Steuererklärung leicht gemacht oder Datenschutz aufweichen?

Derzeit plant der Gesetzgeber Maßnahmen, um den Steuerzahlern Deutschlands die Steuererklärung zu vereinfachen. Hierfür wird langfristig das Ziel angestrebt, eine vorausgefüllte Steuererklärung zur Verfügung zu stellen. Dabei sollen dann Angaben zu den Namen der Steuerzahler, den Einkünften aus einem Arbeitsverhältnis oder den Lohnersatzleistungen, sowie Angaben zu einbehaltenen Sozialabgaben bereits im Vordruck enthalten sein.

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Allerdings wäre es hierfür auch nötig, den Datenaustausch zwischen Behörden, Ämtern, Arbeitgebern und weiteren Stellen mit dem Finanzamt weiter auszubauen. Denn das Finanzamt kann die vorausgefüllte Steuererklärung nur dann zur Verfügung stellen, wenn ihm die relevanten Daten vorher mitgeteilt wurden. Heikel wird das Ganze in dem Moment, wo der Datenaustausch zwischen Behörden stattfinden muss, da hier der Datenschutz verletzt werden kann. Der Bund der Steuerzahler führt deshalb gerade eine Umfrage durch, wie die Steuerzahler selbst zu diesem Vorhaben stehen, um sie dann besser vertreten zu können.



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