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7 Wege zur erfolgreichen Existenzgründung im Internet

In dieser kleinen Serie wollen wir uns mit den besten Wegen zu einer erfolgreichen Existenzgründung im Internet beschäftigen. Selbstverständlich können die hier vorgestellten Möglichkeiten lediglich einen ersten Ansatzpunkt im Bereich der erfolgreichen Geschäftsgründung bieten. Sie ersetzen auf gar keinen Fall die individuelle Planung und Beratung durch einen Coach.

Außerdem kommt es immer auf Ihre eigene Erfahrung an, die vielleicht in dem einen oder anderen Punkt höher oder niedriger ist. Sehen Sie diese Serie als Ideengeber, aber keinesfalls als Patentrezept für eine erfolgreiche Gründung. Wir wollen Ihnen mit unserer kleinen Serie die Möglichkeiten aufzeigen, die Ihnen das Internet bietet. Eine endgültige Entscheidung, wie, wann und ob Sie gründen, müssen Sie aber immer noch selbst treffen.

Wählen Sie Ihre Geschäftsidee im Internet

Da jedoch das Internet ein erfolgversprechender Markt ist, sollten Sie es bei einer Gründung nicht außer Acht lassen. Selbst wenn es um Produkte geht, die klassischerweise nichts mit dem Web zu tun haben, benötigen Sie es doch für einen erfolgreichen Vertrieb. Die Vorteile bei einer rein internetbasierten Gründung liegen natürlich ebenfalls auf der Hand. Viele der von uns vorgestellten Ideen für eine erfolgreiche Gründung im World Wide Web lassen sich mit einem geringen Eigenkapital umsetzen, so dass sich die Ideen gerade für Gründer mit geringem finanziellen Background gut umsetzen lassen.

Dennoch sollten Sie auch bei den Internet-Geschäftsideen nicht vergessen, dass diese gewisse finanzielle Mittel benötigen, um erfolgreich zu werden. Sicher ist ein eigener kleiner Online-Shop schnell und kostengünstig erstellt. Er bringt allerdings recht wenig, wenn er von den potenziellen Kunden nicht gefunden werden kann. Hier müssen Gründer noch einiges in die Optimierung des Shops stecken und diese Folgekosten, die auch bei jeder anderen netzbasierten Gründung entstehen können, sollten von Anfang an mit eingerechnet werden.

1. Weg: Der eigene Onlineshop

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, sich im Internet mit einem eigenen Onlineshop selbstständig zu machen. Der Vorteil ist, dass man nicht von Ebay und Co. abhängig ist. Gebühren für die eingestellten Produkte und Provisionen für erfolgreiche Verkäufe fallen nicht an. Wichtig ist aber auch hier eine gute Vorüberlegung. Denn aufgrund der Vielzahl von Shops ist es wichtig, einen Markt zu finden, der noch nicht übersättigt ist. Sinnvoll für eine Existenzgründung kann es deshalb sein, eine Nische zu bedienen.

Die richtige Software

Natürlich muss ein Onlineshop leicht zu bedienen sein, sowohl seitens des Gründers selbst, als auch von den Kunden, die darüber einkaufen wollen. Hier bietet sich die Möglichkeit, eine eigene Software programmieren zu lassen oder auffertige Software zurückzugreifen. Erstere Variante bietet den Vorteil, dass auf sämtliche individuellen Anforderungen des Unternehmens reagiert werden kann. Allerdings sind die Kosten recht hoch.

Eine Alternative stellen deshalb fertige Shoplösungen dar, die günstig gemietet oder gekauft werden können. Einige Varianten stehen sogar kostenfrei zur Verfügung. Sie eignen sich gerade bei sehr kleinen Unternehmen, sollten aber auf Dauer durch professionelle Lösungen ersetzt werden.

Bei der Shopsoftware sollten verschiedene Möglichkeiten integriert sein, darunter eine Lagerverwaltung, sowie die automatische Erstellung von Lieferscheinen und Rechnungen.

Suchmaschinenoptimierung und Werbung für den Onlineshop

Der Onlineshop eines Existenzgründers muss natürlich gefunden werden. Deshalb sollte eine Suchmaschinenoptimierung für relevante Keywords, also Suchbegriffe, erfolgen. Dadurch wird erreicht, dass Kunden, die über eine Suchmaschine nach einem bestimmten Produkt suchen, den Onlineshop schnell finden. Der Großteil der Onlinekäufer sucht dabei zunächst über die Suchmaschinen und beachtet auch nur maximal die ersten zehn Ergebnisse. Das zeigt deutlich, wie wichtig dieser Punkt ist.

Neben der Onlinewerbung und der Suchmaschinenoptimierung muss natürlich ebenfalls offline für einen Onlineshop geworben werden. Hierbei sollte die Webadresse zumindest auf sämtlichen Firmenunterlagen vermerkt sein, also auf Briefköpfen, Rechnungen, Werbebriefen, Flyern, Visitenkarten und vielem mehr.

Sinnvoll ist es ebenfalls, im Onlineshop auf Neuerungen hinzuweisen, die das Unternehmen, die Branche oder Produkte betreffen. So kann man nicht nur mit hochwertigen Produkten, sondern auch mit Hintergrundinformationen bei potenziellen Kunden punkten. Des Weiteren können Gewinnspiele helfen, den Shop bekannter zu machen oder die Werbung mittels Affiliate-Netzwerken.

Weitere Entscheidungen in Verbindung mit dem Onlineshop

Außerdem muss der Gründer eine klare Aussage zu den Versandmöglichkeiten treffen. Bei vielen Onlineverkäufen kann es sinnvoll sein, einen Vertrag mit Versendern auszuhandeln. Durch große Mengen versandter Pakete lassen sich oft Vergünstigungen heraushandeln.

Ebenfalls sollten die Zahlungsbedingungen festgelegt werden, so dass auch hier entsprechende Möglichkeiten für den Kunden zur Wahl stehen. Bei der Angabe sensibler Daten, wie bei Zahlung mittels Kreditkarte, ist zudem darauf zu achten, eine gut verschlüsselte und sichere Verbindung zu wählen.

Den nächsten Teil dieser Serie widmen wir den Medien wie Texten und Bildern.

2. Weg: Geld verdienen mit Bildern und Texten

Das Internet besteht aus unzähligen Webseiten, auf denen zahllose Bilder und Texte integriert sind. Diese Inhalte tragen erheblich dazu bei, dass die Seiten selbst in den Suchmaschinen besser gefunden werden. Sie sind also ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs der einzelnen Webseiten. Allerdings muss der so genannte Content, der sich in grafischen und textlichen Content aufteilt, auch erst einmal erstellt werden.

