Am von Ruben in Studien geschrieben und am 11.10.2019 um 13:38 aktualisiert
Surfverhalten nutzen

Mobile Optimierung nötig: Immer mehr Menschen surfen mit dem Smartphone

Mittlerweile bestimmen Smartphones und Tablets den Alltag mehr denn je. Sie liefern Informationen, werden in der alltäglichen Arbeit genutzt oder dienen der schnellen Unterhaltung zwischendurch. Im Laufe der Jahre hat sich so das Verhalten der Menschen stark geändert. Das zeigen auch aktuelle Studien des Suchmaschinenbetreibers Google, ebenso wie des Branchenverbandes Bitkom.

Smartphone Nutzung in Deutschland Statistik
Fast 80% der Nutzer führen mit ihrem Smartphone Suchanfragen aus.
© Statista / de.statista.com/statistik/daten/studie/166150/umfrage/nutzung-von-smartphone-funktionen-in-deutschland/

Erstmals verwenden mehr als 50% der Nutzer mobile Geräte

Eine aktuelle Studie des Suchmaschinen-Anbieters Google zeichnet ein klares Bild. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Personen, die mit ihrem Smartphone das Internet nutzen, erstmals über 50%. In Deutschland waren es insgesamt 73%. Dabei werden alle Aktivitäten abgebildet, die auf mobilen Geräten durchgeführt werden – dies gilt für das Besuchen sozialer Netzwerke genauso wie für die Suche in einer Suchmaschine. Betrachtet man allein die Nutzung einer Suchmaschine, so liegt der Anteil der Anwender hier bei 64%. Auch eine Befragung des Digitalverbandes Bitkom kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Demnach verwenden 79% der Smartphone-Nutzer dieses für die Suche in einer Suchmaschine.

Die Schlussfolgerung ist eindeutig. Durch die verstärkte Verbreitung von Smartphones verändert sich das Verhalten der Nutzer und wie sie online nach Informationen suchen. Es wird nicht mehr ausschließlich am heimischen PC im Internet gesucht. Viel mehr geschieht dies am Smartphone oder Tablet. Die mobilen Geräte werden immer mehr zum ersten Berührungspunkt mit einer Marke, Dienstleistung oder einem Produkt. Dieser Tatsache müssen sich große Unternehmen, Mittelständler als auch Gründer und Selbstständige bewusst sein und sich der Herausforderung aktiv stellen.

Mobile SEO ist ein Muss

Die Studien zeichnen ein klares und einheitliches Bild: Mobile SEO ist im Jahr 2018 ein Muss. Nur so kann dem veränderten Nutzerverhalten Rechnung getragen werden. Besonders Gründer und Selbstständige können durch eine mobil optimierte Webseite schnell auf sich aufmerksam machen und einen Wettbewerbsvorteil aufbauen. Im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung kann so eine bedeutsame Internetpräsenz aufgebaut werden.

Deshalb unser Tipp an Betreiber eines Onlineshops: Vernachlässigen Sie nicht die Suchmaschinenoptimierung!

Wie dem veränderten Nutzerverhalten gerecht werden?

Die Anforderungen an eine mobile Webseite sind vielfältig und reichen vom technischen Grundgerüst über die Nutzerführung bis hin zu den Inhalten, wie Texte und Bilder. Mithilfe von Experten ist es möglich entsprechende Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Einer der wichtigsten Faktoren ist dabei die Geschwindigkeit - genauer gesagt - die Ladegeschwindigkeit einer Seite. Denn im Gegensatz zu Desktop PCs oder Laptops besteht bei Smartphones oder Tablets nicht immer eine schnelle Internetverbindung. Zwar gibt es mittlerweile schnelles mobiles Internet via LTE (4G), so Herr Müller von der Online Solutions Group. Dies ist aber noch nicht flächendeckend verfügbar. Es ist daher wichtig die mobile Version einer Webseite auch bei langsameren Verbindungen wie zum Beispiel UMTS (3G) oder EDGE zu testen. Als Faustregeln gilt eine Ladezeit von 3 Sekunden. Ansonsten verlassen die Nutzer eine Seite wieder, ohne eine Aktion durchgeführt zu haben. Dies bestätigt wiederum eine weitere Google-Studie zur Wichtigkeit der Ladezeit mobiler Seiten. Diese liefert wichtige Optimierungsansätze speziell für Webseiten für mobile Endgeräte.

