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Vergleich von Onlineshopsystemen

Anhand von sieben Kriterien haben wir einen umfangreichen Vergleich über verschiedene OnlineshopSysteme gezogen. Wir möchten Ihnen keine Informationen vorenthalten, da es aber sehr schwer ist, alles Onlineshopsysteme komplett und transparent zu vergleichen, sehen Sie uns bitte nach, das der von uns erbrachte Vergleich nur in Ansätzen durchgeführt werden kann. Sie können aber anhand der von uns zusammengetragenen 7 Kriterien jederzeit einen anderen Onlineshopsystem unter die Lupe nehmen.

Meine 7 Vergleichskriterien bei Onlineshops:

1. Onlineshop-Systeme – Kaufen, mieten oder kostenlose Open-Source-Systeme?

Wenn Sie einen Onlineshop eröffnen möchten, haben Sie die große Auswahl an technischen Möglichkeiten. Bevor Sie sich daran machen, die verschiedenen Onlineshop-Systeme untereinander zu vergleichen, sollten Sie erst einmal klären, welche Art von Onlineshop-System Sie benötigen. Im Folgenden stellen wir Ihnen daher die drei grundsätzlichen Möglichkeiten vor, aus denen Sie wählen können.

Die kostenlose Open-Source-Lösung

Kreislauf aus Design, Entwickeln, Implementieren und Analysieren, hier: Shopsystem
Bild: Yabresse / #19309903 fotolia

Gleich zu Anfang eines vorweg, um hier keine Missverständnisse entstehen zu lassen: Open-Source-Lösungen sind nicht grundsätzlich kostenlos. Auf dem Markt gibt es viele Shoplösungen, die auf Open-Source-Software basieren und die dann natürlich kostenpflichtig sind. Open-Source- Software bietet durch die Mitarbeit zahlreicher Entwickler und Programmierer meist einen riesigen Funktionsumfang, was durchaus als Vorteil gewertet werden kann.

Der größte Nachteil an Open-Source-Shopsystemen ist jedoch, dass Sie sie komplett selbst installieren und warten müssen. Daher ist diese Möglichkeit für Sie nur dann geeignet, wenn Sie ein hervorragendes technisches Wissen und Programmierkenntnisse mitbringen. Andernfalls wären Änderungen, Erwartungen oder die Wartung des Systems zu kostenintensiv, da Sie jedes Mal einen Programmierer beauftragen müssten, der aufwändig alles einzeln programmiert.

Vorteile der gekauften Shop-Software

Wenn Sie eine Shop- Software kaufen, kaufen Sie gewissermaßen einen Teil Bequemlichkeit mit, denn Sie können die Software auf Ihrem Webserver ganz einfach mittels eines Assistenten oder ähnlicher Systeme installieren und direkt mit der Anpassung beginnen. Wenn Sie eine Shoplösung kaufen, sollten Sie außerdem daran denken, dass Sie sich selbst um das Hosting kümmern müssen. Sie müssen also Opens internal link in current windownach einem Provider/Hoster suchen, der Ihnen die passende URL sowie die technischen Voraussetzungen erfüllt, die Ihre gekaufte Shoplösung benötigt. Der Vorteil eines Kaufshops ist daher ganz klar der geringe Wartungsaufwand und die einfache Bedienbarkeit.

Nachteile gekaufter Shopsoftware

Nachteilig ist allerdings, dass viele Kaufshops eher Standardlösungen darstellen und nur in einem begrenzten Spielraum anpassbar sind. Je mehr Flexibilität und Anpassbarkeit Sie bei einer Kauflösung wünschen, desto teurer wird sie in der Regel. Die meisten Shopsysteme, die wir im weiteren Verlauf unserer Serie noch betrachten werden, bieten jedoch umfangreiche Vorlagendatenbanken, in denen sicherlich für die meisten Wünsche etwas Passendes dabei ist. Wenn Sie eine Shopsoftware kaufen, sollten Sie sich darauf einstellen, dass später weitere Kosten für Updates anfallen, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben.

Der größte Nachteil liegt bei einer gekauften Shoplösung jedoch darin, dass diese Produkte vergleichsweise teuer sind. Oft verursacht schon alleine die Anschaffung Kosten im vierstelligen Bereich, mindestens aber etliche hundert Euro. Diese Kosten müssen Sie natürlich erst einmal durch Verkäufe wieder reinholen, bevor sich eine solche Lösung überhaupt lohnt.

