Zusammenfassung rein?

Erläutern Sie dem Leser kurz, wie Sie zu dieser Idee kamen, auf welchen Gedanken die Gründung Ihres künftigen Unternehmens sich stützt. Gibt es Besonderheiten hinsichtlich Opens internal link in current windowIhrer Geschäftsidee? Wie und wo sehen Sie Ihr Unternehmen in der Zukunft? Beschreiben Sie in wenigen Sätzen Ihre persönlichen kurz- und langfristigen Unternehmensziele.

b. Produkte, Dienstleistungen und Kundennutzen

Dieser Abschnitt der Zusammenfassung des Businessplans soll die Leser über die von Ihnen entwickelten Produkte oder die angebotenen Dienstleistungen aufklären. Beantworten Sie in wenigen Sätzen folgende Fragen:

  • Mit welchen Produkten handeln Sie?
  • Welche Leistungen bieten Sie an oder welche Produkte stellen Sie her oder kaufen Sie Produkte hinzu?
  • Wozu brauch der Kunde noch Ihre Leistung oder Ihr Produkt, wen es denn schon Ähnliches auf dem Markt gibt?
  • Wo sehen Sie den Nutzen für den Kunden?
  • Warum sollte der Kunde gerade Ihr Produkt erwerben oder Ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen?

c. Absatzmärkte, Kunden und Konkurrenz

Beschreiben Sie in wenigen Sätzen die Märkte und geben Sie eine kurze Darstellung Ihrer Absatzgebiete. Beantworten Sie folgende Fragen:

  • Wo erstrecken sich Ihre wichtigsten Märkte und Absatzgebiete?
  • Gibt es „Ihr Produkt“ schon auf diesen Märkten?
  • Wenn ja, was ist an Ihrem Produkt so besonderes, wie können Sie sich von der Konkurrenz abheben?
  • Beschreiben Sie die Konkurrenzsituation, wer bietet oder liefert was?
  • Wie nehmen die Kunden das Angebot bisher auf und was können Sie in diesem bestehenden Markt verändern oder revolutionieren?

Für interessierte Leser ist die Finanzierung der Geschäftsidee eine der wichtigsten Fragen.

  • Wo erhalten Sie entsprechende Gelder her? (Opens internal link in current windowFinanzierungsplan)
  • Können Sie staatliche Fördergelder oder Zuschüsse nutzen?(Opens internal link in current windowFördermittel)
  • Müssen Sie gegebenenfalls Opens internal link in current windowFremdkapital bei Kreditinstituten aufnehmen oder können Sie den Kapitalbedarf mit Ihren eigenen, persönlichen Mitteln decken?

Eine weitere Möglichkeit der Kapitalbeschaffung könnte die Beteiligungen anderer Personen (Opens internal link in current windowMitgründer) an Ihrem Unternehmen sein. Schildern Sie in diesem Fall dem Leser kurz, wer an Ihrem Unternehmen beteiligt und in welcher Höhe die Beteiligung anzusetzen ist. In diesem Zusammenhang ist die Frage relevant, inwieweit dieser/diese Gesellschafter einen Einfluss auf die Entscheidungsfindung, das operative Geschäft oder die Geschäftsleitung in Ihrem Unternehmen haben? Das wird im Abschnitt Opens internal link in current windowUnternehmensführung und Management näher erläutert!

Selbstverständlich lassen sich einleitend noch mehr Informationen vermitteln. Dies sollte vom Gründer selbst abgeschätzt werden. Die Einleitung darf nicht zu leer und abgespeckt wirken, allerdings auch nicht aus allen Nähten platzen. Auch hier ist nichts gegen den guten Rat eines Fachmanns einzuwenden.

Sinn und Zweck der Zusammenfassung

Sicher erkennen Sie, dass die obigen Punkte in den folgenden Abschnitten erneut auftauchen und erläutert werden müssen. Der Unterschied zur Summary liegt lediglich in der Kürze und Prägnanz.