Und genau diese Aufgaben der Contenterstellung in Form von Bild und Text bieten eine weitere Möglichkeit, sich im Internet erfolgreich selbstständig zu machen. Da die meisten Unternehmen weder die Zeit, noch die Qualifikation haben, hochwertigen Content für ihre Webseite zu erstellen, werden diese Aufgaben oft ausgelagert. An diesem Punkt greift die Geschäftsidee.

Bilderdatenbanken im Netz

  • pixabay.com - Gratis, oft ohne Bildnachweis, für uneingeschränkte kommerzielle Nutzung geeignet, genial.
  • fotolia.com - Für kostenpflichtige Fotos, größere und hochwertigere Auswahl, zu kleinen Preisen
  • pixelio.de - gratis, oft mit beängstigendem Abmahnhintergrund einiger angeschlossener Fotografen und Künstler behaftet, aber ok, wenn man die Bildquellen ordentlich angibt.
  • shutterstock.com - kommerziell, teuer, aber sehr gut.
  • gettyimages.de - große Auswahl

Gründung ohne Kapitalaufwand

Die Gründung eines Unternehmens im Bereich der Contenterstellung kann dabei nahezu ohne Kapitalaufwand erfolgen. Das Einzige, was benötigt wird, ist ein PC mit Internetzugang. Idealerweise sollte eine Flatrate bestehen, da eine dauerhafte Verbindung mit dem Web notwendig ist, um Themen und Informationen für die Texte zu recherchieren. Bei der Erstellung von grafischem Content kommt es zusätzlich auf eine hochwertige Kamera und Kenntnisse in der richtigen Aufbereitung der Fotos an.

Anfänglich können die Gründer ihr Gewerbe auch nebenberuflich ausüben. Text- und Bildagenturen im Web stellen verschiedene Aufträge auf ihren Plattformen ein, die individuell abgearbeitet werden können. Freilich sind die Verdienstmöglichkeiten hier nicht sonderlich hoch, doch durch den Einstieg über derartige Portale kann man auch einen gewissen Kundenstamm aufbauen. Dieser ist im Laufe der Zeit bereit, mehr für den Content zu zahlen, der erstellt wird.

Textbroker und Co.: Was müssen Texter bei der Anmeldung beachten?

Textbörsen wie Textbroker und content.de richten sich nicht nur an hauptberufliche Texter, sondern auch an Hausfrauen, Studenten, Arbeitslose und andere Personengruppen, die sich schreibend etwas dazuverdienen möchten. Doch spätestens, wenn bei der Anmeldung die Frage kommt, ob man zum Ausweis von Umsatzsteuer berechtigt sei, geraten viele Hobbytexter ins Straucheln. Textbroker selbst gibt keine Hinweise dazu, was seine Nutzer aus rechtlicher Sicht beachten müssen.

Anmeldung beim Finanzamt ist Pflicht

Tatsache ist: Auch wer bei Textbroker nur 5 Euro im Monat verdient, übt eine unternehmerische Tätigkeit aus, die als solche beim Finanzamt angemeldet werden muss. Dazu füllt der angehende Autor den sogenannten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus und gibt ihn beim zuständigen Finanzamt ab. In diesem Fragebogen kann er auch angeben, dass er die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen will. Dies entbindet ihn von der Pflicht, Umsatzsteuer zu vereinnahmen und ans Finanzamt abzuführen. Wer das Schreiben nur als kleines Zubrot ausüben möchte, erspart sich so einiges an Bürokratie.

Für einen Teil der Texter ist eine Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt notwendig. Ob als Gründer als Gewerbetreibender oder als Freiberufler gelten, erfahren sie beim zuständigen Finanzamt. Zur Problematik der Abgrenzung zwischen Gewerbetreibenden und Freiberuflern finden Gründer im Artikel Unterschiede zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden weitere Informationen.

Freiberufler oder Gewerbetreibender, ja oder nein

Unter dem Titel Texte schreiben bei textbroker.de gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit? ist einst im Forum eine sehr interessante Diskussion zum Thema Freiberuflichkeit bei Textbroker entfacht worden. Glücklicherweise antwortete dort ein Steuerberater (Steuerberater Kexel), auf dessen Rat wir uns nun stützen und verlassen können. Im Wesentlichen schreibt er folgendes:

  1. Solange der Autor bei textbroker nicht mehr als 24.500 € Gewinn erwirtschaftet, werden Freiberufler und Gewerbetreibende steuerlich ohnehin gleich behandelt.
  2. Gewerbetreibende sind jedoch bereits unter dieser Schwelle von 24.500 € bei der IHK beitragspflichtig.
  3. Außerdem gibt es durch die Gewerbeanmeldung noch diverse Pflichten aufgrund der Gewerbeordnung.

Der Steuerberater verdeutlicht die Problematik durch ein Urteil aus der Vergangenheit, zum Beispiel der Drehbuchautor oder der Werbetexter.

Registrierung bei Textbroker

Damit wäre auch die ominöse Frage nach der Umsatzsteuerberechtigung geklärt: Hobbytexter bzw. Kleinunternehmer, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben, geben hier "nein" an. Der Rest der Registrierung geht bei Textbroker denkbar einfach. Neben den üblichen persönlichen Daten gibt der Nutzer seine Spezialgebiete an (z.B. Finanzen, Mode). Als nächstes muss er einen Probetext einreichen, dessen Qualität darüber entscheidet, welcher Verdienststufe er künftig zugeordnet wird. Bei jedem abgegebenen Text erfolgt eine neue Bewertung und damit die Chance, in eine höhere Verdienststufe aufzusteigen.

Verdienst muss versteuert werden

Ab 10 Euro Verdienst kann der Nutzer sich seinen Verdienst von Textbroker auszahlen lassen. Dieser Verdienst muss später in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Auch Personen, die bisher keine Steuererklärung abgegeben haben (z. B. Studenten) kommen also um diese Pflicht nicht herum, wenn sie sich bei Textbroker angemeldet haben.

Richtig kalkulieren

Die Kalkulation für ein Produkt – und Bilder und Texte stellen letztlich nichts anderes dar – richtet sich immer nach Angebot und Nachfrage. Deshalb sollten potenzielle Gründer in diesem Bereich den Markt zunächst beobachten, um die möglichen Preise zu erfahren. Des Weiteren müssen sie genau durchrechnen, ob sie mit einem solchen Preis, der konkurrenzfähig bleiben muss, leben können. Schließlich soll früher oder später von den Einnahmen des Unternehmens die eigene Existenz bestritten werden.

