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2. Weg: Geld verdienen mit Bildern und Texten

Frau sitzt am Labtop mit Tasse Tee und Buch und schriebt, hier: Geld verdienen mit Texten und Bildern
Bild: StartupStockPhotos / pixabay

Das Internet besteht aus unzähligen Webseiten, auf denen zahllose Bilder und Texte integriert sind. Diese Inhalte tragen erheblich dazu bei, dass die Seiten selbst in den Suchmaschinen besser gefunden werden. Sie sind also ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs der einzelnen Webseiten. Allerdings muss der so genannte Content, der sich in grafischen und textlichen Content aufteilt, auch erst einmal erstellt werden.

Und genau diese Aufgaben der Contenterstellung in Form von Bild und Text bieten eine weitere Möglichkeit, sich im Internet erfolgreich selbstständig zu machen. Da die meisten Unternehmen weder die Zeit, noch die Qualifikation haben, hochwertigen Content für ihre Webseite zu erstellen, werden diese Aufgaben oft ausgelagert. An diesem Punkt greift die Geschäftsidee.

Bilderdatenbanken im Netz

  • pixabay.com - Gratis, oft ohne Bildnachweis, für uneingeschränkte kommerzielle Nutzung geeignet, genial.
  • fotolia.com - Für kostenpflichtige Fotos, größere und hochwertigere Auswahl, zu kleinen Preisen
  • pixelio.de - gratis, oft mit beängstigendem Abmahnhintergrund einiger angeschlossener Fotografen und Künstler behaftet, aber ok, wenn man die Bildquellen ordentlich angibt.
  • shutterstock.com - kommerziell, teuer, aber sehr gut.
  • gettyimages.de - große Auswahl

Gründung ohne Kapitalaufwand

Die Gründung eines Unternehmens im Bereich der Contenterstellung kann dabei nahezu ohne Kapitalaufwand erfolgen. Das Einzige, was benötigt wird, ist ein PC mit Internetzugang. Idealerweise sollte eine Flatrate bestehen, da eine dauerhafte Verbindung mit dem Web notwendig ist, um Themen und Informationen für die Texte zu recherchieren. Bei der Erstellung von grafischem Content kommt es zusätzlich auf eine hochwertige Kamera und Kenntnisse in der richtigen Aufbereitung der Fotos an.

Anfänglich können die Gründer ihr Gewerbe auch nebenberuflich ausüben. Text- und Bildagenturen im Web stellen verschiedene Aufträge auf ihren Plattformen ein, die individuell abgearbeitet werden können. Freilich sind die Verdienstmöglichkeiten hier nicht sonderlich hoch, doch durch den Einstieg über derartige Portale kann man auch einen gewissen Kundenstamm aufbauen. Dieser ist im Laufe der Zeit bereit, mehr für den Content zu zahlen, der erstellt wird.

Textbroker und Co.: Was müssen Texter bei der Anmeldung beachten?

Textbörsen wie Textbroker und content.de richten sich nicht nur an hauptberufliche Texter, sondern auch an Hausfrauen, Studenten, Arbeitslose und andere Personengruppen, die sich schreibend etwas dazuverdienen möchten. Doch spätestens, wenn bei der Anmeldung die Frage kommt, ob man zum Ausweis von Umsatzsteuer berechtigt sei, geraten viele Hobbytexter ins Straucheln. Textbroker selbst gibt keine Hinweise dazu, was seine Nutzer aus rechtlicher Sicht beachten müssen.

gründerlexikon tipp

Mit studentischen Nebenjobs ans Ziel

Bei MyLittleJob.de handelt es sich es um ein Portal, bei dem studentische Minijobs angeboten und vermittelt werden. Das Angebot richtet sich explizit an Studenten und ermöglicht Unternehmern und Studenten mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Unternehmen werden kleinere Aufgaben los (Kosten sparen) und dem Student ist finanziell geholfen: Im bekannten HomeOffice erledigen Studenten Ihre Aufgaben.

