Mitarbeiterführung: Wie macht man es richtig?

Eine gute Mitarbeiterführung ist essenziell für den Erfolg eines Unternehmens, denn die Arbeitnehmer sind das Herz der Firma: Sind die Kollegen nicht zufrieden, schlägt sich das auf die Motivation und damit auf die Arbeitsleistung nieder und bremst das Wachstum des Unternehmens unnötig aus. Umso wichtiger ist es, dass sich Vorgesetzte Gedanken machen, wie eine gute Mitarbeiterführung aussehen kann, um das Unternehmen mit motivierten und zufriedenen Mitarbeitern voran zu bringen.

Wodurch zeichnet sich eine gute Mitarbeiterführung aus?

Eine gute Führungskraft zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass sie sehr gut mit den Mitarbeitern kommunizieren kann. Dazu gehört unter anderem, mit den Arbeitnehmern über deren Anliegen zu sprechen sowie ihre Belange zu verstehen. Nur so können Probleme erkannt und gemeinsam gelöst werden. Der gemeinsame Dialog ist das Zentrum einer guten Mitarbeiterführung! Weiterhin haben gute Vorgesetzte die Fähigkeiten, eine professionelle und dennoch freundliche Beziehung zu den eigenen Mitarbeitern aufzubauen. Dabei sind die Vorgesetzten immer auch ein Vorbild für die Arbeitnehmer: Wer mit Spaß und Kompetenz an die Arbeit geht, gibt diese Impulse an die Mitarbeiter weiter. Nicht zuletzt ist eine gute Mitarbeiterführung auch mit viel Organisationsgeschick verbunden, um das eigene Personal zu managen.

Wie kann eine gute Beziehung zwischen Mitarbeitern und Management geschaffen werden?

Ein wichtiger Aspekt der guten Beziehung zwischen Führungskräften und Mitarbeitern ist gegenseitiger Respekt und Wertschätzung. Auch Vertrauen spielt eine große Rolle - ebenfalls von beiden Seiten. Das Management muss den Mitarbeitern bei eigenständigen Entscheidungen und der Erledigung der anfallenden Arbeiten vertrauen, während sich diese wiederum darauf verlassen können müssen, im Zweifelsfall Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung der Arbeit zu erhalten. Eine gute Mitarbeiter-Management-Beziehung besteht also aus einem ausgewogenen Geben und Nehmen. Sehr hilfreich zur Verbesserung der Beziehung können gemeinsame Events oder ein gemeinsames Business Lunch sein. Diese sollten aber immer in professioneller Atmosphäre stattfinden.

Tipps und Tricks bei der Mitarbeiterführung

Gerade für Laien in diesem Bereich scheint eine optimierte Mitarbeiterführung wie eine nicht zu bewältigende Aufgabe, die mit großem Druck verbunden zu sein scheint. Dabei sollten Führungskräfte diese Aufgabe ganz entspannt angehen und auf ihre Soft Skills vertrauen. Wer sich im freundlichen, aber dennoch professionellen Dialog mit den Mitarbeitern schwertut, kann diese zum Beispiel wie gute Bekannte behandeln: Ein ernst gemeintes "Wie geht es Dir / Ihnen?" gibt den Arbeitnehmern meistens bereits das wichtige Gefühl, dass das eigene Empfinden dem Unternehmen am Herzen liegt. Auch kleine Aufmerksamkeiten wie Blumen oder eine Grußkarte zum Geburtstag können das bewirken. Allerdings sollten Führungskräfte einen ebenso wichtigen Tipp beherzigen: Die Mitarbeiter sind ganz unterschiedliche Charaktere und sollten daher auch individuell behandelt werden. Wenn mit einem Arbeitnehmer kleine Scherze möglich sind, bedeutet das nicht automatisch, dass das auch bei einem anderen Kollegen angebracht ist. Eigentlich selbstverständlich, aber ein dennoch oft vergessener Trick: Vorgesetzte sollten nicht vergessen, die Mitarbeiter ausgiebig zu loben. So werden die Arbeitnehmer zusätzlich motiviert, wenn sie gute Arbeit geleistet haben - und sind ein Vorbild für die Kollegen, ebenfalls effizient zu arbeiten. Einer der wichtigsten Tipps für Vorgesetzte ist aber, die Mitarbeiter so zu behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchten. Mit diesem Tipp im Hinterkopf gelingt der Dialog mit den Arbeitnehmern mit Sicherheit!

Vor- und Nachteile bei der Optimierung der Mitarbeiterführung

Eine gute Mitarbeiterführung hat den unmittelbaren Vorteil, dass sich das Betriebsklima erheblich verbessert. Ein freundlicher Umgang miteinander macht den Arbeitsalltag schließlich deutlich angenehmer! Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt und sich mit dem Unternehmen identifizieren kann, erbringt zudem mehr Leistung: Aufgaben werden effizienter und zuverlässiger erledigt. Das kommt langfristig selbstverständlich dem Unternehmen zugute und führt zu einer höheren Produktivität, die sich in höheren Umsätzen widerspiegelt. Wer eine gute Mitarbeiterführung etabliert, verbessert zudem das eigene Image und macht sich als Arbeitgeber begehrenswerter für Fachkräfte. Der Optimierungsprozess kann aber natürlich auch Nachteile haben. So können Mitarbeiter negativ auf die Veränderungen reagieren - das ist zwar unwahrscheinlich, aber prinzipiell möglich. Weiterhin muss das Unternehmen damit rechnen, dass für eine gute Mitarbeiterführung etwas Zeit benötigt wird. Vorgesetzte müssen sich während ihrer Arbeitszeit um die Mitarbeiter kümmern und verlieren so entweder Zeit für andere Aufgaben oder müssen Überstunden machen, um sich in die Thematik der Mitarbeiter einzufinden und die Kommunikation mit den Mitarbeitern zu verbessern.

Fazit: Mit Kommunikation und Fachwissen zur guten Mitarbeiterführung

Wer eine gute Mitarbeiterführung etablieren möchte, sollte als Erstes die Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern betrachten. Nur durch regelmäßige Mitarbeitergespräche können Vorgesetzte auf eventuelle Probleme unter den Arbeitnehmern aufmerksam gemacht werden und entsprechend gegensteuern. Langfristig kann die Mitarbeiterführung erheblich verbessert und die Motivation der Mitarbeiter sowie der Erfolg des Unternehmens gesteigert werden, wenn eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts geschaffen wird.

Meine Name ist Torsten Montag, ich bin Betriebswirt, Internetcoach und betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. Ich werde Ihnen durch meine Artikel den richtigen Weg als Unternehmer zeigen. Sollten Sie Fragen haben, kommen Sie gern in die Gründerlexikon Facebook Gruppe - dort erhalten Sie unbürokratische Hilfe.

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