Geben Sie also nur eine Zusammenfassung des Businessplans ohne nähere Erläuterung, denn diese sollen ja in den kommenden Abschnitten wiederholt werden und so den Leser langweilen. Dieser Abschnitt ist durch das Wesentliche und die Kunst dem Leser den Businessplan schmackhaft zu machen geprägt. Ihn dazu zu bringen, nach dem „Und weiter?“ zu fragen, die Wissbegierde in Ihm zu wecken. So wie das Kind, welches das Ende der Geschichte hören will, muss der Leser nach dem zusammenfassenden Abschnitt die Details lesen wollen. Verlieren Sie sich also nicht in Einzelheiten und schreiben Sie auch für einen Laien verständlich. Andernfalls werden Ihre nachfolgenden Ausführungen überhaupt nicht mehr beachtet.

2. Die Gründerperson

Der Leser muss erkennen, dass Sie als Gründerperson voll hinter Ihrem Konzept stehen. Aus diesem Abschnitt muss hervorgehen, warum Sie sich mit diesem Konzept selbstständig machen möchten. Auch Ihre Qualifikation spielt im Bereich der Gründerperson eine große Rolle. Sie sollte in diesem Abschnitt beschrieben werden.

Gerade zulassungspflichtige Unternehmungen sollten an dieser Stelle näher erläutert werden und nötige Zeugnisse, Opens internal link in current windowZulassungen oder Genehmigungen (in Kopie) enthalten sein. Zeigen Sie, dass Sie ein Opens internal link in current windowUnternehmertyp sind und auch Opens internal link in current windowIhre Familie hinter ihnen steht. Zeigen Sie in diesem Abschnitt, dass Sie es auf jeden Fall schaffen werden und in der Lage sind, Ihr Schicksal in eigene Hände zu nehmen.

Gerade Existenzgründer, die längere Zeit arbeitslos waren, sollten in diesem Abschnitt Ihre eigene Person exzellent und sehr überzeugend beschreiben. Nehmen Sie zum Beispiel auch abgeschlossene Qualifikationen, Schulungen oder Seminare in diesem Bereich auf und unterstreichen Sie Ihre Eignung als Gründer. Ausbildung, Berufserfahrung sowie Branchenerfahrung und gegebenenfalls unternehmerische Qualifikationen wie Führungserfahrung, Kommunikationsfähigkeit und kaufmännisches Know-how runden diesen Bereich ab.

3. Produkte und Dienstleistungen im Businessplan

Wesentlich genauer, umfangreicher und detaillierter sollten Sie in diesem Abschnitt Ihre Produkte oder Dienstleistungen beschreiben. Beantworten Sie folgende Fragen:

  • Stellen Sie Ihre Produkte selbst her oder kaufen Sie Ware hinzu?
  • Auf welche Art stellen Sie die Produkte her?
  • Müssen Sie technische Voraussetzungen erfüllen oder gesetzliche Auflagen beachten?

Schreiben Sie auch über notwendige Opens internal link in current windowZulassungsvoraussetzungen und Genehmigungen oder Formalitäten im Zusammenhang mit Ihren Produkten und Dienstleistungen. Ebenfalls sollten Sie den Leser informieren, ob Sie bestimmte Opens internal link in current windowLizenzen, Patente o.ä. Rechte erwerben müssen. Nicht zu vergessen ist Opens internal link in current windowder Kundennutzen Ihres Produktes oder der Dienstleistung.

Eine lapidare These wie „Bei meinen Produkten handelt es sich um Handtaschen.“ werden Sie bei keinem Leser Eindruck und Aufmerksamkeit wecken können. Beschreiben Sie was Ihre Handtaschen so besonders macht, wie Sie sich von denen der Konkurrenz abheben. Eventuell können es ganz normale handelsübliche Handtaschen sein, welche jedoch durch ein individuelles Design entscheidend verändert wurden.