Der Mietshop

Die wichtigste Eigenschaft des Mietshops ist gleichzeitig seine ganz große Stärke: Der Shop wird vom Vermieter zur Verfügung gestellt, gewartet und gehostet. Sie müssen sich dementsprechend nicht um die technische Basis kümmern. Der Mietpreis enthält dabei zum einen die Shopsoftware selbst und zum anderen auch die benötigte Hardware in Form eines Webservers. Auch regelmäßige Updates gehören in der Regel dazu, sodass Ihre Software immer mit der Zeit geht und nicht veraltet. So kann es auch sein, dass Sie immer wieder von Weiterentwicklungen und neuen Features profitieren können, die nachträglich dazu programmiert werden.

Nachteilig ist an einem Mietshop, dass Sie nur die vorgegebenen Möglichkeiten der Erweiterbarkeit und Anpassung haben. Eine Weiterentwicklung ist nicht möglich. Wenn also ein Anbieter bestimmte Schnittstellen oder Funktionen nicht bietet, müssen Sie sich entweder damit abfinden oder wechseln.

Besonders am Anfang einer Existenzgründung ist es einer der praktischen Züge eines Mietshops, dass die Kosten monatlich abgerechnet werden und verglichen mit einer Kauflösung recht niedrig sind. Doch darf man nicht verkennen, dass sie sich natürlich auf Dauer auch summieren. Irgendwann ist der Punkt auch überschritten, an dem sich die Kauflösung bereits gerechnet hätte und die Mietlösung immer teurer wird. Einige Anbieter von Mietshops rechnen nach der Anzahl der angebotenen Produkte oder der Höhe des getätigten Umsatzes ab, was dazu führt, dass unter Umständen für die technische Basis wesentlich mehr Geld bezahlt werden muss als eine Kauflösung gekostet hätte.

Welche Lösung für wen?

Open-Source-Software: Sie eignet sich ausschließlich für Onlinehändler, die technisch versiert sind, da es hierfür keinen Support gibt und benötigte Erweiterungen selbst programmiert werden müssen.

Mietshop: Mit einem Mietshop sind alle Existenzgründer gut bedient, die sich über den Erfolg ihres Projekts noch nicht sicher sind und für den Anfang die Kosten gering und überschaubar halten wollen.

Kaufshop: Der Kaufshop ist die perfekte Lösung, wenn Sie sich sicher sind, dass sich die Kosten schnell amortisieren, denn dann müssen Sie den Kaufbetrag natürlich nur einmalig bezahlen und es fallen keine weiteren Kosten an.

2. Artikelzahl: Wieviele Produkte kann ich im Onlineshop verwalten?

Egal, ob nun zur Miete oder gegen Einmalzahlung – die Entscheidung für ein Onlineshopsystem sollte nicht übers Knie gebrochen werden. Eine Vielzahl von Details und Informationen sollte in diese Entscheidung einbezogen werden.

Die Anzahl der Artikel

Die Anzahl der Artikel ist eine wichtige Vergleichsgröße, damit wir keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Wir haben uns daher dafür entschieden, Shoplösungen in den Vergleich einzubeziehen, bei denen rund 1.000 Artikel im Preis enthalten sind. Bei einigen Systemen ist die Artikelzahl unbegrenzt (Tradoria, Epages, Magento Commerce, Oxid Esales, Gambio) oder zumindest wesentlich höher (plentyMarkets). Dies verursacht aber in diesem Zusammenhang keine zusätzlichen Kosten, da bei diesen Anbietern keine kleineren Pakete verfügbar sind. Die Anzahl der Artikel ist für Sie besonders dann von Belang, wenn Sie eine große Anzahl an Artikeln anbieten wollen, denn bei vielen Einsteigerlösungen ist sie stark limitiert.

3. Die technischen Anforderungen an das Onlineshopsystem

Bei Mietshops, bei denen das Hosting vom Anbieter übernommen wird, spielen die technischen Anforderungen keine Rolle. Umso mehr ist dies jedoch bei Kauflösungen der Fall. Bei allen unter die Lupe genommenen Systemen sind PHP 4 oder 5 sowie MySQL erforderlich. Die längste Liste an Anforderungen im technischen Bereich fordert XT Commerce. Wenn Sie bereits einen Hoster gefunden haben, sollten Sie überprüfen, ob er die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt. Andernfalls wäre es schlauer, den Hoster gleich nach den jeweiligen Kriterien auszuwählen – sonst schränken Sie sich bei der Auswahl nur unnötig ein.

4. Was muss ich zu Zielgruppe, Installation und Wartung des Onlineshop wissen?

An welche Zielgruppe sich eine Shoplösung richtet, hängt vor allem davon ab, wie schwierig die Installation und wie aufwändig die Wartung des Systems ist.

