Vermarktung

Der Begriff Vermarktung steht für die offensive Umsetzung von Ideen, Leistungen und Gütern am Markt in Erträge. In der Regel wird der Begriff auch mit dem Marketing von Unternehmen, Verbänden oder Einzelpersonen gleichgesetzt. Als Unterscheidungsmerkmal kann gelten, das im üblichen Verständnis Vermarktungsaktivitäten eher im monetären Zusammenhang gesehen werden, während dem „ Marketing“ die komplexen Beziehungen zwischen Anbietern und Kunden zugeschrieben werden. In jedem Falle beziehen beide Begriffe Medien, Multiplikatoren und Partner in den Vermarktungsprozess mit ein sowie Anreize, bestimmte Angebote überhaupt erst marktfähig zu machen.

Gegenstand der Vermarktung

Gegenstand der Vermarktung sind nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern auch geistige Leistungen wie Konzepte, Patente, Medienformate, Veranstaltungen oder Kunstwerke, sowie ideelle Werte wie Geschichte, Natur, Traditionen oder Lifestyle. Alles, was am Markt einen Preis oder eine Gegenleistung erzielen kann, wird in der Regel auch vermarktet.

Formen der Vermarktung

Die Formen der Vermarktung entsprechen im Grundsatz den „4 P“ des Marketings, also der Vermarktung nach Aspekten des Produkts, des Preises, der Platzierung und der Promotion. In der Regel bilden diese Formen eine Einheit im Marketing-Mix. Alle weiteren „P“, die sich im Lauf der Zeit dazu gesellt haben, lassen sich in irgendeiner Form auch auf die „4 P“ zurückführen. Allerdings haben einige Prozesse so an Bedeutung gewonnen, dass sie auch den Typ der Vermarktungsstrategie bestimmen können. Beispielsweise ist die Entwicklung von touristischen Regionen oft an eine Interessenvertretung in der Politik gebunden („Politics“), und im expandierenden Vertriebskanal Internet unterstützt die „Public Voice“, also die positive Darstellung von Angeboten in Communities und Blogs, eine gute Vermarktung.

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