Beschreiben Sie von wem Sie Ihre Waren beziehen. (Opens internal link in current windowLieferanten finden, Opens internal link in current windowWareneinkauf oder  Opens internal link in current windowMaterialeinkauf) Im Dienstleistungssektor erwähnen Sie auch in Ihrem Businessplan Opens internal link in current windowwelche Leistung Ihre Konkurrenz bietet und wie Ihre Leistung sich von dieser abhebt und unterscheidet. Dies kann sowohl Opens internal link in current windowpreislicher als auch qualitativer Natur sein. Gehen Sie bei der Beschreibung Ihrer Produkte und Dienstleistungen auch auf mögliche Probleme in der Entwicklung, Herstellung oder Anschaffungsphase ein. Zeigen Sie die gefundenen Lösungsmöglichkeiten auf und geben so dem Leser das Gefühl eine fachlich fundierte Produkt- und Leistungsentwicklung zu verfolgen. Diese und ähnliche Fragen sollten Sie dem Leser aufzeigen, erklären und somit alle Zweifel hinsichtlich des Fundamentes Ihrer Firma – Ihres Produkts bzw. Ihrer Dienstleistung – ausräumen.

4. Markt, Wettbewerb und Konkurrenz

Zunächst muss mit einer Opens internal link in current windowZielgruppenanalyse die Zielgruppen gründlich unter die Lupe genommen werden. Jeder Unternehmer sollte sich ebenso gründlich mit seiner Konkurrenz (Opens internal link in current windowWettbewerbsanalyse) und den Märkten (Opens internal link in current windowMarktanalyse) beschäftigen. Nutzen Sie Ihre Anonymität um Informationen Ihrer Konkurrenten zu erhalten. Möchten Sie Ihre Opens internal link in current windowProdukte und Dienstleistungen nicht im Internet verkaufen, fällt die Beschaffung von Vergleichs- Wettbewerbs- und Konkurrenzdaten für gewöhnlich schwer. Aber gerade bei Opens internal link in current windowder Existenzgründung im Interent ist es sehr leicht Umsatzzahlen, Verkaufspreise oder die Breite der Produktpalette des potenziellen Konkurrenten heraus zu finden.

Von derartigen Opens internal link in current windowMarktdaten und Branchendaten kann der Nichtinternetunternehmer nur träumen. Er ist auf statistische Erhebungen der IHK oder HWK angewiesen. Alternativ dazu, kann der Existenzgründer Opens internal link in current windowUmfragen und Kundenbefragungen durchführen, welche ihm Daten für seinen Businessplan liefern können.

Ebenso wichtig wie der Gesamtmarkt ist der dort erzielbare Umsatz und natürlich die Zielgruppe des Existenzgründers und seines Unternehmens. Die Zielgruppe stellt die Summe der Menschen dar, welche für den Kauf Ihres Produktes oder die Inanspruchnahme Ihrer Dienstleistung in Frage kommt. Wenn Sie der Meinung sind, dass diese Analyse unnötig ist, dann bedenken Sie bitte, dass Sie künftig entscheiden müssen, mit welcher Maßnahme oder mit welcher Strategie Sie Ihr Produkt Ihrer Zielgruppe verkaufen. Analysieren Sie die Opens internal link in current windowZielgruppe! Sind es bspw. Jugendliche, Teenager, Kinder oder ältere Menschen? Wird die Zielgruppe zielorientiert kaufen oder wahllos ungeordnet, so zusagen Gelegenheitskäufe tätigen?

In der Analyse seines Nachbaranbieters oder auch Wettbewerbers, versucht man sich mit dessen Problemen, Stärken, Schwächen, Potentialen, Strategien und Zielen zu beschäftigen. Somit erhalten Sie einen gewissen Marktüberblick und darüber hinaus kann man die Stärken und Schwächen des Konkurrenten zu seinem Vorteil nutzen. Seine Schwächen greifen Sie als Unternehmer auf, um Sie für ihre Zwecke auszubauen, so zu sagen „In der Wunde des Nachbarn richtig bohren“ seine Stärken wiederum sollten für Sie Ansporn und Anreiz zur Leistungssteigerung sein. Durch eine solche Analyse eröffnen sich nicht selten neue Möglichkeiten, an die der Wettbewerber noch nicht gedacht hat. Man nennt eine solche Möglichkeit auch „ Marktnische“. Diese können Sie nun besetzen und damit richtig Geld abschöpfen, denn die Konkurrenz war ja noch nicht da und hat an diese Möglichkeit gedacht.

