Wie kann ich einen Reputationsschaden wieder reparieren?

Zitat von Warren Buffett: Man braucht 20 Jahre um eine Reputation aufzubauen und fünf Minuten um sie zu ruinieren.
Bild: MSLGROUP / flickr.com

Was passiert, wenn Sie trotz aller Versuche, sich eine Opens internal link in current windowpositive Reputation aufzubauen, einmal in Verruf geraten sind? Sie bekommen zum Beispiel durch Zufall  mit, dass in der Stadt schlecht über Ihr Unternehmen gesprochen wird. Zunächst einmal können Sie recht wenig dagegen unternehmen – selbst dann, wenn die Kritik vollkommen aus der Luft gegriffen sein sollte. Manchmal ist es jedoch auch Ihr eigener Fehler, weil Sie es versäumt haben, sich eine positive Reputation aufzubauen. Den guten Ruf zurückzuerhalten ist nicht einfach - Grundvoraussetzung sind Durchhaltevermögen, Geduld und Entschlossenheit.

Was können Sie tun, wenn Ihre Reputation geschädigt wurde?

Schritt 1 – Kontakt suchen

Es ist sehr wichtig möglichst schnell zu erfahren, wenn die Reputation geschädigt ist. Versuchen Sie daher stets in Erfahrung zu bringen, wie über Ihr Unternehmen geredet wird. Sollte sich herausstellen, dass negative Informationen über Sie im Umlauf sind, kontaktieren Sie denjenigen, der diese Informationen veröffentlicht hat. Dies können Wettbewerber sein, aber auch Mitarbeiter oder ehemalige Mitarbeiter sowie Kunden. Andernfalls wird die schlechte Nachricht ganz schnell die Runde machen und der Schaden ist nur sehr schwer zu beheben!

2. Schritt – Richtig reagieren

Reagieren Sie auf konkrete Kritik rasch, professionell und sachlich. Versuchen Sie, die Situation zu beherrschen und nicht in einem öffentlichen Kampf ausarten zu lassen – denn dies gibt den Leuten eine Genugtuung und Sie sehen in den Augen der Menschen, die der Konservation folgen, nur noch schlechter aus. Wenn Sie der Meinung sind, sich verteidigen zu müssen, dann ausschließlich auf professionelle Art und Weise. Das kann auch dazu führen, dass die Diskussion fernab der Öffentlichkeit ausgefochten wird.

3. Schritt – Fehler offen zugeben

Seien Sie ehrlich und schildern Sie die Umstände, warum es zu dem Reputationsschaden kam. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, haben Sie einen Fehler gemacht. Das Publikum liebt nichts so sehr wie eine öffentliche Entschuldigung. Seien Sie aufrichtig und sorgen Sie dafür, dass Sie nicht trotzig oder defensiv klingen.

4. Schritt - Pressetexte und Interviews

Verfassen Sie einen Pressetext und positionieren Sie ihn in themenrelevanten Zeitschriften oder Wochenblättchen. Platzieren Sie beispielsweise ein Interview mit sich selber oder einem Ihrer Geschäftsführer – sofern vorhanden. Das Veröffentlichen solch eines Textes ist ein probates Mittel, um Ihre Reputation zu stärken und positive Inhalte zu etablieren. 

Fazit:

Es ist deutlich einfacher, eine positive Reputation aufzubauen, als eine geschädigte wieder zu reparieren. Gerade im Zuge der Internetpräsenz ist ein ordentliches Reputationsmanagement unverzichtbar. Im nächsten Kapitel erfahren Sie mehr darüber, was Sie zum Thema Onlinereputation wissen sollten.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Torsten vom

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