Für die Kalkulation sollten die Kosten für Strom und Telefon, sowie für die Abnutzung des Rechners beachtet werden. Außerdem ist der Zeitaufwand nicht unerheblich. Viele Gründer haben in der Vergangenheit zwar konkurrenzlos günstige Angebote gemacht, sind jedoch aufgrund dessen, dass sich diese auf Dauer nicht gerechnet haben, genauso schnell vom Markt verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Deshalb sollte man bereits zu Beginn der Gründung realistisch kalkulieren und die Preise durchsetzen, sobald die ersten Stammkunden gewonnen wurden.

3. Weg: Geld verdienen als Programmierer oder Designer

Gerade das Internet bietet derzeit ein enormes Wachstumspotenzial. Täglich werden unzählige neue Webseiten an den Start gebracht und diese müssen natürlich mit einem passenden Design ausgestattet und funktionsfähig programmiert werden. Deshalb entscheiden sich mittlerweile viele Gründer für die Gründung als Programmierer oder Designer im Internet.

Der Beruf verspricht einen gewissen Erfolg, der bereits zu Beginn der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit erreicht werden kann. Durch den kontinuierlichen Ausbau bestehender Webseiten und die stete Neuanlage weiterer Webseiten, kann man davon ausgehen, dass genügend Aufträge vorhanden sind. Voraussetzung ist natürlich das notwendige fachliche Know-how.

Genaue Analyse des Marktes

Zunächst muss aber auch bei einer Gründung als Designer oder Programmierer der Markt analysiert werden. Wie sind die Kosten, die verlangt werden dürfen, welche Zielgruppe will und kann man bedienen, welches Potenzial hat das Ganze – diese Fragen müssen geklärt werden. Erst wenn man seine Zielgruppe und deren Anforderungen kennt, kann man mit der Gründung beginnen.

Kritisch hinterfragt werden sollten ebenfalls die eigenen Fähigkeiten. Denn auch wenn sehr gute Programmier- und Design-Kenntnisse vorliegen, reichen sie vielleicht für sehr umfangreiche Projekte noch nicht aus. Dessen sollte man sich dann auch bewusst sein und sich auf diejenigen Aufgaben konzentrieren, die man tatsächlich in bester Qualität erledigen kann.

Marketing für die eigenen Dienstleistungen

Gerade im Web sollte ein Programmierer und Designer sehr gut zeigen können, was er kann. Dabei helfen selbst gestaltete Webseiten, die bereits einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten des Einzelnen vermitteln. Außerdem kann man bestehende Kunden befragen, ob deren gestaltete Seiten als Referenz genutzt werden können.

Durch Einträge in Branchenbücher, einschlägige Foren und mehr kann zudem Marketing fast ohne Kosten betrieben werden. Ideales Marketing funktioniert natürlich über Empfehlungen, doch bis diese kommen, muss man auf andere Möglichkeiten zurückgreifen. Wer jedoch die ersten Kunden gewinnen und überzeugen konnte, kann auch damit rechnen, dass er weiter empfohlen wird. Sinnvoll ist es dabei, wenn Vereinbarungen bezüglich einer dauerhaften Pflege der erstellten Webseiten getroffen werden. So handelt es sich nicht nur um ein Projekt, das bereits nach einigen Wochen abgeschlossen ist, sondern mit kleinen Pflegemaßnahmen kann dauerhaft daran verdient werden.

Insbesondere Programmierer sollten auf ihre speziellen Kenntnisse mit bestimmten Datenbanken und Programmiersprachen hinweisen. Denn Kenntnisse in PHP oder MySQL sind heute besonders stark gefragt und sollten entsprechend beworben werden. Auch ein Designstudium oder ein IT-Studium sollten gesondert hervorgehoben werden, damit sich potenzielle Kunden ein besseres Bild vom Auftragnehmer machen können.

Wie verhält sich die Auftragslage für selbständige Programmierer?

Die IT-Industrie ist Vorreiter beim Erfüllen von Aufträgen in den für Freelancer typischen Einsatzgebieten Programmierung, Grafik und Übersetzung. Programmierung erfreut sich einer wachsenden Nachfrage. Freelancer haben viele Aufträge mit festen Abgabeterminen, häufig mehr als geplant und manchmal auch mehr als gewünscht. PHP, HTML und MySQL sind immer noch die am meisten gefragten Technologien, gefolgt von Java, Flash und .NET. Neu ist das starke Wachstum auf den Gebieten Iphone- und Ipad Applikationsentwicklung.

Wo werden Programmierer gesucht?

Immer mehr Unternehmen setzen ausschließlich auf ihre Kernkompetenzen und lagern nicht Kernprozesse und Fähigkeiten an externe Fachkräfte aus. So wird zum Beispiel Programmierung besonders häufig an Freelancer ausgelagert. Dementsprechend wichtig ist es für Unternehmen, professionelle Programmierer zu finden und zu beauftragen. Online-Plattformen für Projektvermittlung bilden dafür wir eine geeignete Schnittstelle und dienen als Marktplatz für die Projektvergabe.
Wenn man Glück hat, bekommt man vom vorherigen Arbeitgeber ein bis zwei Kunden als Startkapital mit auf den Weg in die Selbständigkeit. Eine andere Möglichkeit ist es, parallel zur Festanstellung, auf einer Online-Plattform für Projektvermittlung erste Referenzen und Kontakte zu knüpfen. Sowohl klein- und mittelständische Unternehmen als auch Großkonzerne suchen dort passende Service-Anbieter.

Welche Trends können Programmierer aufnehmen?

Lean Management, Digitalisierung und Flexibilisierung führen weg von einer Angestelltengesellschaft, hin zu einer Unternehmergesellschaft. Der Trend geht zur Beauftragung flexibler, externer Fachleute, weil Unternehmen oft nicht genügendKapazität oder die Expertise haben. Freelancing kommt dem steigenden Bedürfnis nach flexiblen und familiengerechten Arbeitszeiten und –orten entgegen. Man möchte daheim sitzen, kann sich um die Kinder kümmern oder genießt die Traumumgebung am Strand oder in den Bergen.

iPhone- und iPad-App Entwicklung sowie die Erstellung von Schnittstellen zu den großen Social Media Seiten wie FacebookMySpace und twitter verzeichnet das derzeit schnellste Wachstum. „Die Nachfrage nach unseren weltweiten Entwicklern für Social Media Applikationen wächst rasant. Viele Unternehmen möchten auf den App-Zug mit einer entsprechenden Applikation aufspringen“, erläutert Gunnar Berning, CEO von twago.

