Bewerten Sie jetzt!
 
 
 
 
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
2 Bewertungen
100 %
1
5
5
 

Kostenvoranschläge für zu mietende Geschäftsräume

Aus der Fülle von Opens internal link in current windowKostenvoranschlägen und Angeboten für Ihr neues Unternehmen, haben Sie sich gerade über die Kostenvoranschläge der Fahrzeuge erkundigt, nun beschäftigen Sie sich mit den Angeboten für Ihre Geschäftsräume. Jede Branche ist anders und jede Geschäftsidee erfordert andere Gewerbeflächen und somit auch andere Kostenvoranschläge. Am häufigsten benötigen Existenzgründer folgende Gewerbeflächen:

  • Geschäftsräume,
  • Büroflächen (Beachten Sie dabei Coworkingsspaces!),
  • Garagen oder Stellplätze,
  • Praxisflächen,
  • Hallen oder Industrieflächen,
  • Ladenflächen,

Ich stelle Ihnen nun einige Varianten vor, um Angebote und Kostenvoranschläge für die gewerblichen Räume, Gebäude oder Immobilien zu erhalten.

  1. Selber suchen
  2. Inserat aufgeben
  3. Suchen lassen: Ein Makler sucht für Sie das passende Objekt
  4. Auf gut Glück

Suchen Sie gezielt nach Gewerbeflächen

Die erste Variante besteht daraus erst einmal selber zu suchen. Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.

Zum einen können Sie natürlich in Zeitungen nach Inseraten suchen.

Zum anderen können Sie allerdings auch Immobilienportale wie immowelt.de nutzen. Diese Variante ist die wohl am häufigsten verwendete. Das Suchen über Portale spart nicht nur Zeit, weil man sich nicht durch hunderte Zeitungsanzeigen kämpfen muss, sondern man findet auch ganz einfach mit Filter die passenden Geschäftsräume für das eigene Unternehmen. 

Inserieren Sie das, was Sie benötigen

Leider kann man bei den Immobilienportalen keine Mietgesuche inserieren und somit zum Ausdruck bringen:

"Ich brauche in der Region/Stadt XY ein Ladenlokal oder eine Bürofläche mit x Quadratmetern usw."

Ein Ausweg kann die Schaltung einer Anzeige sein. Anzeigen können Sie sowohl in der lokalen Presse als auch im Internet, z.B. bei Kleinanzeigenmärkten buchen. Folgende Kleinanzeigenportale kann ich empfehlen:

Suchen lassen: Ein Makler sucht für Sie das passende Objekt

Sollten Sie keine Zeit für die Suche der Gewerbeflächen aufwenden wollen, so können Sie einen Immobilienmakler einschalten, der nach Ihren Vorgaben ein Mietobjekt für Sie sucht.

Die Vorteile des Immobilienmaklers

  • Zeitersparnis
  • durch Verhandlungsgeschick des Maklers gegebenenfalls Einsparungen bei der monatlichen Miete

Die Nachteile eines Immobilienmaklers

  • zusätzliche Kosten durch Maklerprovision

Beachten Sie jedoch, der Immobilienmakler bekommt eine Maklerprovision für seine Tätigkeit, außerdem sollten Sie eine schriftliche Vereinbarung oder einen Maklervertrag mit dem Makler aufsetzen. Was es insgesamt bei der Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler zu beachten gilt, habe ich in der Checkliste Immobilienmakler zusammengefasst.

Immobiliensuche auf gut Glück

Wenn Sie dem Makler nicht trauen, Ihnen das Inserieren von Gesuchen bei Kleinanzeigemärkten zu unseriös erscheint und Sie nicht die richtigen Angebote bei Immobilienportalen finden, bleibt Ihnen letztlich nur noch eine Option: Sie gehen selbst auf die Straße und suchen nach geeigneten Mietobjekten für Ihre Selbstständigkeit. Dazu müssen Sie sich zunächst einen Überblick in Ihrer Stadt oder der infrage kommenden Region verschaffen und anschließend die Objekte mit Adresse (am besten noch einem Foto) in einer Art Katalog zusammenfassen. Diese Daten nehmen Sie mit nach Hause und versuchen die Eigentümer der Häuser ausfindig zu machen. In einem nächsten Schritt kontaktieren Sie die Eigentümer und Fragen nach, ob Sie entsprechende Räumlichkeiten, Objekte oder Grundstücke mieten können. Dokumentieren Sie alle Ergebnisse in Ihrem Katalog.

Diese Vorgehensweise ist selbstverständlich ziemlich aufwändig, führt aber zu einem recht guten Ergebnis, wenn Sie erfolgreich sind. Darüber hinaus sparen Sie sich die Provisionen für den Makler, müssen jedoch für die Suche und Kontaktaufnahme ziemlich viel Zeit kalkulieren.

Was sollte im Kostenvoranschlag oder im Exposé enthalten sein?