Die Mietshops

Die Mietshops in unserem Vergleich sind allesamt für Einsteiger geeignet. Für die Installation und Ersteinrichtung des Shops steht gewöhnlich ein Assistent bereit, der dabei hilft, dass alle Schritte schnell und einfach abgewickelt werden können. Inklusive sind in der Regel Designvorlagen oder Templates, mit deren Hilfe dem Shop ein mehr oder weniger individuelles Aussehen verliehen werden kann. So ist grundsätzlich keine eigene gestalterische Leistung notwendig.

Allerdings unterscheiden sich die verschiedenen Lösungen dadurch, wie stark die Vorlagen individualisiert werden können. Besonders gut ist dies beim Strato Webshop Advanced sowie beim Tradoria System und bei Epages Base möglich. Wer bei plentyMarkets Professional ein individuelles Template haben möchte, kann eines der vorhandenen verändern oder ein eigenes programmieren lassen, was aber natürlich auch eine finanzielle Frage ist.

Die Kaufshops

Die meisten Kaufshops sind in erster Linie für Profis geeignet, die auch ein gewisses technisches Know-how mitbringen. Lediglich Gambio GX2 ist so gestaltet, dass unter Umständen auch Einsteiger mit erweiterten Grundkenntnissen die Installation alleine hinbekommen. Besonders bei Gambio GX2 und der Oxid Esales Professional Edition 4 ist die die Installation bewusst einfach gehalten, sodass sie schnell und einfach von statten geht. XT Commerce bietet für sein Produkt VEYTON 4.0 Basic einen recht günstigen Installationsservice an. Allerdings sind hier keine kostenlosen Templates verfügbar. Sie müssen extra gekauft werden. Die Wartung des Systems ist bei Magento Commerce und Oxid Esales nicht zu vernachlässigen, da sie aufgrund des großen Funktionsumfangs sehr zeitintensiv und anspruchsvoll sein kann. Auch hier begeistert Gambio GX2 wieder durch die bewusste Einfachheit der Aufmachung.

5. SEO-Unterstützung der Onlineshopsysteme vergleichen

Für den Erfolg eines Onlineshops ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein wesentlicher Faktor. Ein noch so toller Onlineshop nützt überhaupt nichts, wenn sich kein Kunde dorthin verirrt. Viele Anbieter von Shopsystemen bieten Tools für die SEO-Unterstützung. Des Weiteren spielt es unter anderem auch für die Vermarktung eine Rolle, welche Schnittstellen zu anderen Softwaresystemen und Webanwendungen vorhanden sind.

Die SEO-Unterstützung unterscheidet sich bei Kaufsystemen klar von Mietsystemen. Einige Anbieter von Mietshops (z. B. Tradoria, Yatego) übernehmen für ihre Kunden die Suchmaschinenoptimierung sowie das Marketing. Dies hängt damit zusammen, dass keine eigene URL vorliegt, sondern der Shop eine Subdomain des Anbieters erhält. In diesem Fall ist der SEO- Aufwand für den Kunden sehr gering und er kann direkt in ein perfekt optimiertes System einsteigen.

Suchmaschinenfreundliche URLs sind ein absolutes Muss für Shopsysteme und dieses Kriterium erfüllen auch die meisten. Weitere mögliche Leistungen sind die Erzeugung von Sitemaps oder automatische Vergabe von passenden Metatags/Keywords für die Produkte.

Zur Suchmaschinenoptimierung sollten Sie unbedingt folgendes lesen!

6. Die Schnittstellen des Shopsystems vergleichen

Bei den Schnittstellen muss unbedingt genau darüber nachgedacht werden, zu welchen Diensten und Softwareprodukten eine Verbindung hergestellt werden muss. Haben Sie ein Warenwirtschaftssystem oder ein CRM-System im Einsatz? Dann sollten Sie im Vorfeld prüfen, ob bei dem Onlineshop Ihrer Wahl eine entsprechende Schnittstelle verfügbar ist. Darüber können wir hier natürlich keine Aussagen treffen, da wir nicht wissen, welche Softwareprodukte Sie im Einsatz haben.

Für unseren Vergleich sind die Anbindungen an Webanwendungen wesentlich interessanter. Denken Sie dabei zunächst an die Zahlungsmöglichkeiten. Das Tradoria System, plentyMarkets Professional, derStrato Webshop Advanced und Magento Commerce fallen durch die riesige Fülle an Zahlungsmethoden auf, von Internetbezahldiensten wie Paypal über klassische Überweisungen bis hin zu Kreditkartenschnittstellen. Eher bedeckt halten sich diesbezüglich die Systeme XT Commerce VEYTON 4.0 Basic, der 1&1 Perfect Shop, Yatego sowie Epages.