Warum sollten Programmierer also noch Angst vor der Selbständigkeit haben?

Um Ihre Dienste anbieten zu können, müssen Programmierer ein Gewerbe beimGewerbeamt anmelden und Steuern zahlen. Auf selbständige Programmierer kommen außerdem verschiedene Kosten zu, die zuvor ihr Arbeitgeber getragen hat, z.B. Versicherungskosten oder Mieten. Daher scheuen sich viele Programmierer vor dem Schritt in die Selbständigkeit. Dazu möchte der Autor nur folgenden Hinweis geben:

Habt Mut liebe Programmierer - es bieten sich zwar am Anfang ein paar bürokratische Hindernisse, aber es bieten sich vor allem riesige Chancen.

Lino Richter, www.twago.de

4. Weg: Existenzgründung mit einem Blog oder einem Forum

Eine weitere Möglichkeit für die zumeist vorerst nebenberufliche Existenzgründung ist die Erstellung eines Weblogs oder eines Forums. Ursprünglich war das Weblog oder auch Blog eine Art Online-Tagebuch. In diesem berichteten die Blogbetreiber von ihren täglichen Erlebnissen. Heute werden Blogs ebenfalls mit persönlichen Erlebnissen gefüllt, können aber genauso über die unterschiedlichsten Dinge informieren.

Dazu zählen Informationen rund um das eigene Hobby, um berufliche Dinge oder vieles mehr. Allerdings lässt sich alleine mit dem Füllen eines Blogs oder eines Forums, das zum Gedankenaustausch zwischen den Usern geeignet ist, noch kein Geld verdienen. Dieses wird erst dann möglich, wenn beispielsweise Werbung auf dem Blog geschaltet wird.

Werbemöglichkeiten auf Blogs und Foren

In Frage kommen dabei verschiedene Werbemöglichkeiten, als bekannteste Varianten zählen wohl die AdSense-Anzeigen von Google. Sie können vergleichsweise einfach eingebunden werden. Mit jedem Klick auf die Anzeigen, die optimal auf den vorhandenen Content abgestimmt werden, verdient der Blogbetreiber Geld. Alternativen zu AdSense sind beispielsweise die Programme von Contaxe und ähnlichen Anbietern. Auch hierbei werden Werbeanzeigen geschaltet, die sich auf den beinhalteten Content beziehen.

Mit Google Adsense Geld verdienen

Alle Welt spricht von Google & Co. – Aber kann man mit der weltbekannten Suchmaschine wirklich Geld verdienen? Ja, man kann und das sogar nicht schlecht, wenn man es geschickt anstellt.

Voraussetzungen, um mit Google Adsense Geld zu verdienen

Um am Google Adsense Programm teilnehmen zu können, muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Eine der wohl wichtigsten Dinge die man haben sollte, ist eine eigenen Homepage.

Inhaltliche Voraussetzungen der Website

Um mit Google Adsense zu verdienen, sollte die eigene Website einige Bedingungen erfüllen. So werden bspw. sogenannte Dailerseiten nicht aufgenommen. Dailerseiten sind Webseiten, wo eine Software vertrieben oder eingesetzt wird, mit welcher über die Onlineverbindung tarifmäßig abgerechnet wird und dadurch der Websitebesucher getäuscht werden kann.

Websites mit folgenden Inhalten werden nicht akzeptiert

  • Vermehrt vulgäre Sprache, Gewalt, Rassismus, Illegale Drogen
  • Pornografische und nicht jugendfreie Seiten
  • Seiten zum Thema Glücksspiele
  • Übermäßige Werbung auf der Seite
  • Waffen, Tabak und die Urheberrechte anderer Personen verletzende Seiten

Wie eine Website im Sinne von Google richtig erstellt wird, erfährt der Webmaster in den Webmasterrichtlinien von Google unter http://www.google.de/webmasters/guidelines.html, dort sind auch technische Richtlinien veröffentlicht.

Welche Schritte muss man gehen, um mit dem Geldverdienen zu beginnen?

Folgende Schritte müssen in jedem Fall eingehalten werden, um mit der eigenen Homepage Geld zu verdienen.

1. Anmeldung

Der Websitebetreiber muss sich zunächst ein Google Adsense Konto einrichten. Dies kann auf der Seite https://www.google.com/adsense erledigt werden. Bei der Anmeldung ist der Titel, die URL sowie die Adressdaten des Seitenbetreibers anzugeben. Außerdem muss zwischen Privat- und Unternehmerkonto gewählt werden. Der Unterschied ist lediglich in der Größe des eigenen Unternehmens zu sehen. Rein inhaltlich sowie von der zukünftigen Abwicklung der Zahlungen existieren laut Google kein Unterschied. Ab einer Mitarbeiterzahl von mehr als 20 sollte das Unternehmerkonto gewählt werden.

2. Anzeigencode erstellen

Nachdem das Adsensekonto freigeschalten wurde, kann der Webmaster mit der Erstellung und Gestaltung seiner eigenen Werbeanzeigen beginnen. Dazu stehen ihm eine ganze Reihe an Hilfsmitteln zur Verfügung. Unter dem Menüpunkt „Anzeigen-Einstellungen“ und „Anzeigen-Layout“ kann er alle notwendigen Schritte in seinem Benutzerkonto vornehmen. Zunächst muss er ein Anzeigenformat wählen. Dies wird in Pixel angegeben und beschreibt, welche Größe oder Form die Anzeige später auf der Website hat. Google stellt eine hervorragende Hilfe zu jedem Punkt bereit, so dass auch hier die fertigen Anzeigenformate vorab betrachtet werden können.

Die Anzeigen können auf jeder beliebigen Seite eingeblendet werden, so dass eine individuelle Einteilung für den Webmaster und eine spätere Auswertung der Einnahmen ein sehr nützlicher Dienst sein kann. Diese Einteilung wird bei Google Adsense als „Channel“ bezeichnet. Mit den einzurichtenden Channels kann der Benutzer bestimmte Themengruppen mit Lesezeichen vergleichbare Untergliederungen einrichten, die ihm später helfen, die Einnahmen einzelner Seiten oder Themengebiete zu unterscheiden. Dies kann auch websiteabhängig passieren.

