Brauche ich eine Rechtsschutzversicherung?

Ein Männchen vor einem auseinanderklaffendem Pfeil. Kratz sich am Kopf.
Bild: Peggy_Marco / pixabay.com

Recht haben und Recht bekommen sind aus Sicht vieler Verbraucher zwei getrennte Paar Schuhe. Eine Erkenntnis, die sich auch in den handelsrechtlichen Rahmen und auf Unternehmen übertragen lässt, denn wer sich heute zur Existenzgründung entschließt, steht vor eine Flut an Gesetzen und Verordnungen. Die Firmenrechtschutzversicherung für Existenzgründer, Unternehmen, Selbständige, Vereine und Freiberufler gewinnt daher an Bedeutung.

Rechtsschutz: Risiko Unternehmensgründung

Bereits ein einziger „juristischer“ Fehltritt reicht aus, um die Zukunft eines Unternehmens, der Angestellten und des Firmenchefs zu ruinieren. Einfaches Beispiel: Ein Start-Up mietet sich in zentrumsnah gelegene Räume ein. Nach sechs Monaten verlangt der Vermieter deren Räumung für mehrere Monate, um die Geschäftsräume zu sanieren, was zu erheblichen Kosten führen würde. Der folgende Rechtsstreit könnte zu einem finanziellen Risiko werden. Aus Angst vor diesen zusätzlichen Kosten gibt der Existenzgründer klein bei.

Besonders in der Gründungsphase, in der das Geld oft knapp ist, gilt eine Rechtsschutzversicherung als überflüssig bzw. wird gar nicht erst bedacht oder in die Kalkulationen mit einbezogen. Dabei entstehen in dieser Phase die meisten Rechtsstreitigkeiten, weil die jungen Unternehmer oft noch unerfahren sind und Fehler machen. Im Vergleich mit den dadurch entstehenden Kosten ist eine Gewerbeversicherung sehr günstig.

Nur ein Grund, warum Experten regelmäßig auf den Stellenwert einer Firmenrechtsschutzversicherung hinweisen. Deren Geltungsbereich geht weit über das Mietrecht hinaus und umfasst unter anderem das Arbeits-, Verkehrs- und in einigen Fällen sogar das Markenrecht.

     

Minimieren des Kostenrisikos

Der Kern einer gewerblichen Rechtsschutzversicherung ist das Minimieren des Kostenrisikos, welches hinter jedem Rechtsstreit steckt. Anwaltsgebühren, die Auslagen für Gutachten, Gerichtskosten und, falls das Verfahren gegen das Unternehmen ausgeht, die Kosten der Gegenseite – Firmen sehen sich in diesem Zusammenhang einem erheblichen Kostenrisiko gegenüber. Genau hier schließt die Firmenrechtschutzversicherung gefährliche Lücken, indem die Auslagen übernommen werden. Statt klein beizugeben, können Unternehmen so auf ihr Recht pochen.

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