Geniale Geschäftsidee: Feilschen Sie für Ihre Kunden

Eigentlich kennen wir das Feilschen nur vom Basar in fernen Ländern. Doch das Verhandeln um den Preis wird auch hierzulande immer wichtiger. Dennoch zeigt sich, dass die wenigsten Menschen wissen, wie sie den besten Preis erzielen können. Viele Unternehmen agieren auch nach dem Prinzip: Günstigerer Preis = weniger Leistung. Deshalb trauen sich Verbraucher oft nicht, allzu stark zu feilschen. Das ist eine Marktnische, die Sie besetzen können. Lediglich etwas Verhandlungsgeschick und die Kenntnis einiger entsprechender Taktiken sind dabei vonnöten.

Glühbirne
Bild: mmrascally / pixabay.com

Was macht der Verhandler?

Als Verhandler oder Feilscher erbringen Sie eine Dienstleistung. Als Kunden können Sie Unternehmen, sowie Privatpersonen gleichermaßen ansprechen. Denn Geld zu verschenken hat niemand. Sie erhalten verschiedene Aufträge, um bestimmte Produkte möglichst preisgünstig zu erwerben.

Wenn Sie ein gutes Verhandlungsgeschick an den Tag legen, können Sie für Ihre Kunden hohe Einsparungen erzielen. Diese Einsparungen führen dazu, dass Kunden Sie erneut beauftragen. Bei Unternehmen werden Sie vielleicht bekannt dafür, gut zahlende Kunden zu vermitteln.

Voraussetzungen für die Geschäftsidee

Wollen Sie die Dienstleistung des Feilschens als Geschäftsidee umsetzen, benötigen Sie natürlich ein gutes Verhandlungsgeschick. Daneben sollten Sie Kontaktpflege betreiben. Denn nur so werden Sie bei Firmen schon einmal einen Namen haben und ganz anders an die Verhandlungen heran gehen können.

Achten Sie auch auf Ihre Kunden, diese müssen zahlungskräftig sein. Andernfalls werden Sie bei den Firmen, mit denen Sie in Verhandlungen treten, schnell bekannt als der Feilscher, der nicht zahlungswillige Kunden bringt und für diese auch noch einen Rabatt herausholen will.

Kunden finden, Preise gestalten

Kunden können Sie über entsprechende Anzeigen oder auch Flyer gut ansprechen. Sie sollten zunächst regional agieren, da Sie dann direkt mit den Unternehmen verhandeln können. Auch können Sie Anfragen von Kunden nach einem bestimmten Produkt bündeln und so durch Mengenrabatte günstigere Preise für Ihre Kunden erzielen. Bundesweit oder international können Sie oft nur dann erfolgreich sein, wenn die gewünschten Produkte in Ihrer Region nicht erhältlich sind. Aber auch hier gilt: Sie brauchen zunächst die notwendigen Kontakte.

Die Preise sollten Sie stets nach Ihrem eigenen Erfolg berechnen. Das heißt, können Sie einen Nachlass von 500 Euro erreichen, so sollte Ihr Verdienst prozentual vom erreichten Nachlass berechnet werden. In der Regel zahlen Kunden gerne zwischen 20 und 50 Prozent des Rabatts als Provision an Sie, denn dadurch haben sie immer noch gespart.

Beispiel:

Sie handeln den Kaufpreis eines Neuwagens von 15.000 auf 12.500 Euro herunter. Die Ersparnis für den Kunden beträgt 2.500 Euro. Ihre Provision wurde mit 30 Prozent vom Nachlass vereinbart. Sie erhalten 750 Euro.

Wann sich das Feilschen tatsächlich lohnt

Das Feilschen als Dienstleistung anzubieten, kann also eine sinnvolle Geschäftsidee sein. Sie sollten allerdings bedenken, dass sich der Aufwand nur bei hochpreisigen Waren tatsächlich lohnt. Der DVD-Player, der für 60 Euro gekauft werden kann, lässt weder Spielraum für Verhandlungen, noch für eine Provision, die deren Aufwand begründen würde. Bei einem Auto, einer Küche oder einer Schlafzimmereinrichtung dagegen können Sie attraktive Provisionen herausholen, immer vorausgesetzt, Sie beweisen das nötige Verhandlungsgeschick.

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