Beispiel für Channels

Der Webmaster unterhält insgesamt 2 Seiten. Eine Seite hat das Thema Wanduhren die andere Seite beschäftigt sich mit Armbanduhren. Der Benutzer richtet nun zwei Channels ein und benennt diese entsprechend mit „Wanduhr“ und „Armbanduhr“ – so kann er später aus seinen Gesamteinnahmen die beiden Websites unterscheiden und ermitteln, wie viel er mit der einen oder anderen Seite verdient hat. Diese Einteilung kann auch innerhalb der einzelnen Seiten für bestimmte Unterthemen vorgenommen werden. So zum Beispiel einen Channel für „braune Armbanduhren“ oder „digitale Wanduhren“.

Letztlich kann der Websitebetreiber noch die farbliche Gestaltung der Anzeigen festlegen und zwar so, dass die eingeblendeten Anzeigen optimal zu seinem Seitendesign (Look and Feel) passen.

Zu den einzelnen Layouts können Vorlagen erstellt werden, so dass eine schnelle Wiederverwendung der Einstellungen gewährleistet ist.

3. HTML Code einbauen

Die bis dahin getätigten Einstellungen werden in einem HTML Code gespeichert. Dieser Code muss nun nur noch auf der bevorzugten Website integriert werden. Dazu sollte der Webmaster die von ihm verwendete Software zur Seitenerstellung und –gestaltung nutzen. Sobald der HTML Code eingebunden ist, muss die so veränderte Seite auf den Server gespeichert werden.

Fertig, die Google Anzeige ist im Internet veröffentlicht.

Welche Werbung wird angezeigt?

Der Inhalt der Google Adsense Anzeigen bestimmt sich nach dem Inhalt der Trägerseite. Beschreibt der Seitenbetreiber bspw. Wanduhren oder allgemein Uhren, so wird auch eine Google Anzeige zum Thema Uhren erscheinen. Anfangs werden jedoch immer erst Anzeigen für gemeinnützige Organisationen ausgeliefert, da die Werbefläche erst gescannt werden muss. Sobald der Inhalt erfasst wurde, werden themenrelevante Anzeigen ausgeliefert.

Was muss sonst noch beachtet werden?

Es ist untersagt mit Ausdrücken wie "Hier klicken", "Unterstützt uns", "Besucht folgende Links" oder ähnliches auf einen Klick hinzuweisen bzw. diesen zu erzwingen. Die Google Anzeigen dürfen nur mit den Hinweisen " Werbung" oder "Anzeigen" veröffentlicht werden. Der Seitenbetreiber sollte keinesfalls selbst auf ihre eigene Google Anzeigen klicken. Dies kann im schlimmsten Fall zum Ausschluss vom Google Adsense Programm führen.

Abgerechnet wird in EUR. Der Seitenbetreiber erhält für jeden Klick auf seine Google Anzeigen seiner Seiten einen bestimmten Betrag in EUR. Dieser richtet sich nach dem Inhalt und der Branche des werbenden Unternehmens. Je attraktiver und begehrter das umworbene Produkt ist, um so mehr wird für einen Klick bezahlt. Für den Seitenbetreiber heißt das, je mehr für eine Werbung geboten wird, um so mehr bekommt er pro Klick auf eine Werbung.

Wie viel pro Klick von den werbenden Unternehmen gezahlt wird, kann auf folgender Seite nachgelesen und innerhalb einer Zeitspanne verglichen werden.

Ausgezahlt wird per Banküberweisung oder Scheck. Viel Erfolg beim Geldverdienen mit Google-Adsense.

Zur Website des Dienstleisters: https://www.google.de/adsense/start

In Frage kommen auch Partnerprogramme, bekannter als Affiliate-Programme. Hierbei werden Links bestimmter Partner auf den eigenen Seiten eingebunden. Je nach Programm kann die Bezahlung nach Klicks, nach Sales, also Verkäufen, nach Leads oder nach Views erfolgen. Mit Views ist dabei die Häufigkeit der Anzeige der Werbung gemeint. Bezahlt wird meist per 1.000 Views.

Das Besondere ist, dass auf einer Seite, die über bestimmte Modestile berichtet, dann auch Anzeigen zu Mode geschaltet werden, um so die Klickrate zu erhöhen. Die Vergütung per Klick oder View ist recht niedrig angesiedelt, allerdings sind diese Klicks und Views auch leichter zu erreichen. Richtig interessant wird es bei Leads oder Sales, die recht hoch vergütet werden.

Keine zu aufdringliche Werbung schalten

Damit die Existenzgründung mittels Blog oder Forum erfolgreich wird, sollte aber die Werbung nicht zu sehr in den Vordergrund treten. Dadurch fühlen sich die Besucher bedrängt und meiden die Seite. Die Werbung sollte stets unauffällig platziert werden, aber dennoch so, dass sie die User zum Klicken bewegt.

Ebenfalls müssen Blog oder Forum im Web bekannt gemacht werden. Hierbei ist es wichtig, für eine gute Verlinkung zu sorgen, etwa durch die Hinterlassung von Kommentaren in anderen Blogs oder durch freiwillige Links, die von anderen Bloggern gesetzt werden. So kann man die Besucherzahl auf dem eigenen Blog erhöhen und demzufolge auch die Chancen auf mehr Klicks und bessere Verdienstmöglichkeiten.

5. Weg: Erfolgreich mit kostenlosen Angeboten im Internet

Wer nach weiteren Möglichkeiten der Existenzgründung im Internet sucht, sollte sich einmal mit gratis Angeboten vertraut machen. So werden oftmals auf Webseiten kostenfreie Angebote offeriert. Diese sorgen dafür, dass mehr Besucher die Webseite aufrufen und dann womöglich auf Werbung klicken. Dabei handelt es sich um die verschiedensten gratis Angebote, die von Malvorlagen und Bastelvorlagen, über Schnittmuster und viele weitere Vorlagen reichen.

Möglich sind nahezu alle Angebote, die sich problemlos downloaden lassen. Wichtig sind aber auch hier eine gründliche Vorbereitung und das Wissen um die Algorithmen der Suchmaschinen und mehr. Denn nur eine Homepage, die auch gefunden werden kann, wird langfristig Besucher anziehen und diese zum Anklicken von Werbung animieren.

Ideenfindung

Um die richtige Idee für kostenlose Angebote zu finden, ist es natürlich notwendig, sich mit den Möglichkeiten auseinander zu setzen. Außerdem sollte man den Markt genau kennen. Wer also gratis Malvorlagen anbieten will, sollte zunächst klären, wie groß die Konkurrenz ist. Als Faustregel gilt, dass bei zu vielen Treffern kaum eine Chance besteht, in den Suchmaschinen nach vorn zu gelangen. Bei einer Suche, die nicht häufig genug ausgeführt wird, bei der jedoch kaum Konkurrenz besteht, ist die Aussicht auf Erfolg ebenfalls gering. Deshalb gilt es zunächst, eine gratis Vorlage zu finden, die man anbieten kann, deren Konkurrenz sich im Rahmen hält und nach der möglichst viele User des Webs suchen.

