Optimierung

Der Begriff Optimierung beschreibt einen Prozess, innerhalb dessen verschiedene Komponenten eines Systems so in Übereinstimmung gebracht werden, dass die Resultante als das beste aller möglichen Ergebnisse für die Gesamtfunktion des Systems gelten kann. Dabei ist es nicht wichtig, ob eine einzelne Komponente für sich entwickelt wird oder nicht, sondern in welchem Maß ihr Potenzial für die Verbesserung des Systems beitragen kann. Innerhalb betriebswirtschaftlicher Systeme ist die Optimierung wichtig für alle Bereiche, da sie vor allem auf den Kosten- Nutzen-Faktor ausgerichtet ist.

Optimum – mehr geht nicht?

Das Wort Optimierung leitet sich vom lateinischen „Optimus“ ab, was so viel wie „Bester“ bedeutet. Das Optimum ist nicht gleichzusetzen mit den Begriffen „Maximum“ oder „Ideal“. Beide beschreiben einen Zustand in seiner besten denkbaren Form, der eine im materiellen Bereich, der andere im ideellen Sinn. Sie basieren auf fixen Parametern, die über längere Zeit unveränderlich bleiben. Demgegenüber ist die Optimierung ein Prozess, der ständig im Fluss ist. Der Abschluss einer Optimierung ist immer nur vorläufig. So wie sich nur eine Komponente verändert (für ein Unternehmen z.B. ein neuer Mitarbeiter), kann sich auch die Resultante verändern (z.B. eine Erhöhung der Eigenleistungen). In der Praxis wird das Optimieren jedoch immer erst eingeleitet, wenn sich mehrere Komponenten verändert haben.

Was kann optimiert werden?

Innerhalb der Tätigkeit eines Unternehmens können von der Planung bis zur Abrechnung sämtliche Betriebsabläufe, Produktprozesse oder PR-Maßnahmen optimiert werden. Ziel der Optimierung können die Arbeitsbedingungen und -prozesse, die Kosten, die Einnahmen, die Logistik, die Entscheidungsfindung oder die Büroorganisation sein. Eine Optimierung bedeutet immer vermehrten Nutzen.

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