Nehmen Sie mit der Checkliste von formblitz Schritt für Schritt Ihre Wettbewerber ins Visier. Die Konkurrenzanalyse für Existenzgründer ist auch als Bestandteil für Ihren Businessplan verwendbar. Zentraler Bestandteil dieser Checkliste sind die Stärken und Schwächen Ihres Mitstreiter, Lösungsvorschläge, wie Sie als Existenzgründer diese Dinge besser machen werden. Mit diesem Dokument können Sie bis zu vier Wettbewerber hinsichtlich Marktposition, Preispolitik und Marketingstrategie vergleichen.

5. Unternehmensführung und Management

Management – für viele ein neumodischer, unklarer oder sehr weitläufiger Begriff. Was heißt eigentlich Management? Sie kenne vielleicht die Redewendung „Etwas managen.“ – das Management in einem Unternehmen verhält sich ähnlich. Es soll lenken, ordnen, planen und strukturieren, um so das Unternehmen schnell und sicher zum festgelegten Unternehmensziel zu bringen.

Ohne Sie würde es künftig dieses neue und junge Unternehmen nicht geben. Aus diesem Grund ist es für den Leser auch wichtig zu erfahren, wer Sie sind und warum Sie dieses Unternehmen gründen möchten. Im Anschluss an den Businessplan wird ein separater Abschnitte mit ihrem Lebenslauf erscheinen. Sie können an dieser Stelle jedoch schon einige Informationen zu Ihrer Person anführen. Dabei sollten Sie auf Ihre Fähigkeiten, Ihre Erfahrung und den bisherigen Praxisbezug Wert legen. Der Leser muss das Gefühl bekommen, dass Sie genau der Richtige für diese Selbständigkeit sind. Ein Anderer könnte es nicht besser machen.

In diesem Abschnitt können Sie an Ihrem Unternehmen beteiligte Personen oder Firmen kurz vorstellen sowie deren Qualifikationen und Führungsqualitäten beschreiben.

Ihre Qualifikationen lassen sich in Opens internal link in current windowpersönliche Voraussetzungen, fachliche Voraussetzungen und Führungsvoraussetzungen unterteilen. Ihnen sollten einige Punkte hinsichtlich Ihrer persönlichen Voraussetzungen bewusst sein, so bspw. ob Sie gesund und körperliche fit sind, ob Sie zukünftig bereit sind mehr als durchschnittlich viel zu arbeiten, die Bereitschaft auf den Verlust von Urlaub zumindest in der ersten Zeit. Darüber hinaus spielen auch Punkte wie Kritikfähigkeit, Stressbewältigung, Risikoeinschätzung, Überzeugungsfähigkeit und vieles andere mehr eine Rolle.

Sie müssen sich im Klaren darüber sein, dass für Sie und Opens internal link in current windowIhrer Familie sich zukünftig einiges ändern wird. Dazu sollten Sie von Ihrer Familie Unterstützung bekommen. Vom Rechnungswesen, über Sekretariatsarbeiten, Kalkulationen, Opens internal link in current windowgrundlegendem Rechtswissen, Opens internal link in current windowMarketing- und Vertriebskenntnisse bis hin zum Improvisationstalent sollten Sie alles in Ihrem Unternehmen selbst können. Sollte Sie die ein oder andere Angelegenheit nicht selbst bewältigen können, so steht es Ihnen frei, einen Mitarbeiter dahingehend zu mobilisieren. Dies wird aber in der Mehrheit der Fällen nicht immer machbar sein, da Ihre Mitarbeiter, sofern Sie anfangs überhaupt welche beschäftigen können, im Rahmen Ihres Unternehmens eigene Aufgabenfelder zu bearbeiten haben. Somit müssen Sie das mangelnde oder fehlende Wissen bei anderen Unternehmen kaufen. Dieser Abschnitt soll Ihnen helfen der Frage nachzugehen, ob Sie grundlegend für eine selbstständige Tätigkeit geschaffen, bereit und im Stande sind. Machen Sie den Opens internal link in current windowUnternehmertest!