Hat man diese Idee gefunden, muss die technische Seite des Vorhabens umgesetzt werden. Insbesondere große Webseiten, die langfristig bestehen und viele Besucher anziehen sollen, sollten vom Profi programmiert und designt werden. Außerdem ist es wichtig, für eine möglichst große Bekanntheit der Seite zu sorgen. Dabei kann die Hilfe eines so genannten Suchmaschinenoptimierers in Anspruch genommen werden.

Content is King

Neben diesen Maßnahmen muss man natürlich noch ausreichend Inhalte für die betreffende Seite beschaffen. Eine einzige Malvorlage wird nicht zum Erfolg führen. Es sollten mehrere Vorlagen zum Download bereit gestellt werden, je größer die Auswahl, umso besser. Außerdem sollten möglichst viele Hintergrundinfos zu den angebotenen Produkten gegeben werden. Das kann beispielsweise ein Malkurs sein, in dem Schritt für Schritt erklärt wird, wie man später auch ohne Vorlagen malen kann oder ähnliches.

Ist die Seite bekannt genug, können die kostenlosen Angebote auch durch kostenpflichtige ersetzt werden. Dann müssen die User, die weitere Malvorlagen downloaden wollen, dafür zahlen. Diese Umstellung sollte jedoch erst dann erfolgen, wenn die Webseite bereits gut frequentiert wird. Dabei sollte aber der Mehrwert für den Nutzer immer im Auge behalten werden. Es können zum Beispiel weiterhin bestimmte kostenlose Angebote gemacht werden. Wenn jedoch höherwertige Angebote genutzt werden, muss dafür gezahlt werden.

Im nächsten Artikel dieser Serie erzählen wir Ihnen mehr zu Webverzeichnissen.

6. Weg: Warenhandel über Auktionshäuser wie Ebay & Co.

Jeder kennt die Auktionshäuser im Internet, als bekanntestes Beispiel Ebay. Und fast jeder von Ihnen hat mit Sicherheit schon einmal das ein oder andere Produkt via Ebay verkauft. Doch wie soll nun eine Existenzgründung über Ebay laufen und welche Vorteile bietet diese?

Die Vorteile sind mit Sicherheit im geringen Eigenkapitalbedarf zu Beginn der selbstständigen Tätigkeit zu finden, aber auch in dem überschaubaren Verwaltungsaufwand. Dennoch kann Ebay alleine nicht für eine erfolgreiche Gründung stehen. Vielmehr müssen Sie sich als Gründer Gedanken um die Waren machen, die bisher noch nicht zuhauf auf Ebay und Co. zu finden sind. Insbesondere selbst hergestellte Produkte können dabei eine Nische bedienen, die von anderen Unternehmern noch nicht entdeckt wurde.

Erhöhung der Verkäufe

Marktpotenzial mit den richtigen Produkten nutzen

Alleine in Deutschland gibt es mehr als 16 Millionen registrierte Benutzer bei Ebay und damit 16 Millionen potenzielle Kunden. Mittlerweile gibt es in dem Online-Auktionshaus fast alles, was man sich nur vorstellen kann. Selbst skurrile Produkte, wie ein Glas Luft oder eine Luftgitarre wurden schon angeboten und verwunderlicherweise verkauft. Dass diese Produkte jedoch nicht die Grundlage für eine dauerhafte Selbstständigkeit sein können, sollte klar sein.

Zunächst einmal gilt es deshalb, den Markt genau zu beobachten. So kann man herausfinden, welche Produkte derzeit nicht oder nur in geringem Maße bei Ebay angeboten werden. Wenn dies klar ist, kann man mit der eigenen Idee beginnen. Sollte diese keine zu großen Konkurrenten aufweisen, kann sich die Existenzgründung lohnen. Anfänglich werden vielleicht nur einige wenige Produkte von Ihnen angefertigt und über Ebay vertrieben. Doch mit einer steigenden Anzahl an erfolgreichen Verkäufen können Sie Ihren Absatzmarkt weiter ausbauen. Entwickeln Sie Ihre Produkte weiter, ermitteln Sie konkurrenzfähige Preise, indem Sie die Konkurrenz beobachten. Verbessern Sie Ihre Fertigungsprozesse, um günstiger produzieren und verkaufen zu können.

Sobald die ersten Produkte verkauft wurden und man positive Bewertungen von den Kunden erhalten hat, steigt auch das Vertrauen weiterer Kunden in Sie als Verkäufer. Diese Chance müssen Sie nutzen. Erweitern Sie Ihr Sortiment, bieten Sie nicht mehr nur Auktionen an, sondern genauso Sofortkauf-Produkte. Damit zeigen Sie sich als seriöser und ernst zu nehmender gewerblicher Händler.

Legen Sie im nächsten Schritt einen eigenen Ebay-Shop an, in dem die Kunden die gesamte Vielfalt Ihrer Waren kennen lernen können. Machen Sie mit Sonderaktionen und mehr auf sich aufmerksam. Vergessen Sie dabei aber nie, dass Sie auch weiterhin der Qualität und der Termintreue bei Lieferungen treu bleiben müssen. Nur wenige negative oder neutrale Bewertungen können Sie Ihren guten Namen kosten. Haben Sie Ihren Shop soweit ausgebaut, dass Sie von den Einnahmen leben können und konnten sich als Experte auf einem Gebiet etablieren, können Sie Ihr Sortiment erweitern und so das Unternehmen weiter aufbauen.

Im nächsten Teil dieser Serie beschäftigen wir uns mit Onlineshops.

Leserfragen zum Thema Warenhandel über Auktionshäuser

Selbstgemalte Bilder bei eBay verkaufen - Gewerbe oder Freiberufler?

Hallo, ich male Acrylbilder und habe die spaßeshalber mal bei eBay reingesetzt. Und es ist sogar Interesse da. Habe schon 2 Bilder verkauft. Jetzt habe ich überlegt, dass öfter mal zu machen und vielleicht sogar eine eigene Homepage zu veröffentlichen. Das ist ja eine künstlerische Tätigkeit. Muss ich dann kein Gewerbe anmelden, aber dem Finanzamt am Ende des Jahres trotzdem mein Gewinn mitteilen? Das habe ich nicht so ganz verstanden.

