Am von Ruben in Studien geschrieben
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Studie

Deutschlands beste Ausbilder 2018

Im eigenen Unternehmen auszubilden kann eine Herausforderung sein, bringt aber vor allem auch ständig frische Ideen und einen Fachkräftenachwuchs aus den eigenen Reihen mit sich.

Deutschlands beste Ausbilder
Ausbildungs- und Übernahmequote nach Betriebsgröße
© Territory Embrace / Territory Embrace

Berlin, 27. März 2019 - In Deutschland sind duale Ausbildungsprogramme für viele Jugendliche der erste Schritt ins Berufsleben. Dabei ist die Auswahl an Ausbildungsbetrieben groß. Wie attraktiv ein Unternehmen für Berufseinsteiger ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese Merkmale wurden in der Studie „Deutschlands beste Ausbilder“, an der über 700 Ausbildungsbetriebe teilnahmen, ermittelt. Die Befragung fand von März bis Juni 2018 statt und wurde von Ausbildung.de gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin Capital umgesetzt.

Auf Grundlage der Studienergebnisse wurden 500 Unternehmen ausgezeichnet, die Berufseinsteigern eine hervorragende Ausbildung bieten. Dabei wurde deutlich, dass die Größe des Unternehmens keinen Einfluss auf die Qualität der Ausbildung hat. Mit 38 % hatte der Großteil der befragten Ausbildungsbetriebe zwischen 101 und 500 Mitarbeiter.

Bei kleinen Unternehmen ist Ausbildungsquote am größten

Bei den Unternehmen unter 50 Mitarbeitern ist die Ausbildungsquote mit 18 % sogar besonders hoch. Auch im Hinblick auf die Übernahmequote müssen sich kleinere Unternehmen nicht verstecken. Diese lag bei den befragten Unternehmen in jeder Größenordnung deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Insbesondere Zusatzangebote wecken das Interesse der Berufseinsteiger und auch hier gibt es viele Benefits, die auch kleinere Unternehmen umsetzen können. So steigert die Möglichkeit der Teilnahme der Azubis an Teamevents das Gemeinschaftsgefühl und ein Auszubildender fühlt sich schneller als Teil des Teams. Selbst zu verantwortende Projekte fördern den Azubi und drücken Vertrauen aus und auch eine gute Betreuung durch einen bestimmten Ansprechpartner, Einführungsprogramme oder die Unterstützung bei der Wohnungssuche kann ein Ausbildungsbetrieb unabhängig von der Unternehmensgröße anbieten.

Einzug der Digitalisierung in den Ausbilungsprozess

Besonders die Digitalisierung spielt in modernen Recruiting-Prozessen von Auszubildenden aber auch in der Ausbildung selbst eine große Rolle. Computer gehören mittlerweile zu einer Ausbildung wie Papier und Stift. Je nach Ausbildungsberuf werden aber auch 3D-Drucker oder VR-Brillen immer häufiger in der Lehre verwendet.

Auch bei der Rekrutierung der Auszubildenden ist ein zeitgemäßer Bewerbungsprozess von großer Bedeutung, um die Jugendlichen auf sich aufmerksam zu machen. Moderne Kommunikationswege werden auch während der Ausbildung in vielen Unternehmen angewendet. So kommunizieren 49 % der befragten Unternehmen über einen Messenger mit ihren Auszubildenden. 13 % nutzen Gruppen in sozialen Netzwerken.

Für ohnehin moderne Start-Ups sind derartige Herausforderungen einfacher zu meistern, als für traditionelle Konzerne. Junge Unternehmen können durch ihr innovatives Mindset auf dem Arbeitsmarkt punkten und junge Arbeitnehmer von sich überzeugen. Entscheidende Benefits können auch von kleineren und jungen Ausbildungsbetrieben umgesetzt werden, sodass auch Start-Ups von der eigenen Ausbildung ihrer Fachkräfte profitieren können.

Die ausführliche Studie mit über 100 Seiten können Sie für 580 Euro netto als pdf-Dokument bestellen. Teilnehmer von „Deutschlands beste Ausbilder“ 2018 erhalten 15 Prozent Rabatt und zahlen 490 Euro netto. Schicken Sie dazu einfach eine Mail an beste-ausbilder@ausbildung.de.

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