Historische Beweggründe zur Unternehmensgründung

Sicher wird der eine oder andere Leser fragen, wie es zu dieser Firmengründung gekommen ist, welche Beweggründe damit ein hergingen und wie Sie die einen oder anderen Probleme gelöst haben. In einer kurzen Zusammenfassung können Sie Ihre Gründungsgeschichte an dieser Stelle umschreiben.

6. Marketing

Der Begriff Marketing wird häufig mit der Fernseh- oder Radiowerbung in Verbindung gebracht. Zum Marketing gehören allerdings weitaus mehr Fassetten als nur die schlichte Präsentation und Darstellung eines Produktes oder eine Dienstleistung durch bunte Bilder. Häufig wird der Begriff Marketing als die Gestaltung des Absatzbereiches verstanden. So wird die Marketingmaxime an der folgenden Aussage festgemacht: "Versuche nicht zu verkaufen, was bereits produziert wurde, sondern produziere, was sich verkaufen lässt." Zu den Instrumenten des Marketings gehören Produktgestaltung, die Preispolitik, die Werbung und die Absatzmethoden.

Der Preis Ihres Produktes oder Ihre Dienstleistung ist für Ihren zukünftigen Erfolg einer der ausschlaggebenden Kriterien. Beschreiben Sie die Preisfindung und die dazu genutzte Kalkulation. Welcher preisliche Strategie möchten Sie zukünftig verwenden? Legen Sie eher eine Niedrigpreisstrategie zu Grunde oder möchten Sie ein Premiumprodukt anbieten, welches einen sehr viel höheren Preis rechtfertigt als ein gewöhnliches Handelsprodukt. Weiterhin ist die Wettbewerbsfähigkeit ein äußerst wichtiges Kriterium für Ihr Unternehmen, was wiederum durch den Preis bestimmt wird. Eine der wohl wichtigsten Fragestellungen in diesem Zusammenhang ist die Frage nach den preislichen Vorstellungen Ihrer Konkurrenz. Bietet Ihrer Konkurrenz ein ähnliches Produkt zu gleichen Preisen oder ein besseres Produkt zu günstigeren Preisen an, so sollten Sie Ihre Preispolitik gründlichst überdenken, um zukünftige Risiken besser abschätzen und in den Griff zu bekommen.

Durch den Vertrieb bringen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung an Ihre Kunden. Möchten Sie Ihr Produkt nur im Internet verkaufen oder auch über den Ladentisch oder im Versandhandel? Diese und noch andere Vertriebswege ziehen jeweils verschiedene Strategien, Risiken und Möglichkeiten nach sich. Erläutern Sie die Fragestellungen wie viel Sie in welchem Zeitraum von Ihren Produkten verkaufen möchten.

Dieser Teil, die Werbung, ist für viele und gerade für kleine Unternehmen ein wichtiger Bestandteil, Ihre Produkte oder Dienstleistung an Ihre Zielgruppe zu bringen. Dabei ist es von äußerster Wichtigkeit das junge Unternehmen mit seinen neuen Produkten und Dienstleistungen bekannt zu machen, so dass der Kunde bei der nächsten Begegnung mit Ihren Produkten oder Ihrer Werbung sich an Sie und Ihr neues Unternehmen erinnert. Um das zu erreichen, gibt es eine schier unendliche Palette an Werbemöglichkeiten, Werbemitteln und Werbeträgern. Beschreiben Sie in diesem Abschnitt ihres Businessplans die von Ihnen einzusetzenden Möglichkeiten, Ihr Unternehmen und damit auch Ihre Produkte und Dienstleistungen öffentlich und bekannt zu machen, um so nachhaltig den Absatz zu steigern. Zur Verfügung stehen Zeitungswerbung, Flyer, Radiowerbung (siehe Opens internal link in current windowWerbeformen) oder der Aufbau eines Handelsvertretervertriebes. Auch im Opens internal link in current windowInternet sind vielfältige Werbeformen denkbar und sollten in diesem Abschnitt erläutert und vorgestellt werden.

