Wer sollte eine Kopie meines Businessplanes erhalten?

Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Um eine Existenzgründerförderung zu erhalten, muss der Bundesagentur für Arbeit ein Geschäftsplan vorgelegt werden. Benötigt der Gründer darüber hinaus noch weitere finanzielle Mittel in Form von Krediten oder Fremdkapital im Allgemeinen, so werden auch Kreditinstitute, Förderbanken von Bund und Ländern und die Kapitalgeber und Anteilseigner einen Businessplan verlangen. Es ist also ein Fehler und Irrglaube, den Businessplan allein für die Bundesagentur für Arbeit zu erstellen. Jeder der berechtigtes Interesse an dem Unternehmen hat, verlangt ein Businessplan. Der Unternehmer muss dann entscheiden, ob und was er von dem Gläubiger hat und ob er aus diesem Nutzen heraus eine Kopie seiner Geschäftsidee, seines Konzeptes und seiner finanziellen Aufstellung preisgeben möchte. Getreu dem Motto: Wenn man von jemanden was will, muss man denjenigen auch überzeugen. Die Überzeugungsarbeit funktioniert nun mal mit einem Businessplan am besten. Im Zweifel muss der Gründer einen Opens internal link in current windowvertrauenswürdigen Berater befragen, um nicht jedem x-beliebigen Menschen sein Geschäftskonzept unter die Nase zu reiben und damit seine Geschäftsidee auf einem silbernen Tablett zu liefern.

Muss ich den Businessplan auch der IHK vorlegen?

Freiwillig würde ich das nicht tun. Den Businessplan sollte man der IHK nur dann vorlegen, wenn die IHK als tragfähige Stelle den Businessplan abnehmen, bewerten und unterzeichnen soll, quasi zur anschließenden Ausstellung der Tragfähigkeitsbescheinigung. Ob die IHK allerdings wirklich der beste Partner für die Erstellung der Tragfähigkeitsbescheinigung für den Existenzgründer ist, lassen wir an der Stelle mal unbeantwortet.

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Folgende Stellen sollten / könnten eine Kopie Ihres Businessplans erhalten

  1. Bundesagentur für Arbeit (für den Gründungszuschuss)
  2. Ihre Hausbank (für den Kredit, Dispo oder andere Finanzprodukte)
  3. Anteilseigner oder andere Kapital
  4. Lieferanten oder Großhändler
  5. Finanzamt
  6. Gewerbeamt
  7. Fördermittelgeber

Im Zweifel besprechen Sie vorher mit Ihrem Berater den genauen Verteiler Ihres Businessplans ab und entscheiden Sie mit ihm gemeinsam, wer eine Kopie

  • zwingend braucht (Pflicht)
  • informiert werden kann (Wahlrecht)
  • nicht informiert werden muss (Verbot).

Achtung!

Wer eine Kopie von Ihrem Businessplan bekommt, bekommt Ihr Konzept frei Haus geliefert, daher vorsichtig beim Verteilen sein! Nicht selten werden diese Gelegenheiten genutzt, um Geschäftsideen zu stehlen, nachzuahmen oder ähnliche Dinge.

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