So funktioniert Neukundengewinnung mit Kurzfilmen

Manche lieben sie heiß und innig, manche tun sie als lästige Zeitverschwendung ab: Die vielen kleinen Kurzfilme und Powerpoint-Präsentationen, die nur allzu viele Menschen für ihr Leben gern per Email am besten an ihr ganzes Email-Adressbuch weiterleiten.

Bild: geralt / pixabay.com

Warum sich Kurzfilme beinahe automatisch verbreiten

Kurzfilme haben die nützliche Eigenschaft, dass sie sich nahezu von selbst verbreiten, wenn sie von den Nutzern für gut gefunden werden. Möglichkeiten für die Bekanntmachung eines solchen Kurzfilms gibt es viele:

  • Videoplattformen wie YouTube, MyVideo etc.
  • Seiten für Lustiges (z. B. lustich.de)
  • Social Media-Dienste (z. B. Facebook, Twitter)
  • Downloads auf der eigenen Website
  • Bekanntmachung per Newsletter
  • Bewerbung per Opens internal link in current windowPressemitteilung
  • u. v. m.

Wichtig ist nur, dass die Inhalte des Videos in irgendeiner Art und Weise dafür geeignet sind, den Anstoß für die Verbreitung zu geben. Sie sollten beispielsweise lustig sein, überraschen können oder dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten. Auch provozierende Videos verteilen sich rasend schnell. Allerdings sollten sie hier vorsichtig sein, denn Sie bewandern einen schmalen Grat – achten Sie darauf, dass Ihr Unternehmen nicht mit Negativem in Verbindung gebracht wird.

Der Multiplikatoreneffekt

Sie kennen den Multiplikatoreneffekt sicherlich von Facebook: Jemand postet einen Witz, ein Bild, ein Video oder sonst irgendetwas – und niemanden interessiert es. Wenige Minuten später kommt wieder ein Post mit etwas ähnlichem, der bereits tausende Male geteilt wurde und noch mehr „Gefällt mir“ erhalten hat.

Wie kommt das? Man neigt dazu, Inhalte mit größerem Interesse zu betrachten, wenn bereits viele andere Leute ihr Interesse und Gefallen bekundet haben. Wenn es also ein Kurzfilm einmal geschafft hat, von einigen Leuten geteilt zu werden, ist die Chance auf weitere Verbreitung groß. Angenommen, nur ein paar Personen, die jeweils 300 Kontakte hätten, würden das Video weiter streuen, so erhielten schon mehrere tausend Menschen die Möglichkeit es zu sehen. Je mehr es wiederum weiterbreiten, desto größer ist irgendwann die Masse an Menschen, die es gesehen hat. Diesen Multiplikatoreneffekt können auch Sie für Ihr Videomarketing ausnutzen.

Kleine Kosten, große Wirkung

Die Produktionskosten für Kurzfilme sind dank neuester Technik sehr günstig. Auch Unternehmen mit nur einem kleinen Marketingbudget können so ein Filmchen auf die Beine stellen. Aber Vorsicht: Es nutzt Ihnen nichts, IRGENDEIN Video zu drehen – es muss schon DAS Video sein. Denken Sie also lange über eine gute Idee nach, denn Sie haben meist nur einen Versuch.

Übrigens haben solche Kurzfilme im Vergleich zu herkömmlicher Videowerbung im Fernsehen zusätzlich den Vorteil, dass Sie keine teure Sendezeit buchen müssen – Videos im Internet werden immer gratis ausgestrahlt.

Somit sind Kurzfilme typische Vertreter des Guerilla Marketings – sie kosten wenig Geld und können aber eine extreme Wirkung erzielen, wenn sie richtig vermarktet werden.



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