Hinsichtlich des Personals sind im Businessplan eine Vielzahl von Kriterien zu beachten. Sollten Sie zukünftig vorerst kein Personal benötigen, so können Sie diesen Abschnitt relativ kurz fassen. Allerdings sollte man zukunftsorientiert die Möglichkeit in Erwägung ziehen, seine Arbeit oder die Expansion des Unternehmens durch zusätzliches Personal zu erleichtern oder voranzutreiben. Für Sie als junger Existenzgründer ist es jedoch von Vorteil, wenn Sie die Arbeiten in Ihrem Unternehmen zunächst selbst erledigen können. So sparen Sie Personalkosten, bürokratischen Aufwand durch die Anmeldung Ihres Personals bei Krankenkassen, Finanzämtern und Berufsgenossenschaften und letztendlich wertvolle Zeit, von der sie als Jungunternehmer anfangs zu wenig haben werden. Das Thema „Personal“ kann sinnvollerweise durch die Unterthemen Personalbedarf, Personalfindung, Personalführung, Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeiten oder rechtliche Fragestellungen ergänzt werden. Beachten Sie auch das Thema der Opens internal link in current windowFreelancer, also der freien Mitarbeiter, welche flexibel eingesetzt und auf Honorarbasis bezahlt werden können.

Die Rahmenbedingungen wie vertragliche Verpflichtungen, Pflichten und Rechte gegenüber Behörden und anderen Unternehmen sowie die in- und externe Organisation eines Unternehmens sind nur einige Bestandteile, welche insbesondere durch die Rechtsform bestimmt und geregelt werden. Die Rechtsform wird in vielen Fällen durch einen Vertrag schriftlich fixiert. Vereinbarungen können aber auch durch eine mündliche Absprache festgelegt werden. Einige Rechtsformen verlangen allerdings die Schriftform oder auch die notarielle Beglaubigung. Die Rechtsform bestimmt über die zukünftigen Haftungsverhältnisse des Unternehmens. Aber auch die Geschäftsführung und –vertretung wird durch die Wahl der Rechtsform und den damit verbundenen vertraglichen Vereinbarungen eindeutig festgelegt. Die Wahl der Rechtsform geschieht in aller Regel einmalig mit der Gründung des Unternehmens. 

umfangreiche Struktur des Aufbaus eines Unternehmens, wahrscheinlich altmodisch

Es ist allerdings auch möglich, die Rechtsform während der geschäftlichen Tätigkeit der Unternehmung zu wechseln. Das geschieht z.B. dann, wenn aus einer Personengesellschaft eine Kapitalgesellschaft werden soll. Jeder Gründer sollte seine eigenen Maßstäbe, Gesichtspunkte und künftigen Absichten analysieren und daraus die optimale Rechtsform des künftigen Unternehmens herleiten. Zur Entscheidungsfindung sollte eine fachkundige Beratung durch eine zugelassenen Rechtsanwalt oder Steuerberater sowie auch durch die zuständige Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer in Anspruch genommen werden. Das Ergebnis kann dann in diesem Abschnitt des Businessplans erläutert werden. Insbesondere die Analyse der künftigen Rechtsform soll den Gläubiger zur Investition oder einer anderen zustimmenden Handlung bringen.

  • Warum wird gerade diese Rechtsform gewählt?
  • Wo liegen die Vorteile gegenüber einer anderen Rechtsform, insbesondere der von der Konkurrenz gewählten Rechtsform?
  • Welche Möglichkeiten bestehen künftig bezüglich der gewählten Rechtsform?

Analysieren Sie auch die mit der Rechtsform einhergehenden Nachteile, wie das Aufbringen von Stamm- bzw. Grundkapital, Haftungsvorschriften oder Verpflichtungen zur Bilanzierung, Offenlegung und Publizität.

