Wie man eine Website richtig bewertet und den Verkaufswert ermittelt

Wenn man eine Website besitzt, denkt man früher oder später einmal darüber nach, was sie wohl bringen würde, würde man sie verkaufen wollen.

Bild: geralt / pixabay.com

In der SEO-Branche kursieren verschiedenste Meinungen darüber, wie sich der Wert einer Website berechnet.

Faustformel in Abhängigkeit vom Jahresumsatz

Besonders häufig hört man von einer Faustformel, die vom Jahresumsatz der Website abhängt. Man nehme den Jahresumsatz der Website und multipliziere ihn mit einem Faktor zwischen 3 und 5 – schon erhält man näherungsweise den Wert der Website. Doch jetzt wird es schwierig: Welcher Faktor ist denn nun eigentlich der Richtige? Wenn eine Website beispielsweise im Jahr 10.000 Euro an Einnahmen bringt, dann ergibt sich zwischen dem Faktor 3 und 5 eine Spanne von 20.000 Euro Wertunterschied – nicht gerade ein genauer Wert, mit dem man arbeiten kann. Genau darüber scheiden sich die Geister und höchstwahrscheinlich lässt sich dies auch nicht pauschalisieren.

Was das Netz dazu sagt

Wir haben zu diesem Thema im Netz zwei interessante Artikel gefunden, nämlich in der Webmaster-Zentrale und bei Netheweb. Die Autoren dieser Artikel haben verschiedene Kriterien zusammengetragen, die für den Wert einer Website ausschlaggebend sein können:

  • Einnahmen (z. B. aus Werbung, VG Wort etc.)
  • eigene Skripte
  • eigene Bilder und Fotos
  • Social Media Accounts
  • Newsletter-Abonnenten
  • Potenzial der Website
  • Wert der Domain
  • Aufwand für die Website
  • Alter der Domain bzw. Website
  • Anzahl der Besucher
  • Ranking

Abgesehen davon, dass die Kalkulation des Webseitenwerts durch diese Vielzahl an Kriterien nicht gerade einfacher wird, stellt sich auch die Frage, als wie sinnvoll sie in der Praxis zu bewerten sind. Aus unserer Sicht spielen zwar all diese Kriterien für den subjektiven Wert einer Website eine Rolle, können aber nicht unbedingt immer auch in die Ermittlung des Verkaufswerts einer Seite einbezogen werden. Warum wir dies so sehen, erklären wir im nächsten Teil dieser Serie.

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