Aktuell ist MyLittleJob in 66 Sprachen verfügbar und bietet Unternehmern ein Netzwerk aus über 240.000 Studenten

Im Leistungsprofil beinhaltet, sind folgende Leistungen:      

  • Texte schreiben
  • Programmierung
  • Recherche
  • Abschriften
  • Übersetzungen
  • Datenerfassung
  • Grafik
  • Umfragen

Weitere Portale für kleine Jobs:

Anmeldung beim Finanzamt ist Pflicht

Tatsache ist: Auch wer bei Textbroker nur 5 Euro im Monat verdient, übt eine unternehmerische Tätigkeit aus, die als solche beim Finanzamt angemeldet werden muss. Dazu füllt der angehende Autor den sogenannten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus und gibt ihn beim zuständigen Finanzamt ab. In diesem Fragebogen kann er auch angeben, dass er die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen will. Dies entbindet ihn von der Pflicht, Umsatzsteuer zu vereinnahmen und ans Finanzamt abzuführen. Wer das Schreiben nur als kleines Zubrot ausüben möchte, erspart sich so einiges an Bürokratie.

Für einen Teil der Texter ist eine Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt notwendig. Ob als Gründer als Gewerbetreibender oder als Freiberufler gelten, erfahren sie beim zuständigen Finanzamt. Zur Problematik der Abgrenzung zwischen Gewerbetreibenden und Freiberuflern finden Gründer im Artikel Unterschiede zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden weitere Informationen.

Freiberufler oder Gewerbetreibender, ja oder nein

Unter dem Titel Texte schreiben bei textbroker.de gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit? ist einst im Forum eine sehr interessante Diskussion zum Thema Freiberuflichkeit bei Textbroker entfacht worden. Glücklicherweise antwortete dort ein Steuerberater (Opens external link in new windowSteuerberater Kexel), auf dessen Rat wir uns nun stützen und verlassen können. Im Wesentlichen schreibt er folgendes:

  1. Solange der Autor bei textbroker nicht mehr als 24.500 € Gewinn erwirtschaftet, werden Freiberufler und Gewerbetreibende steuerlich ohnehin gleich behandelt.
  2. Gewerbetreibende sind jedoch bereits unter dieser Schwelle von 24.500 € bei der IHK beitragspflichtig.
  3. Außerdem gibt es durch die Gewerbeanmeldung noch diverse Pflichten aufgrund der Gewerbeordnung.

Der Steuerberater verdeutlicht die Problematik durch ein Urteil aus der Vergangenheit, zum Beispiel der Drehbuchautor oder der Werbetexter.

Registrierung bei Textbroker

Damit wäre auch die ominöse Frage nach der Umsatzsteuerberechtigung geklärt: Hobbytexter bzw. Kleinunternehmer, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen haben, geben hier "nein" an. Der Rest der Registrierung geht bei Textbroker denkbar einfach. Neben den üblichen persönlichen Daten gibt der Nutzer seine Spezialgebiete an (z.B. Finanzen, Mode). Als nächstes muss er einen Probetext einreichen, dessen Qualität darüber entscheidet, welcher Verdienststufe er künftig zugeordnet wird. Bei jedem abgegebenen Text erfolgt eine neue Bewertung und damit die Chance, in eine höhere Verdienststufe aufzusteigen.

Verdienst muss versteuert werden

Ab 10 Euro Verdienst kann der Nutzer sich seinen Verdienst von Textbroker auszahlen lassen. Dieser Verdienst muss später in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Auch Personen, die bisher keine Steuererklärung abgegeben haben (z. B. Studenten) kommen also um diese Pflicht nicht herum, wenn sie sich bei Textbroker angemeldet haben.

Richtig kalkulieren

Die Kalkulation für ein Produkt – und Bilder und Texte stellen letztlich nichts anderes dar – richtet sich immer nach Angebot und Nachfrage. Deshalb sollten potenzielle Gründer in diesem Bereich den Markt zunächst beobachten, um die möglichen Preise zu erfahren. Des Weiteren müssen sie genau durchrechnen, ob sie mit einem solchen Preis, der konkurrenzfähig bleiben muss, leben können. Schließlich soll früher oder später von den Einnahmen des Unternehmens die eigene Existenz bestritten werden.

Für die Kalkulation sollten die Kosten für Strom und Telefon, sowie für die Abnutzung des Rechners beachtet werden. Außerdem ist der Zeitaufwand nicht unerheblich. Viele Gründer haben in der Vergangenheit zwar konkurrenzlos günstige Angebote gemacht, sind jedoch aufgrund dessen, dass sich diese auf Dauer nicht gerechnet haben, genauso schnell vom Markt verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Deshalb sollte man bereits zu Beginn der Gründung realistisch kalkulieren und die Preise durchsetzen, sobald die ersten Stammkunden gewonnen wurden.

Endecken Sie auch die anderen Wege zur erfolgreichen Existenzgründung im Internet:

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