Antwort

Hallo,

Das ist ja eine künstlerische Tätigkeit. Muss ich dann kein Gewerbe anmelden, aber dem Finanzamt am Ende des Jahres trotzdem mein Gewinn mitteilen?

Da hat leider das eine mit dem anderen nichts zu tun. Du bist zwar Künstler aber trotzdem ist es eine gewerbliche Tätigkeit beziehungsweise ein gewerblicher Handel, dem du da nachgehst. daher ist auch ein Gewerbe anzumelden. Im Zweifel müssten noch geklärt werden, ob es eine künstlerische Tätigkeit ist und so kein Gewerbe sondern eine freiberufliche Tätigkeit beim Finanzamt anmeldest. Da ich kein Steuerberater bin, bitte ich dich diesbezüglich einen Deutschen zu kontaktieren. Der Unterschied zwischen dem Gewerbe und der Freien Tätigkeiten ( Freiberufler) liegt grob gesagt in der Gewerbesteuerpflicht. Gewerbliche Unternehmer sind gewerbesteuerpflichtig, Freiberufler eben nicht. Da aber bei niedrigen Gewinnen dies ohnehin keine Auswirkung hat, ist es somit egal. Aber wie gesagt bitte nocheinmal einenSteuerberater konsultieren. Oder aber auf dem Finanzamt nachfragen, wie die das sehen und entsprechend anmelden.

Der Gewinn muss in jedem Fall dem Finanzamt mitgeteilt werden. Du musst also immer eine Einnahmenüberschussrechnung erstellen lassen oder selber erstellen, um deine Einnahmen und deine Ausgaben zu erfassen und daraus den Betriebsgewinn oder den Betriebsverlust zu ermitteln. Der Betriebsgewinn oder gewinn ist dann in deiner Einkommensteuererklärung einzutragen und somit dem Finanzamt mitzuteilen. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

7. Weg: Geld verdienen im social Web

Nicht nur im Social Web, sondern in der gesamten Kommunikation mit Ihren Kunden, sind einige wichtige Aspekte zu beachten, die ich an dieser Stelle für Sie zusammengetragen habe. Sicher – und das sollte jedem klar sein – gibt es DIE Liste der ultimativen Erfolgsfaktoren im Social Web nicht. Wer eine solche Liste anbietet, der belügt seine Leser schon von vornherein.

Die universelle Social Media Strategie …

gibt es nicht. Wir haben bereits einige Artikel zum Thema Social Media verfasst, wo es z.B. um das veränderte Kaufverhalten der Kunden bei Facebook geht oder unsere Serie zu Facebook, die Facebook an sich näher bringt. Nicht zu vergessen folgenden Artikel, der auch das soziale Netz XING beleuchtet. Aber das reicht nicht, um jeden Unternehmertyp, jede Branche und jede Einzelsituation abzudecken. Seien Sie also auf der Hut, was man Ihnen als Beratung oder Coaching in Sachen Social Media verkaufen will, denn:

"Das Universalmittel Social Media gibt es nicht, es gibt auch keine Allzweckformel oder ein Patentrezept. Nein, wer das verkauft, der lügt!"

Um Ihnen einen kleinen Überblick und einige Tipps mit an die Hand zu geben, die Sie vielleicht noch nicht kennen, habe ich hier nun einige Informationen für Sie zusammengetragen, die Ihnen die Kommunikation im Social Web erleichtern können.

Treten Sie in einen Dialog!

Zunächst einmal sollten Sie Ihre Kommunikation dialogisch anlegen. Dies bedeutet, dass Sie mit den Kontakten in Ihrem Netzwerk kommunizieren sollen. Social Web wird nur durch den Dialog „social“ – es handelt sich hier nicht um eine One-Man-Show, mit der Sie zeigen können, wie toll Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung ist. Im Optimalfall sollte es sich um ein Geben und Nehmen handeln, einen echten Dialog. Einer Erhebung von Keylens (Uni Bremen, s. nebenstehende Abbildung) zufolge sehen 56 Prozent der Befragten Social Media als ein geeignetes Medium an, um mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Nutzen Sie dieses Potenzial und treten Sie in einen Dialog mit Interessenten, Kunden, Kontakten.

Setzen Sie sich bereits von vornherein Ziele darüber, was Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten erreichen wollen, und überprüfen Sie regelmäßig, wie stark Sie diese Ziele erreicht haben. Korrigieren Sie bei Bedarf Ihren Kurs, um sich wieder neu zu positionieren.

Kritik – ein schwieriges Thema im Social Web

Sobald Sie als Unternehmen im Social Web auftreten, werden Sie früher oder später auch einmal mit Kritik konfrontiert werden. Natürlich wird in diesem Fall eine Reaktion von Ihnen erwartet – aber nicht zwingend sofort. Lassen Sie zunächst die ersten Emotionen sacken und eventuelle Wut auf unsachliche Postings verrauchenReagieren Sie dann sachlich und verständnisvoll. In den meisten Fällen müssen Sie sich nicht rechtfertigen (oft ist das auch gar nicht möglich). Es kann oftmals schon reichen, die Kritik einfach anzunehmen. Reine Provokationen sollten Sie weitgehend ignorieren und Störenfriede höchstens weiter beobachten. Sollte Ihr Profil mit pornografischen, verfassungswidrigen oder Spam-Beiträgen attackiert werden, können Sie diese löschen. Seien Sie aber mit dem Löschen nicht vorschnell, wenn es um persönliche Kritik geht – dies könnte schnell zu Ihren Ungunsten und als „Zensur“ verstanden werden.

Sie müssen nicht immer erreichbar sein

Ihre Netzwerk-Profile sind für jeden zugänglich und stets geöffnet und erreichbar. Theoretisch kann man daher zu jeder Zeit und überall mit Ihnen in Verbindung treten. Ob Sie sich tatsächlich selbst das Kreuz auferlegen wollen, selbst zu nächtlicher Stunde oder am Wochenende auf Posts in Ihren Profilen antworten zu müssen, müssen Sie entscheiden. Zu empfehlen ist allerdings, dass Sie sich feste Zeiten für Ihre Social Media-Kommunikation einplanen, sozusagen Ihre Öffnungszeiten für Facebook, Twitter & Co. Sonst werden Sie irgendwann zum Sklaven Ihrer eigenen Kommunikationskanäle.  

