Frage von Julia am 02.10.12

Existenzgründungszuschuss für ein Kleingewerbe?

Hallo,

 

ich habe von der Arbeitsargentur erfahren, dass wenn ich eine Gewerbe gründe, bekomme ich einen bestimmten Zuschuss (z.B. 6 Monate Arbeitslosengeld usw.)

 

Die Frage ist, dass ich jetzt noch keine richtige Gewerbe gründen möchte, sondern nur nebenbei verdienen, d.h. nur Kleingewerbe. Da ich keine Zeit und noch nicht in der Lage bin.

 

Die Frage ist, ob ich die Zuschuss noch bekomme, falls ich später irgendwann eine Chance habe, meine eigene richtige Gewerbe zu eröffnen? Oder nach der Eröffnung der Kleingewerbe fällt der Zuschuss schon aus?

 

Ich bitte euch um ausführliche Infos.

 

Vielen netten Dank im Voraus.

 

Julia

Antwort von

Hallo Julia,

Gründungszuschuss erhälst Du, wenn Du

Anspruch auf Arbeitslosengeld hast, das heißt, Du hast vorher mindestens 12 Monate gearbeitet und hast in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.

Du Dich hauptberuflich selbstständig machen willst.

Du meinst jetzt das Nebengewerbe - Erklärung zum Kleingewerbe weiter unten. Wer ein Nebengewerbe gründet, macht sich nebenberuflich selbstständig, und ist hauptberuflich angestellt. In diesem Fall bekommt man keinen Gründungszuschuss.

Wer dieses Nebengewerbe später in ein "Hauptgewerbe" umwandeln will, also nur noch selbstständig arbeiten möchte, und vorher angestellt war, der hat dann auch Anspruch auf Arbeitslosengeld UND auf einen Gründungszuschuss. Um diesen zu beantragen, muss man dann wenigstens 1 Tag arbeitslos gemeldet sein. Hier ein Beitrag dazu: www.gruenderlexikon.de/ratgeber/gewerbe-angemeldet-kann-ich-noch-den-gruendungszuschuss-erhalten

Ein Kleingewerbe ist eigentlich ein Gewerbe für das die Kleinunternehmerregelung angewendet wird. Mit der Kleinunternehmerregelung zahlst Du bis zu einer Umsatzhöhe von 17.500 Euro keine Umsatzsteuer an das Finanzamt, darfst Du Deinen Kunden keine Umsatzsteuer berechnen, darfst aber auch eine Vorsteuer abziehen.

Viele Grüße

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