Die acht Stufen der Kosten-Nutzen-Analyse

Die Kosten-Nutzen-Analyse wird erstellt, um die Wirtschaftlichkeit einer Anschaffung oder Maßnahme im Sinne des Unternehmensziels darzustellen und zu prüfen. Somit ist sie eine wichtige Entscheidungshilfe für das Management, um Erfolge und eventuell auftretende Risiken gegenüberzustellen und frühzeitig zu erkennen.

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Diese Analyse beinhaltet sämtliche Angaben zu den möglichen anfallenden Kosten, dem eventuellen Nutzen und den prognostizierten Einnahmen. Diese Aufschlüsselungen werden zueinander ins Verhältnis gesetzt, so dass der Unternehmensführung eine übersichtliche und gut interpretierbarere Informationsgrundlage für weitere Managemententscheidungen vorliegt.

Wichtige Recherchen im Vorfeld

Doch bevor eine derartige Analyse erstellt wird, müssen bestimmte finanzielle Kennzahlen für die Bewertung vorliegen. Dies sind zum Beispiel Angaben zur Einnahmeüberschussrechnung und zum diskontierten Cashflow. Auch der interne Zinsfluss, Rendite und Deckungskosten fließen in diese Analyse ein. Die einzelnen Kostenpunkte der geplanten Anschaffung oder Maßnahme müssen ebenfalls vorab kalkuliert werden. Dies sind zum einen die Gesamtkosten, doch auch die wahrscheinlich anfallenden Kapital- und Betriebskosten müssen berücksichtigt werden.

Unterteilung der Analyse

Um eine eindeutige Aussagekraft durch die Analyse zu erreichen, ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoll. Dadurch ist eine klare Strukturierung gewährleistet, die Unternehmensführung erhält konkrete und auf das Wesentliche beschränkte Aussagen, um zu einer Entscheidung für oder gegen die geplante Anschaffung oder Maßnahme zu gelangen. Zuerst wird die Zieldefinition festgelegt. Dies bedeutet das Formulieren und Festlegen des Sollzustandes. Im zweiten Schritt wird der aktuelle Istzustand skizziert.

Im Anschluss daran ist eine Analyse der positiven, als auch der negativen Auswirkungen der neuen Anschaffung bzw. Maßnahme für das Unternehmen von enormer Wichtigkeit. Die zusammengetragenen Daten werden strukturiert und anschließend das Finanzmodell geprüft. Nach diesen fünf Schritten können die Chancen und Risiken abgeschätzt sowie sämtliche Ergebnisse zusammengefasst und präsentiert werden. Zu guter Letzt findet aufgrund dieser Daten durch die Unternehmensführung eine ökonomisch rationale Entscheidung für oder gegen die geplante Neuerung statt.



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