Insolvenzabwicklung

Die Mehrzahl der Unternehmer scheitert früher oder später mit ihren Plänen. Glücklicherweise kommen viele „mit einem blauen Auge“ davon und können es verhindern, in die Insolvenz zu rutschen. Doch wie geht man im Fall der Fälle eigentlich vor?

Noch kein finanzieller Schaden

Im Idealfall merken Sie schon frühzeitig, dass Ihr Unternehmen nicht so läuft wie geplant. Vielleicht haben Sie die Absatzchancen Ihres Produkts überschätzt, eine einkalkulierte Finanzierungsmöglichkeit ist geplatzt oder Sie können den gewünschten Preis nicht realisieren – es kann viele mögliche Ursachen geben, warum der Unternehmenserfolg ausbleibt. Wenn auch eine eingehende Prüfung von Alternativen keine Chancen mehr aufbringt, die es sich lohnt zu verfolgen, sollte der geordnete Rückzug angetreten werden. Schaffen Sie den Ausstieg rechtzeitig, ehe Sie Schulden machen, ist die Beendigung Ihrer Unternehmerschaft eine relativ einfache Angelegenheit:

  • Erfüllen Sie laufende Kundenaufträge bzw. kündigen Sie Rahmenverträge.
  • Bezahlen Sie Ihre letzten offenen Rechnungen.
  • Kündigen Sie alle laufenden Verträge, z. B. mit Lieferanten, Mitarbeitern, Mobilfunkanbietern, Versicherungen etc.
  • Melden Sie Ihr Gewerbe ab.
  • Beantragen Sie beim Finanzamt, dass Ihre Umsatz-, Gewerbe- und Einkommensteuervorauszahlungen herabgestuft bzw. komplett ausgesetzt werden.
  • Informieren Sie die IHK bzw. HWK, sofern Sie Mitglied sind.
  • Das Finanzamt wird Sie auffordern, Ihre Steuererklärung einzureichen.

Insolvenz durch geordnete Abwicklung vermeiden

Schwieriger wird es hingegen schon, wenn Sie zwar gerade noch rechtzeitig bemerken, dass etwas in Ihrem Unternehmen nicht rundläuft, sich aber bereits Schulden angehäuft haben. Solange diese eine gewisse Höhe noch nicht überschritten haben, können Sie sich mit einer geordneten Abwicklung noch aus der Affäre ziehen. Durch Verhandlungen mit den Lieferanten, einen Abverkauf fertiger und unfertiger Erzeugnisse sowie weitere Maßnahmen können Sie erreichen, dass Sie Ihre Schulden schließlich doch noch bezahlen und eine Insolvenz vermeiden können.

Wie die Opens internal link in current windowgeordnete Abwicklung genau funktioniert, habe ich hier für Sie zusammengefasst.

Wenn nichts mehr geht: Das Regelinsolvenzverfahren

Leider gelingt es nicht immer, die Reißleine rechtzeitig zu ziehen. Wenn Sie bereits stark überschuldet sind, kommen Sie um das Regelinsolvenzverfahren nicht mehr herum. Ähnlich wie bei der Privatinsolvenz zielt auch dieses darauf ab, Sie langfristig von Ihren Schulden zu befreien und Ihre Gläubiger möglichst umfassend zu befriedigen. Wie das Opens internal link in current windowRegelinsolvenzverfahren im Detail abläuft, lesen Sie hier.

passfoto torsten montag
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