Am von Torsten in Termine und Events geschrieben
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Start-Up

Start-Up Fieber bei Jugendlichen

Hamburg, 16. Oktober 2017 – Wie spannend es sein kann, sich als junges Start-up Hamburg, 16. Oktober 2017 – Wie spannend es sein kann, sich als junges Start-up auszuprobieren, erfahren jährlich bis zu 4.000 Jugendliche beim Gründerpreis für Schüler. Der Wettbewerb soll Mut machen, Wissen vermitteln und das Gründungsklima in Deutschland verbessern.

Oranges Bild mit Schriftzug "Deutscher Gründer Preis"
Deutscher Gründer Preis animiert Jugendliche zu gründen.
© Start2go / https://www.dgp-schueler.de/top/index.html

Auf einer Online-Spielplattform bauen die Teilnehmer ihr eigenes fiktives Unternehmen und entwickeln dazu einen Businessplan. Die Anmeldung zur Spielrunde 2018 ist ab sofort unter www.dgp-schueler.de möglich.

Die Ideen der Schüler kommen meist aus ihrer unmittelbaren Umgebung: Von der App, die dabei hilft, die Gesundheit der Oma zu verbessern, über einen Motorradhelm mit eingebautem Notrufsystem, bis hin zur Handyhülle, die das Mobilfunktelefon ohne Ladekabel in der Hosentasche auflädt. Mit letzterer Idee sorgte das diesjährige Siegerteam für Aufsehen und wurde dafür persönlich von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries beglückwünscht.

Wer mitmacht, lernt viele Dinge auf die es im späteren Berufsleben ankommt: Teamwork, Kreativität, Organisationstalent und strategisches Planen. In neun Aufgaben erarbeiten die Schülerteams von Januar bis Mai ihre Geschäftsidee, einen passenden Finanzplan und Strategien für die Vermarktung. Unterstützung erhalten die Nachwuchsgründer von Lehrern, Unternehmenspaten und den örtlichen Sparkassen.

Brid Johnen, Schülerin der Albert-Einstein-Schule Schwalbach, ist begeistert vom Konzept des Businessplanwettbewerbs: „Man kann dort komplett sein eigenes Ding machen.“ Sie und ihre Teamkollegen hatten einen digitalen Spendenflohmarkt entworfen. Brids Tipps an alle künftigen Teilnehmer: „Sucht euch ein cooles Team, denn gute Zusammenarbeit ist letztlich alles.“

Bewertung und Preise

Eine Jury aus Wirtschaftsexperten bewertet die Geschäftskonzepte der Schülerinnen und Schüler. Jedes der jährlich rund 900 teilnehmenden Teams erhält ein individuelles Feedback. Die zehn besten Schülermannschaften reisen im Juni 2018 zur Finalrunde nach Hamburg. Die fünf besten Mannschaften fahren außerdem im Herbst ins Future Camp: Vier Tage lang erhalten die Jugendlichen dort ein Management- und Persönlichkeitscoaching. Auf die Plätze sechs bis zehn warten Praktikumsplätze bei erfolgreichen Start-ups.

Ausgezeichnete Lehrer

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler vergibt auch 2018 wieder den Sonderpreis „Lehrer/in des Jahres“. Damit würdigen die Organisatoren die wichtige Rolle der Pädagogen während des Wettbewerbs.

Seit 1999 haben an Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche schon über 78.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Das Bundeswirtschaftsministerium trägt hierbei die Schirmherrschaft.

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Deutscher Gründerpreis für Schüler: (v.l.n.r.) Reshad Quarizida, Denise Conka, Simon Rödel, Amelie Ernst, Sebastian Kral vom Siegerteam Kabibe, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen

Schüler erfindet Strom aus der Handyhülle und keiner merkt´s

Schüler müssen gefördert werden, daher veranstaltet der Deutsche Gründerpreis für Schüler alljährlich diesen Wettbewerb. Rund 78.500 Jugendliche ab 16 Jahren haben seit 1999 am Deutschen Gründerpreis für Schüler teilgenommen. Die Teams der allgemein- oder berufsbildenden Schulen verwandeln in dem internetbasierten Wettbewerb ihre Ideen in fiktive Unternehmenskonzepte inklusive Businessplan und Marketingstrategie.

Nachwuchsgründer

Nachwuchsgründer an den Start!

Vier Monate Unternehmer spielen, eine fiktive Geschäftsidee erarbeiten und persönliche Stärken für die berufliche Zukunft weiterentwickeln – das bietet der Deutsche Gründerpreis für Schüler Jugendlichen ab 16 Jahren. Noch bis zum 15. Februar können sie sich zur Spielrunde 2016 anmelden.

Komplexität an der Tafel

Fördermittel wegen Komplexität bei Gründern häufig ungenutzt

In Deutschland setzen Start-ups zunehmend auf innovative Finanzierungsquellen. Um nicht nur von Eigenmitteln abhängig zu sein, finanzieren sich immer mehr junge Unternehmen ganz oder teilweise über Kreditplattformen und Crowdfunding. Die wichtigsten Kapitalquellen sind Eigenmittel und Bankkredite.