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Hand liegt auf 5 Sternebewertungen

Das heiße Geschäft mit gekauften Google oder Amazon Bewertungen

Authentische Bewertungen von Nutzern bzw. Kunden bilden mittlerweile die Grundlage für den Kaufprozess. Wer bei Amazon zu einem Produkt überwiegend negatives Feedback findet, wird sich vermutlich nicht für das Angebot entscheiden. Genau das Gleiche gilt auch in die andere Richtung. Viele positive Bewertungen führen eher zum Kauf. Unsere Redaktion ist diese Woche auf Portale gestoßen, welche solche Google-Bewertungen gegen kleines Entgelt anbieten.

Fcebook-Like-Button Abmahnung

Facebook-Like-Button auf Firmenhomepages: Unternehmern drohen wieder Abmahnungen

Nivea, KIK, Eventim, Payback, HRS und Fashion ID sind bereits betroffen. Ihnen wurden von Verbraucherschutzzentralen Abmahnungen ausgesprochen. Der Grund? Sie hatten einen “Gefällt-mir-Button” direkt auf iherer Webseite eingebunden. Unternehmern und Selbstständigen droht das jetzt - nach einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf - ebenfalls.

Webseite der Initiative Gründerstadt Magdeburg

Magdeburg möchte Existenzgründer unterstützen

Mit der Initiative “Gründerstadt Magdeburg” will die Stadt es jungen Existenzgründern erleichtern, in der Landeshauptstadt zu gründen. Dazu wurde auch eine eigene Webseite ins Leben gerufen. Vor allem jungen Menschen soll damit geholfen werden, den Weg durch den Behördendschungel zu finden. Die Voraussetzungen für Unternehmensgründungen sollen in Sachsen-Anhalt besser sein, als sonst wo in Deutschland. Leider bleiben Begründungen aus.

römische Statue der Gerechtigkeit

Gesetzliche Änderungen 2020

Das neue Jahr bringt wieder einige Gesetzesänderungen und Neuheiten mit sich. Egal ob die Post ihr Porto erhöht, sich Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung oder andere steuerliche Grenzen ändern. Hierbei können Selbstständige schnell den Überblick verlieren. Besonders als Jungunternehmer fehlt oft die Zeit, sich ausreichend mit den Neuerungen auseinanderzusetzen.

Suchmaschine Bing

Suchmaschienoptimierung für Bing - macht das Sinn?

Neben Google gibt es verschiedene Suchmaschinen, die mit dem Internetriesen konkurrieren. Eine davon ist Bing. Zumeist gleichen sich die SEO-Maßnahmen für Google und Bing. Ob sich die Suchmaschinenoptimierung speziell auf Bing für deutsche Unternehmen lohnt, ist fraglich. Der Vorzug gebührt noch immer Google.

Wer trägt Versandkosten beim Umtausch

94% aller Online-Händler übernehmen Versandkosten beim Umtausch

Wer online kauft und die bestellte Ware umtauschen möchte, hat dabei wesentlich mehr Rechte als ein Verbraucher, der direkt im Laden etwas kauft. Für Online-Händler spielt der After-Sales-Prozess, zum Beispiel in Form von Umtausch und Rückabwicklungen, eine wesentliche Rolle bei ihrer Unternehmensplanung. Eine Studie zeigt, was Online-Unternehmer ihren Kunden über das gesetzliche Widerrufsrecht hinaus gewähren.