Geld verdienen im Internet: Namion macht’s möglich

Namion wirbt damit, dass man mit dem Erfinden von Slogans oder Firmennamen Geld verdienen kann. Doch wie funktioniert dies in der Praxis? Wir haben es getestet!

Bild: klimkin / pixabay.com

Die Anmeldung

Die Anmeldung funktioniert bei Namion denkbar einfach. Es gibt keinerlei Beschränkungen – jeder kann mitmachen. Es müssen keine Qualifikationen oder Erfahrungen nachgewiesen. Von der Hausfrau bis zum studierten Werbetexter – bei Namion sind alle gleich. Die Usability der Seite kann auch auf Seiten der Texter überzeugen.

Vorschläge einreichen

Schon auf der Startseite können die verfügbaren Aufträge angesehen werden. Anhand der Auftragsbeschreibung sind Vorschläge zu erarbeiten. Diese werden zunächst darauf geprüft, ob sie a) noch nicht von anderen Opens internal link in current windowNamensfindern abgegeben wurden und b) ob die vom Auftraggeber gewünschten Domains noch frei sind. Wenn beide Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Vorschlag eingereicht werden. Dementsprechend kann es aber passieren, dass man sich viele Ideen umsonst durch den Kopf gehen lässt, weil vielleicht schon ein anderer Finder auf dieselbe Idee gekommen ist.

Was verdient man bei Namion?

Der Verdienst hängt zunächst davon ab, welches Honorar der Auftraggeber ausgelobt hat. Das Mindesthonorar beträgt 100 Euro. Meist werden Beträge zwischen 100 und 200 Euro ausgelobt. Von diesem Honorar beträgt Namion 30 Prozent ein. Die verbleibenden 70 Prozent werden nur dann komplett an einen einzigen Namensfinder ausgeschüttet, wenn er den Zuschlag erhält.

Wenn vom Auftraggeber kein Zuschlag vergeben wird, soll der nicht erstattungsfähige Betrag des Honorars über ein Rankingsystem an die beteiligten Namensfinder ausgeschüttet werden. Der Kunde muss hierfür verschiedene Beiträge als gut oder sehr gut bewertet haben. Der zur Verfügung stehende Betrag wird dann je nach Ranking-Stufe auf die Teilnehmer aufgeteilt. Dabei gibt es zwei Haken:

  1. Je mehr Vorschläge als gut bewertet werden, desto kleiner ist natürlich auch der Obolus des Einzelnen. Da darf sich dann der ein oder andere über eine Entlohnung in Höhe von 50 Cent freuen, obwohl er dafür vielleicht eine Stunde oder länger gearbeitet hat.
  2. Solange der Kunde keine Vorschläge bewertet hat, kann auch nichts ausgeschüttet werden.

Und noch einen weiteren Haken gibt es bezüglich der Auszahlung: Eine Auszahlung ist laut AGB erst dann möglich, wenn man sich an mindestens drei verschiedenen Aufträgen mit mindestens je zehn Vorschlägen beteiligt hat. Wenn man also nur einen oder zwei Vorschläge einreicht und gleich einen Glückstreffer landet, kann man sich das Honorar erst einmal nicht auszahlen lassen. Dies erhöht für die Auftraggeber jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass sie schwachsinnige Vorschläge erhalten, weil man dann versucht, möglichst schnell diese Grenze zu überschreiten.

Im letzten Teil unserer Serie werden wir uns einmal genauer ansehen, welche Haken wir bei Namion gefunden haben.

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