Oft bestehen Schnittstellen zu verschiedensten Shoppingmarktplätzen, Preisvergleichsseiten und Produktsuchmaschinen wie guenstiger.de, shopping.com oder billiger.de. Ebenso können bei vielen Anbietern verschiedene Google-Dienste angebunden werden wie Google AdWords, Google Maps, Google Analytics und weitere.

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7. Support und Kosten checken

Wenn Sie mit Ihrem Onlineshop erst einmal einen gewissen Erfolg haben, sind Sie auf einen laufenden Betrieb Ihres Shops angewiesen. Sie sind daher auf einen guten Support angewiesen, denn Sie werden nicht immer die Zeit haben, sich um Störungen selbst zu kümmern. Davon abgesehen ist dies natürlich auch eine Frage des Know-hows. Davon abgesehen sind bei der Auswahl von Onlineshop-Systemen natürlich die Kosten außerordentlich wichtig.

Der Support

Einen kostenlosen Support sucht man bei den Kauflösungen vergeblich. Bei Magento Commerce Professional gibt es einfach überhaupt keinen Support, denn er wird nur den Käufern der Enterprise Edition gewährt. XT Commerce unterstützt seine Kunden zwar, lässt sich das aber gut bezahlen. Der Support bei Oxid eSales ist zwar auch kostenpflichtig, aber für das gebotene Supportspektrum recht günstig. Gambio GX2 bietet ebenfalls einen günstigen Support.

Bei den Mietshops sieht die Sache schon ganz anders aus. Bei Yatego, Tradoria, Epages und plentyMarkets dürfen Sie sich auf einen kostenfreien Support freuen. Teilweise wird dieser zwar nur per Telefon oder per Mail angeboten, aber immerhin. Bei Strato ist der Telefonsupport kostenpflichtig, aber per Mail werden kostenlose Auskünfte erteilt. Bei 1&1 besteht die Möglichkeit, für eine geringe Monatsgebühr eine 24h-Hotline in Anspruch zu nehmen.

Die Kosten für Support

Bei den Kauflösungen gehen die Preise erstaunlicherweise extrem weit auseinander. Der Gambio GX2 Onlineshop ist kostenlos verfügbar. Ganz kostenlos geht es aber doch nicht, denn dafür sind Sie „gezwungen“, für ein Jahr das Supportpaket zu bestellen. VEYTON 4.0 Basic von XT Commerce ist mit seinen 179 Euro eine sehr günstige Lösung und damit auch perfekt für Einsteiger geeignet. Die Oxid Esales Professional Edition 4 ist da schon eine Klasse für sich, denn das Unternehmen berechnet 2.990 Euro für die Ausgabe der Software. Magento Commerce Professional stellt dies jedoch noch problemlos in den Schatten, denn hier werden 2.995 $ (umgerechnet rund 2.075 Euro) fällig, aber nicht einmalig, sondern jedes Jahr! Das ist eine Größenordnung, über die kleine Onlineshops und Einsteiger kaum nachdenken brauchen.

Bei den Mietshops ist es schwierig, eine Vergleichbarkeit herzustellen, besonders wenn man noch keine Prognosen über die späteren Umsätze oder getätigten Bestellungen geben kann. Die Lösungen von 1&1, Strato, Yatego und Epages werden jeweils über eine monatliche Pauschale abgerechnet. Hier fällt eigentlich nur Yatego durch seine Gebühr ein wenig aus dem Rahmen, da sie doch vier- bis fünfmal so viel verlangt wie andere Anbieter. Allerdings sei dazu gesagt, dass die Kunden hier natürlich einen großen Vorteil in Sachen Marketing haben. 

Das Tradoria System wird ebenfalls über eine Monatspauschale abgerechnet, die sich ebenfalls im Rahmen befindet. Allerdings wird zusätzlich für jede getätigte Bestellung eine prozentuale, vom Bruttobestellwert abhängige Verkaufsgebühr erhoben. Das macht das System schon ziemlich teuer. Das Kostenmodell von plentyMarkets Professional basiert auf der Anzahl der getätigten Bestellungen pro Monat. Dieses System ist recht transparent und sorgt immerhin dafür, dass hohe Kosten nur anfallen, wenn auch viele Bestellungen getätigt werden. Dieses Modell lohnt sich besonders für Onlineshops, die zwar wenige Bestellungen haben, die jedoch einen hohen Wert aufweisen.

