Brauche ich einen Beratervertrag?

Wenn denn Ihre Opens internal link in current windowSuche nach einem Berater erfolgreich verlaufen ist, stellt sich sofort die Frage, ob der Auftrag an den Berater, seine Beratungsleistungen, also seine gesamte zukünftige Hilfe im Rahmen der Existenzgründung schriftlich im Rahmen eines Beratervertrages fixiert werden sollte? Direkt anschließend stellen sich Existenzgründer sofort die Frage, was genau in einem Beratervertrag stehen muss, um halbwegs rechtssicher das Beraterverhältnis zu gestalten? Sicher nicht die letzte Frage in diesem Zusammenhang, ist die Frage nach dem woher: Woher bekommt man eine geeignete Opens internal link in current windowVorlage für einen Beratervertrag, um sich gegebenenfalls eine teuere Erstellung von einem Rechtsanwalt sparen zu können.

passfoto torsten montag
Tipp

Wenn Sie einen Opens internal link in current windowRechtsanwalt direkt beauftragen, einen Beratervertrag für Ihre Zwecke erstellen zu lassen, sind Sie natürlich auf der sicheren Seite, denn so bekommen Sie einen 100 Prozent individuellen Vertrag zu Ihrer Existenzgründungssituation. Das kann ich an dieser Stelle nur empfehlen, allerdings sollte man auch die Kosten für eine solche Vertragserstellung im Auge behalten und sich beim Rechtsanwalt diesbezüglich zumindest einen Kostenvoranschlag für die Erstellung des Beratervertrag einholen.

Günstigere Variante für den Beratervertrag

screenshot beratervertrag

Sie nutzen unsere Opens internal link in current windowVorlage einen Beratervertrag, welcher mir als Berater auch bei KfW Beratung  gute Dienste geleistet hat und bisher von sämtlichen öffentlichen Stellen (Arbeitsagentur, ARGE, KfW Bank und anderen Instituten) akzeptiert wurde. Letztlich muss jeder Existenzgründer selbst entscheiden, ob er die teuere individuelle Variante oder eine etwas kostengünstigere allgemein gültige Variante nutzt, was auch ein Stück weit mit dem Geldbeutel zu tun hat.

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Beratervertrag - Muster-Vorlage zum Download

Dieser Beratervertrag fixiert schriftlich die Vereinbarungen zwischen dem Existenzgründer und dem Berater. Der Beratervertrag wird im Wordformat zur Verfügung gestellt und kann individuell angepasst und erweitert werden.

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Beratervertrag: ja oder nein?

Der Rechtsanwalt

Um auf die Frage zu antworten, ob ein Beratervertrag überhaupt notwendig ist, muss man letztlich auf den Standpunkt hinweisen. Ein Rechtsanwalt wird selbstverständlich sagen: “Ja, auf jeden Fall brauchen Sie einen Beratervertrag.“ Denn er lebt letztlich von der Beratung und der Erstellung derartiger Verträge.

Der Berater selbst

Der Berater selbst ist da vielleicht etwas oberflächlicher und baut auf das Vertrauen, er möchte den Existenzgründer selbstverständlich ein guter Berater, ein seriöser Berater und vertrauenserweckender Berater sein und argumentiert so häufig auch im Vorfeld, so dass der Eindruck entsteht, es sei kein Beratervertrag nötig, denn man könne sich ja blindlings vertrauen und das sei ja wohl die Basis und das Wichtigste bei einem solchen Beratungsgespräch.

Was will der Gründer

Der weiß in den meisten Fällen überhaupt nicht, was er tun soll, deswegen sind Sie ja auch auf dieser Seite und möchten von mir wissen, was Sie tun sollen. In der Vergangenheit habe ich da unterschiedliche Typen von Existenzgründern erlebt, der Eine, der ohne Aufforderung einen Beratervertrag selbst bei einer einstündigen Beratung verlangte. Der Andere wiederum Beraterverträge um jeden Preis ablehnte, auch wenn man über mehrere Monate beratend zur Seite stand. Der Existenzgründer hat dahingehend häufig unterschiedlicher Meinungen, Erwartungen aber auch Absichten, was man in diesem Kontext durchaus berücksichtigen muss und nicht alles über einen Kamm scheren kann und darf.

Was sage ich als "neutraler" Beobachter

Ich kann aus eigener Erfahrung nur zu einem Beratervertrag raten, denn was schriftlich fixiert und vereinbart wurde, kann nachträglich nicht mehr geändert oder verdreht dargestellt werden. Darüber hinaus sind auch Beraterverträge zwingende Bestandteile von Fördermitteln für die Beratung, z.B. die KfW Beratung für das Gründercoaching Deutschland. Fördermittelgeber verlangen also schriftlich aufgesetzte Beraterverträge mit konkreten Inhalten, ohne diesen keine Fördermittel bewilligt werden, was letztlich die Fürsorgepflicht der Bank und des Fördermittelgebers zeigt.

Selbst wenn ein Beratervertrag nicht notwendig ist und vom Existenzgründer abgelehnt wird, würde ich als Berater stets eine schriftliche Vereinbarung verfassen und mir diese unterschreiben lassen, was letztlich nichts anderes wie ein Beratervertrag ist, nur einen anderen Namen hat und daher die Hemmschwelle für den Existenzgründer in Sachen Beratervertrag etwas weiter nach unten gelegt wird.

Beratung ohne Vertrag

Selbstverständlich muss nicht jeder kleine Ratschlag mit einem schriftlichen Beratervertrag fest gemeißelt werden, es ist also im Einzelfall zu prüfen und abzuwägen, ob der doch erhöhte Aufwand eines schriftlichen Vertrages notwendig ist. Handelt es sich um Beratungen im Bereich von 1 bis 2 Stunden, könnte man durchaus auf einen schriftlichen Beratervertrag verzichten und die auszustellende Rechnung als schriftliche Dokumentation der Beratung verwenden.

Beratung mit Vertrag

Sobald (wie bereits oben angedeutet) Fördermittel im Spiel sind, kommen Sie als Existenzgründer um einen schriftlichen Beratervertrag nicht herum. Darüber hinaus empfehle ich auch Beratungen ab einem Umfang von 2 Beratungsstunden mit einem schriftlichen Vertrag zu fixieren.

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Fördermittel für die Beratung

Prüfen Sie, ob es in Ihrem Fall für den Berater selbst und Opens internal link in current windowseine Beratung Fördermittel zu beantragen gibt. Damit können Sie die Kosten für den Berater etwas verringern! Sofern Sie einen kompetenten Berater engagiert haben, sollte der selbst auf diesen Gedanken kommen."

Hinweis aus der Praxis

Sprechen Sie doch mit Ihrem Berater im Vorfeld ganz offen über das Thema und empfehlen Sie ihm, einen Beratervertrag aufzusetzen. So sind beide Parteien auf der rechtssicheren Seite und es kann im Nachgang keine Streitigkeiten über etwa Umfang, Thema oder das vereinbarte Beraterhonorar geben. Wenn der Berater nichts zu verbergen hat und eine seriöse Beratungsleistung abliefern möchte, wird er auch gegen einen solchen geforderten Beratervertrag nichts einwenden. Das ist im Übrigen der erste Beweis dafür, dass Sie es nicht mit einem Opens internal link in current windowunseriösen Berater zu tun haben, was im nächsten Schritt dieses Abschnitts eine wesentliche Rolle spielen soll.

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Weitere Informationen zum Thema "Beratervertrag":

Was müssen Sie noch wissen?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg

Ihr Torsten Montag vom

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