Nicht zuletzt ist auch die Organisation des Unternehmens zu planen, welche später dazu benutzt werden soll, um Führungskräfte, Abteilungen sinnvoll miteinander zu verknüpfen und aufzustellen.

Erkundigen Sie sich zu den Rechtsformen:

Was zeichnet die Organisation in einem Unternehmen aus?

Als Organisation im Bereich eines Unternehmens bezeichnet man die Regelung der Betriebsabläufe und die Ordnung in der Firma. Ziel ist, alle Vorgänge effizient zu regeln und dabei Zeit und Geld zu sparen. Dies kann gerade beim Start eines Unternehmens Zeit erfordern, die aber im Nachhinein lohnend eingesetzt ist. Der Organisation unterliegen die Arbeitsabläufe, die Ablage und die Arbeitsplätze.

Organisieren von Arbeitsabläufen

Bei der Organisation von Arbeitsabläufen werden immer wiederkehrende Prozesse nach Standardprinzipien geregelt. Damit gibt es keine Fragen zum Durchführungsmodus und die Zeit wird besser genutzt, um die Ziele des Unternehmens zu erreichen. Zusätzlich macht die Organisation nach Verantwortlichkeiten eine Vertretung im Fall von Krankheit oder Urlaub eines Kollegen leichter. Nicht alles kann organisiert werden. Innerhalb des Arbeitssystems sind auch Flexibilität und Kreativität gefragt.

Organisieren der eigenen Person

Organisation betrifft nicht nur Teams und Abläufe, sondern auch die eigene Person. In der Arbeit müssen Prioritäten gesetzt und Leistungen nach Dringlichkeit behandelt werden. Der genaue Zeitplan ist für die eigene Organisation genau so wichtig wie dessen Abstimmung mit Terminen, die durch andere gesetzt werden. Hierfür wird zunehmend die elektronische Netzwerkstechnik eingesetzt, die einen Abgleich der individuellen Disposition für alle Teilnehmer ermöglicht. Ablage und Arbeitsplatz tragen durch zweckdienliche Einrichtung zur besseren Arbeitsorganisation bei.

Überorganisation vermeiden

Wenn die eingerichteten Arbeitsstandards und Vorschriften in der Einhaltung so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass die eigentliche Arbeit darunter leidet, wird Organisation kontraproduktiv. Die Planung der Prozesse sollte so ausgelegt sein, dass sie auch Spielraum für Individualität enthält. Ohne Organisation allerdings ist eine effiziente Betriebsführung nicht möglich. 

9. Chancen und Risiken

Unter diesen Stichpunkt verbirgt sich für Sie die Möglichkeit dem Leser Ihres Planes mögliche Chancen hinsichtlich der Expansion, der Marktetablierung, der Gewinnsteigerung und der Erwirtschaftung des geliehenen Kapitals aufzuzeigen. Umschreiben Sie die drei größten Chancen, welche die weitere Entwicklung Ihres Unternehmens positiv beeinflussen können. Daneben dürfen Sie aber beispielsweise einem Kreditinstitut, als Leser Ihres Businessplans, die drei größten Risiken Ihren zukünftigen Unternehmenstätigkeit nicht verschweigen. Allerdings sollten Sie es vermeiden, die Chancen und Risiken-Analyse in eine „Schönfärberei“ umzugestalten oder die neue Firma nur noch am Rande des Abgrunds zusehen.

Methoden zur Erkennung

Zur Erkennung der Chancen und Risiken kann zum Beispiel die Opens internal link in current windowSwot Analyse genutzt werden. Auch die Methoden der Opens internal link in current windowSelbstbeurteilung dienen diesem Teil des Businessplans, um die eigenen Stärken und Schwächen und somit die Chancen und Risiken des Unternehmens herauszufinden. 

Chancen

Vereinfacht kann man die Chancen in der Konkurrenz sehen. Gerade das, was in der eigenen Firma verbesserungswürdig erscheint, das was die Konkurrenz bereits besser kann oder macht ist für das eigene Unternehmen immer eine Chance. 

