Die Collective Notebook Methode

In unserer neuen Serie wollen wir uns damit beschäftigen, wie Sie in zehn Schritten zur erfolgreichen Geschäftsidee kommen. Es geht uns dabei nicht darum, die perfekte Geschäftsidee zu finden, mit der Sie ohne Arbeit Millionär werden – von diesem Gedanken sollten Sie sich besser befreien. Vielmehr geht es darum, eine Geschäftsidee zu entwickeln, die Ihnen einerseits Spaß macht und Zufriedenheit bereitet und andererseits für finanzielle Sicherheit sorgt.

Geschäftsideen haben leider nicht gerade die Angewohnheit, Ihnen zuzufliegen. In der Regel erfordert die Entwicklung einer Geschäftsidee viel Zeit und Vorbereitung. Aber natürlich müssen Sie irgendwann damit beginnen, erste Ideen zu skizzieren.

Collective Notebook Methode
Quelle: T.Montag/ Gründerlexikon

Ordnung ist das halbe Leben

So schnell eine Idee kommt, so schnell ist sie oft schon wieder verschwunden. Geht es Ihnen auch manchmal so, dass Sie eine Idee haben, aber gerade keine Möglichkeit, sie niederzuschreiben? Sie denken sich, Sie wollen das später nachholen. Leider werden Sie sich später in 99 Prozent der Fälle nicht mehr daran erinnern und Ihre Idee verschwindet ungenutzt im Nirwana. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ordnung und Struktur in Ihre Ideen und Entwicklungen bringen.

Das Ideenbuch

Legen Sie ein Ideenbuch an, das alleine für Ihre spontanen Geistesblitze und deren Weiterentwicklung gedacht ist. Das kann ein ganz einfaches kariertes Buch in DIN A5-Größe sein oder alternativ ein Ringbuchblock – was immer Ihnen gefällt, ist perfekt geeignet. Beachten Sie lediglich ein paar Regeln, damit Ihnen der Überblick über Ihre sprießenden Ideen nicht verloren geht:

  • Notieren Sie stets zu Beginn einer neuen Idee das Datum und die Uhrzeit, zu der sie Ihnen gekommen ist. Das Thema Ihrer Idee schreiben Sie als Titel über Ihre Notizen.
  • Jedes Thema sollte eine neue Seite einnehmen. So haben Sie genügend Platz, Ihre Idee später noch zu ergänzen und weiterzuentwickeln.
  • Notieren Sie alles, was Ihnen gerade zu Ihrer Idee einfällt, und widmen Sie sich erst dann wieder anderen Aufgaben oder Gesprächen.

Was in das Ideenbuch gehört

In das Ideenbuch gehören natürlich zum einen Ihre Ideen in ihrer Rohfassung – meist noch ohne großartige Details. Im Laufe der Zeit fügen Sie weitere Informationen hinzu. Sammeln Sie Zeitungsausschnitte, notieren Sie Erfahrungen, die Sie mit Ihrer Idee machen und notieren Sie alle Informationen und Hinweise, die Sie in Zusammenhang mit Ihrer Geschäftsidee für wichtig erachten.

Fazit: Langfristig und mit eisernem Willen

Ich selbst versuche immer mal wieder dieses Ideenbuch zu nutzen, ertappe mich aber immer dabei, doch nicht alle Idee dort zu notieren. Das macht es dann kaputt, denn was nützen mir die Ideen auf einer Zettelwirtschaft, die ich nicht wieder finde oder irgendwann unachtsam entsorge. Also: Nur für eisernen Willen und sehr langfristig anzulegen, dann aber sehr effektiv.

Hier geht´s mit folgenden Kreativitätstechniken weiter:

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