Der Umgangston als wichtiges Erfolgsgeheimnis

Unpersönliche Postings, denen selbst der unerfahrene Laie ansieht, dass sie automatisch durch ein Plugin oder einen Dienst erstellt wurden, werden nicht lange die Aufmerksamkeit Ihrer Kontakte auf sich ziehen. Verfassen Sie Ihre Beiträge stets persönlich und achten Sie auf eine angenehme Mischung aus Themen rund um Ihr Unternehmen und Ihre Produkte sowie anderen Beiträgen. Da darf gerne auch einmal ein lustiges Video, ein schönes Foto oder ein auflockernder Cartoon dabei sein, wenn es zu Ihrem Unternehmensimage passt. Soziale Netzwerke sind keine Plattform für die Verbreitung von Pressemitteilungen. Die Nutzer von sozialen Netzwerken hören Ihnen nicht nur zu, weil sie informiert werden und sachlich kommunizieren wollen, sondern sie wollen auch aus ihrem Alltag, ihren Sorgen und Problemen herauskommen und abgelenkt werden. Dennoch sollten Sie sich um Qualität und gute Inhalte bemühen, denn Trivialitäten wie das Abendessen von gestern oder die heutige Befindlichkeit interessieren die Kunden im Regelfall kaum. Streben Sie hier am besten einen Mittelweg an.                                    

Eine offene Kommunikation ist sehr wichtig. Achten Sie auf den Umgangston Ihrer Kontakte untereinander und passen Sie sich dem Ton Ihres Gegenübers an. Oft kommt ein eher lockerer Umgangston besser an als förmliche Formulierungen. Probieren Sie am besten einfach aus, was Ihre Leserschaft und Ihre Zielgruppe bevorzugen.

Seien Sie einzigartig!

Sie sollen einzigartig sein – doch geht es dieses Mal nicht zwingend darum, sich von der Konkurrenz abzuheben (was natürlich ebenfalls wichtig ist). Nein, ich möchte Sie anhalten, für jede Networking-Plattform, auf der Sie ein Profil unterhalten, eigene News, Beiträge und Posts zu verfassen. Veröffentlichen Sie keine Kopien Ihrer eigenen Beiträge in unterschiedlichen Netzwerken.

Jedes Netzwerk hat seine Eigenheiten. Finden Sie heraus, welche Vorlieben Ihre Kontakte dort haben. Je nach Plattform kann eine sehr unterschiedliche Kommunikationsweise gefordert sein. Auf XING gibt man sich beispielsweise gern geschäftig und „business-like“. Auf Twitter heißt das Motto: „In der Kürze liegt die Würze“. Auf Facebook ist eine eher legerere Kommunikationsweise angebracht. Auch im richtigen Leben gehen Sie auf unterschiedliche Persönlichkeiten, Lebenssituationen, Orte und Zeiten verschieden ein. Stellen Sie an den Anfang Ihrer Social Media-Aktivitäten eine ausführliche, vorausgehende Zielgruppenanalyse, um Ihr Publikum kennenzulernen.

Eine gute Möglichkeit, seine Zielgruppe besser kennenzulernen, kann es sein, Teil einer Peergroup zu werden. Die meisten sozialen Netzwerke bieten die Möglichkeit, Gruppen mit den gleichen Interessen beizutreten, in denen sich Gleichgesinnte austauschen. Hier können Sie erforschen, wie Ihre Zielgruppe „tickt“, bevor Sie selbst beginnen, einen eigenen Kommunikationskanal zu diesem Thema aufzubauen.

Nicht zu viel und nicht zu wenig

Überhäufen Sie Ihre Kontakte nicht mit Postings, sondern finden Sie ein gutes Mittelmaß für das „zu viel“ und „zu wenig“. Ein oder zwei Posts im Monat sind definitiv zu wenig, denn sie werden in der Masse an Postings anderer Mitglieder schlichtweg untergehen. 20 Postings pro Tag empfinden viele schon als nervig (oft liegt die Reizschwelle sogar wesentlich niedriger). Überlegen Sie sich genau, welche Informationen für Ihre Leser tatsächlich von Belang sind und beschränken Sie sich darauf.

Fazit: Die Do’s und Dont’s im Social Web auf einen Blick

  1. Versuchen Sie einen Dialog herzustellen.
  2. Werden Sie Teil einer Peergroup.
  3. Setzen Sie sich Ziele und überprüfen Sie diese regelmäßig.
  4. Nehmen Sie Kritik einfach an oder reagieren Sie sachlich und ruhig darauf.
  5. Reagieren Sie nie emotionsgeladen auf Kritik.
  6. Ignorieren Sie gezielte Provokationen.
  7. Behalten Sie Störenfriede in Ihren Kanälen im Blick.
  8. Legen Sie Ihre „Social Web Öffnungszeiten“ fest.
  9. Passen Sie sich dem Umgangston Ihrer Kontakte an.
  10. Posten Sie nicht nur über Ihr Unternehmen, sondern auch über andere interessante Themen.
  11. Kopieren Sie niemals ein und denselben Beitrag in mehrere Netzwerke.
  12. Löschen Sie keine Beiträge (abgesehen von Spam und rechtswidrigen Postings).
  13. Finden Sie einen gesunden Mittelweg für die Anzahl der Postings.

Ein paar gute Tipps hat auch t3n auf Lager. Ein lesenswertes E-Book zum Nulltarif rund um Social Media finden Sie bei Dr. Hoffmann von PR-Doktor. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Festlegung Ihrer Social Media-Strategie. Lassen Sie mich und unsere Leser an Ihren Erfahrungen teilhaben.

Leitlinien für das Engagement in Sozialen Medien

Diese Leitlinien gelten für Mitarbeiter oder Auftragnehmer der Muster GmbH, wenn Sie sich aktiv in Blogs, Wikis, sozialen Netzwerken oder jeder anderen Art von Sozialen Medien engagieren. Egal ob Sie bei Twitter, Wikipedia, Xing, MySpace oder Facebook aktiv sind und dort Beiträge, Einträge oder Profile erstellen, beachten Sie diese Leitlinien unbedingt.

Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn sich Mitarbeiter Muster GmbH im Bereich Sozialer Medien (Social Media) engagieren und dort aktiv werden. Wir erwarten jedoch, dass alle Beiträge (Tweets, Blog-Beiträge oder -Kommentare, Einträge in Wikis u. a.) diesen einfachen, aber wichtigen Leitlinien entsprechen.

Bitte bedenken Sie, dass die aufgestellten Regeln dem übergeordneten Ziel folgen, die Reputation unseres Unternehmens (und unserer Marken) zu schützen. Deshalb ist es notwendig, dass jegliche Online-Teilnahme in respektvoller und unserem Unternehmen angemessener Form erfolgt und dabei auch alle rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden.  

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