Risiken

Risiken liegen in der Regel immer in der Finanzierung oder bspw. dem sich verändernden Absatzmarkt. Insbesondere dem letzteren kann man mit Flexibilität und wohl überlegten Handlungen entgegenwirken. So können Sie die bereits beschriebenen Risiken immer durch gekonnt umschriebene Gegenaktionen entkräften, was nicht heißen soll, dass es keine Risiken gibt. Ein gut geführtes Unternehmen mit einem wachen Management kann jedoch Risiken frühzeitig am Markt erkennen und entsprechend entgegenwirken.

Wie führt man eine Risikoanalyse durch?

Die Risikoanalyse ist ein wesentlicher Arbeitsschritt im Rahmen des Risikomanagement. Hierbei wird das potentielle Risiko eines Vorhabens aus zwei Parametern errechnet: Dem möglichen Schadensumfang und der Eintretenswahrscheinlichkeit. Gelegentlich wird erweiternd noch ein dritter Parameter hinzugefügt: Die Wahrscheinlichkeit, den Schaden rechtzeitig zu entdecken und diesem durch geeignete Maßnahmen entgegenzuwirken.

Die Ermittlung und Bemessung potentieller Risiken erfolgt nach Möglichkeit im Rahmen einer Gruppenarbeit mit Teilnehmern aus verschiedenen Fachgebieten. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich ein Großteil möglicher Risikofaktoren im Rahmen der Analyse berücksichtigt wird. Da hierauf alle Maßnahmen des Risikomanagements beruhen, handelt es sich bei der Ermittlung und Bewertung der Risiken um den wohl bedeutsamsten, gleichermaßen jedoch auch aufgrund seiner Subjektivität fehleranfälligsten Arbeitsschritt der Risikoanalyse.

Nach einer Auflistung aller möglichen Risiken werden jene hinsichtlich des von ihnen verursachten möglichen Schadensumfanges und der Schadenseintretenswahrscheinlichkeit auf einer Skala mit einem für alle Risiken gleichermaßen gültigen Maßstab bewertet. So können verschiedenartige Schäden hinsichtlich ihres Einwirkens bewertet und miteinander in Relation gesetzt werden, z.B.: 

  • finanzielle Schäden,
  • nicht quantitativ bezifferbare Schäden wie Schädigungen der Reputation,
  • der Gesundheit,
  • Lebensqualität etc…

Und auch die Eintretenswahrscheinlichkeit wird in der Regel nicht in Prozentwerten bemessen, sondern es wird auch hier eine Gruppierung in Kategorien vorgenommen. So könnten in die Kategrorie 1 beispielsweise Risken fallen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht auftreten werden, und in die Kategorie 5 Vorfälle, von deren Eintreten man bereits ausgehen muss.

Die einzelnen Risiken werden nun nach der Formel

Risiko = potentieller Schadensumfang x Eintretenswahrscheinlichkeit

bewertet. Risiken mit hohen Werten muss durch geeignete Maßnahmen begegnet werden. Die Risikoanalyse sorgt somit außerdem dafür, dass das stets begrenzte Potential an wirtschaftlichen Mitteln und Personalkapazitäten gezielt an prioritärer Stelle eingesetzt werden kann.

Das Schwierigste, zugleich aber auch das Wichtigste am Businessplan ist der Finanzplan. Hier laufen alle Zahlen zu Ihrer neuen Unternehmung zusammen. Da alle Themen zum Finanzplan relativ umfangreich und wichtig sind, habe ich jeweils eine neue Seite dazu erstellt. Klicken Sie einfach auf das Thema und belesen sie sich!

Der Finanzplan wiederum gliedert sich wie folgt:

Wo bekomme ich ein Beispiel für einen Finanzplan in PDF?

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Fazit

Der Businessplan ist also nicht nur eine Schikane der Arbeitsagentur, sondern stellt für jeden Existenzgründer und gestandenen Unternehmer eine schlichte, kostengünstige und gleichzeitig effektive Art und Weise dar, das eigene Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen und Fehler zu beseitigen, bevor sie gemacht werden.

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Foto Torsten Montag

Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder probieren Sie den Geschäftsideenfinder!

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