  • Adresse Vermieter
  • ggf. Adresse Gebäudeverwaltung
  • Adresse Gewerbeobjekt
  • Kaltmiete in Euro, ggf. zzgl. Umsatzsteuer
  • Mietnebenkosten, ggf. zzgl. Umsatzsteuer
  • Verfügbarkeit ab
  • Mietdauer
  • Zusatzinfos wie: Stellplätze, Garagen usw.
  • ggf. Mietkaution
  • Quadratmeter
  • Maklerprovision (Courtage)
  • Heizungsart
  • Energieausweis / Verbrauchsausweis
  • Verbrauchskennwerte (bisheriger Verbrauch von Nebenkosten)

Fazit

Egal wie Sie ein interessantes Objekt finden, Sie benötigen einen Kostenvoranschlag oder zumindest eine preisliche Vorstellung der monatlichen Mietkosten und Nebenkosten zu dieser Gewerbefläche. Die sicherste Variante ist selbsverständlich die Schriftform, welche Sie jedoch nicht immer bekommen werden. Hier empfehle ich einen Screenshot von dem Angebot im Internet zu erstellen und dieses Bild auszudrucken. So haben Sie Kontaktdaten, Preise und die Quelle der Gewerbefläche schriftlich zur Verfügung.

Der Makler hingegen kann Ihnen bei einer erfolgreichen Suche zu den entsprechenden Gewerbeflächen ein Schriftstück aufsetzen, wo Sie ebenfalls Kontaktdaten, Preise und andere Informationen zur Gewerbefläche bekommen.

Bedenken Sie: Es geht in diesem Schritt der Gründung lediglich um einen Kostenvoranschlag, mit welchem in Zukunft weiter kalkuliert, Preise verglichen sowie auch in eine Preisverhandlung gegangen werden kann, bevor überhaupt ein Mietvertrag abgeschlossen wird. Als nächstes sollten Sie Opens internal link in current windowKostenvoranschläge für Ihre Versicherungen organisieren!

Pop ups nutzen!

Beachten Sie die Möglichkeit von Pop ups, um kurzfristig Räumlichkeiten zu finden, auch nur zum Prüfen und Testen der Geschäftsidee ;-)

Nutzen Sie auch Coworking Space oder ähnliche Modelle!

Seit einigen Jahren zeichnet sich bei Freiberuflern ein neuer Trend im Bereich Arbeitsform ab: Coworking Spaces. Kreative, Startups und Freiberufler arbeiten in größeren Räumen zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Coworking Spaces stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur wie Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis. So entstehen schnell Gemeinschaften, die voneinander profitieren.

Kostengünstig und flexibel

Blaue Spielsteine bilden einen Kreis
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Immer häufiger teilen Start-ups und Ein-Personen-Unternehmen ihre Arbeitsräume mit anderen Selbstständigen. Neben den ganzen Bereichen der Infrastruktur bietet der Coworking Space noch einen ganz wichtigen Aspekt, eine Gemeinschaft und Ansprache. Denn oft sitzen Freiberufler und Startups allein Zuhause am Schreibtisch, ohne einen sozialen Austausch. "Das kann auf Dauer ganz schön öde und einsam werden", erklärt Steffen Meinig, Nutzer eines privaten Coworking Space.

Ob einen eigenen Schreibtisch oder nur die Ecke eines Sofas, niemand zahlt den vollen Mietpreis und hat trotzdem alle logistischen Einrichtungen, die man zum Arbeiten benötigt. Die Preise variieren von Stadt zu Stadt und von Zentrum zu Zentrum.

Hauptsache nicht allein Zuhause

Coworking Spaces werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten. Einige Städte in Deutschland weisen richtige Coworking Zentren an. Hier können Interessierte eigene Büroräume auf Zeit anmieten. Wieder andere wirken eher wie eine flippige WG, Kaffeeflat eingeschlossen. Eine andere Art, einen Coworking Space anzubieten, ist das eigene Büro, wo ein zweiter oder dritter Schreibtisch ungenutzt herumstehen.

Die Nutzung eines externen Büros bietet vor allem auch eine klare Abgrenzung zwischen Arbeits- und Privatzeit. Zuhause sitzt man am Rechner und arbeitet, Pausen werden kaum gemacht. Bei der Nutzung eines Coworking Space sind Pausen schon allein bei der Begegnung anderer Freiberufler vorprogrammiert. Denn man tauscht sich auch gern bei einer Tasse Kaffee aus. Dabei entstehen kreative Diskussionen, die auch schnell mal zu neuen Ideen und Projekten führen.

Auch in sogenannte Kreativwirtschaftszentren, die in vielen deutschen Städten mittlerweile gegründet wurden, können oft Coworking Spaces angemietet werden.

Recht interessant hat das Gründerlexikon bereits Anfang 2012 über Coworking Spaces in Berlin und Hamburg berichtet.

Interview zum Thema HomeOffice vom GründerlexikonTV

Bewerten Sie jetzt!
 
 
 
 
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
2 Bewertungen
100 %
1
5
5
 
Foto Torsten Montag

Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder probieren Sie den Geschäftsideenfinder!

Meine Checkliste

Sind Sie ein Unternehmertyp? Machen Sie jetzt den Test!

Suchen Sie eine Geschäftsidee? Jetzt GeschäftsiIdeenFinder starten!

Gründerseminar mit Torsten Montag