Erfolgreiche Startups: Das machen Gründer in den USA anders

Die USA war und ist weiterhin das Land aus dem die erfolgreichsten Startups kommen. Doch warum gerade dort? Was machen die Gründer dort anders als hierzulande? Um das herauszufinden, begaben sich Florian von lexRocket und Malte von Foodguide auf einen Roadtrip durch die USA.

Bild: lexrocket

In ihrer vierwöchigen Reise besuchten Florian von lexRocket und drei weitere Begleiter zahlreiche erfolgreiche Startups wie Google, Amazon oder Facebook. Sie sprachen mit Politikern, Professoren und gestandenen Unternehmern. Immer auf der Suche nach dem Spirit des amerikanischen Gründergeistes. Herauskam eine spannende Dokumentation, die bald auch in den Kinos zu sehen sein wird: “Starting Up USA: Von der Garage zum Unicorn in 5.000 km”.

Welche Key Learnings zieht das lexRocket-Team aus der USA-Reise?

  1. Groß denken, einen Impact in der Welt machen: Startups in den USA und besonders im Silicon Valley denken gleich global. Sie wollen entweder an die Börse gehen und richtig viel Geld verdienen oder die Welt verändern/verbessern. Deutsche Startups tendieren dazu, eher an den deutschen Markt zu denken und die Skalierungsmöglichkeiten außer acht zu lassen.
  2. Mut zum Scheitern: Die Risikokultur in den USA unterscheidet sich fundamental von jener in Deutschland. In den USA wird Scheitern nicht als Schande begriffen, sondern als Chance, aus Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. In Deutschland gilt Gründen oft als Risiko (es ist mit enormen Aufwand verbunden, eine Bürokratiemaschinerie wird in Gang gesetzt, Insolvenz)
  3. Mehr Kapital und Investmentbereitschaft in den USA: Das hängt sicherlich auch mit der Risikobereitschaft in den USA zusammen. In der Westküste zentriert sich großes Kapital, das weitläufig und risikobereit investiert wird. Diese Investmentkultur und Risikobereitschaft ist in Deutschland noch nicht vorhanden.
  4. Startup-Ökosystem und Vernetzung mit Universitäten: Unternehmertum und Wissenszentren befruchten einander (Harvard University, Stanford University); Beispiel: Die Idee zu Google ist in Stanford entstanden, Facebooks Ursprünge liegen in Harvard; Ideen- und Wissensaustausch sowie deren Förderung sind für das Silicon Valley zentral, das wird durch die Nähe von Bildungszentren und Investmentkapital begünstigt.
  5. Ideen teilen: Im Silicon Valley herrscht eine andere Bereitschaft und Offenheit, seine Business Ideen zu teilen; Austausch, gegenseitige Beratung und Unterstützung durch persönliche Netzwerke gehören zum Startup-Spirit dazu; Unternehmer erzählen offen über ihre Business-Ideen. In Deutschland: Tendenz, niemandem von seinen Unternehmensplänen zu erzählen; Befürchtung, jemand könne die Idee klauen.

lexoffice Startup des Monats

Um den amerikanischen Gründergeist nach Deutschland zu “importieren”, wählt das lexoffice Team jeden Monat ein Startup des Monats aus. Gemeinsam mit den Existenzgründern reisen sie zu einem Gründerevent um Investoren und Partner zu begeistern. Im Januar flog lexoffice gemeinsam mit dem Startup “Ampero” nach Las Vegas zur CES. Hier einige Impressionen:



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