Der Vergleich: Magento, XT Commerce, Oxid und Strato

Onlineshop-Vergleich Kaufshops

Folgende Kaufsysteme haben wir in unserem Vergleich genauer unter die Lupe genommen:

  • Magento Commerce Professional
  • XT Commerce
  • Oxid Esales
  • Gambio

Onlineshop-Vergleich Mietshops

Im Bereich der Mietshops haben wir folgende Systeme in den Vergleich aufgenommen:

  • 1&1 Perfect Shop
  • Strato Webshop Advanced
  • Yatego
  • Tradoria System
  • Epages Base
  • plentyMarkets

Fazit

Wir haben uns nun eingehend mit den verschiedenen Shoplösungen beschäftigt und haben festgestellt, dass sicherlich jedes dieser Produkte seine Daseinsberechtigung hat. Hier kommt die Kurzfassung darüber, welche Shopsoftware für welchen Zweck am besten geeignet ist:

1&1 Perfect Shop: Der 1&1 Perfect Shop ist ein Einsteiger-Produkt. Der Preis ist daher recht niedrig – dies merkt man aber auch dem Funktionsumfang deutlich an.

Strato Webshop Advanced: Der Strato Webshop fällt besonders durch die große Vielzahl an möglichen Schnittstellen zu einem besonders günstigen Preis auf. Dennoch handelt es sich auch dabei um ein Produkt, das eher für Einsteiger geeignet ist.

Yatego Professional 1000: Die Kunden von Yatego können von der großen Präsenz des Anbieter im Internet profitieren, da der Shop direkt von Yatego gehostet wird. Die monatliche Gebühr ist dafür allerdings relativ hoch und ist daher für kleine Shops mit geringem Umsatz eher weniger geeignet. Für Händler mit einem hohen Umsatz handelt es sich dagegen um eine außerordentlich günstige Lösung.

Tradoria System: Tradoria wird durch die relativ hohe Verkaufsgebühr schnell teuer, da sie umsatzabhängig ist. Allerdings stellt das Tradoria System eine bequeme Alternative für Onlinehändler dar, die keine Zeit haben, sich selbst um das Onlinemarketing zu kümmern.

Epages Base: Epages überzeugt durch seine SEO-Unterstützung und die Gestaltungsvorlagen. Epages kann jedoch nicht direkt bezogen werden, sondern ist über verschiedene Hoster beziehbar. Deshalb kann auch der Preis variieren.

plentyMarkets Professional: Aufgrund des Abrechnungssystems wird dieses Shopsystem für Kunden sehr teuer, die extrem viele Bestellungen abwickeln. Preislich eignet es sich am besten für Onlinehändler, die eher wenige Bestellungen mit hohem Auftragswert abwickeln. Die Vielzahl an Schnittstellen macht den Anbieter sehr attraktiv.

Magento Commerce Professional: Magento ist definitive die Königsklasse unter den Shopsystemen. Das System verfügt über einen unschlagbaren Funktionsumfang und ein riesiges Repertoire an Schnittstellen, hat allerdings auch einen stolzen Preis, der es eher für große Shops interessant macht.

XT Commerce Veyton 4.0 Basic: Veyton 4.0 Basic bietet zwar keinen so großen Funktionsumfang wie manch andere Software, allerdings ist sie ein solides System zu einem günstigen Preis, das für Einsteiger und kleine Shops durchaus lohnenswert sein kann. Allerdings sind gute technische Kenntnisse erforderlich.

Oxid Esales Professional Edition 4: Wer bereit ist, einiges in eine anständige Software zu investieren, ist mit Oxid Esales gut beraten. Die vielen Schnittstellen sowie die einfache Installation und die SEO-Unterstützung rechtfertigen den hohen Preis durchaus. Für Einsteiger ist die Software jedoch nicht geeignet.

Gambio GX2: Gambio ist die richtige Lösung für Kunden, die nicht viel Geld ausgeben wollen, aber dennoch einen akzeptablen Funktionsumfang benötigen.

gründerlexikon tipp

Shopvergleich: Finden Sie den richtigen Shop

Die von mir vorgestellten Shopsysteme sind selbstverständlich nicht alle auf dem Markt befindlichen. Daneben gibt es viele weitere und natürlich unzählige Funktionen, Filtermöglichkeiten und Anwendungsvarianten, sodass es nahezu unmöglich ist, einen Artikel mit einem vernünftigen Vergleich zu integrieren. Wir empfehlen:

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Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder probieren Sie den Geschäftsideenfinder!

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