Fehler Nr. 2: Logodesign mit fehlender Differenzierung

In unserem vorherigen Beitrag haben wir uns mit dem Aspekt „Logo und Spezialisierung“ befasst und betont, dass es vielen Existenzgründern schwer fällt, sich richtig im Markt zu positionieren. Oftmals wird einebreite Produkt- bzw. Dienstleistungspalette angeboten, um eine große Zielgruppe anzusprechen. Dass gerade dieser Aspekt der Trugschluss ist und kontraproduktiv hinsichtlich Wachstum und Erfolg ist, haben wir ausführlich behandelt.

Bild: StartupStockPhotos / pixabay.com

Denn der Kunde entscheidet sich vor allem für den Besten in einer Branche, nicht für denjenigen, der die größte Produktvielfalt hat!

In diesem Artikel möchten wir das Thema fortsetzen und aufbauend die Gefahr der fehlenden Differenzierung in Ihrem Logo besprechen.

Nachdem Sie Ihren Markt und Ihre Zielgruppe definiert haben, sollten Sie ausführlich Ihre Wettbewerber sowie deren Erscheinungsbild (Logodesign) analysieren. In diesem Zusammenhang müssen Sie sich insbesondere die Frage stellen: Was kann ich besser als meine Konkurrenz? Weshalb sollte sich ein Kunde für mein Angebot entscheiden anstelle der Konkurrenz?

In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, wenn Sie sich ein leeres Blatt Papier zur Hand nehmen und die 10 Gründe aufschreiben, weshalb eine Kunde bei Ihnen kaufen sollte. Machen Sie das gleiche mit Ihren drei stärksten Konkurrenten. Als Ergebnis sollte mindestens ein Grund übrigbleiben, der für Ihren Kunden in der Kaufentscheidung sehr wichtig ist und in dem Sie besser als Ihre Konkurrenten sind.

Dieser Grund bzw. dieses einzigartige Verkaufsversprechen, der so genannte USP (Unique Selling Proposition), sollte die Grundlage für Ihre Positionierung am Markt bilden. Idealerweise ist der Vorteil gegenüber Ihrem Wettbewerb von dauerhafter Natur und kann von Ihrer Konkurrenz nicht so einfach übernommen werden.

Hier ein paar prominente Beispiele hinsichtlich Differenzierung:

  1. Volvo positioniert sich am Mobilmarkt als Hersteller der sichersten Autos.
  2. Porsche baut die sportlichsten Autos.
  3. Subway verspricht das frischeste und gesündeste Fastfood.

Jetzt denken Sie möglicherweise, das sind alles große Marken und für mich als Kleinunternehmer ist das nicht wichtig? Falsch! Gerade in kleinen regionalen Märkten ist es wichtig, sich einen Namen zu machen und eine Marke aufzubauen.

Was heißt das für Ihr Logo? Ihr Logo sollte Ihren Kunden idealerweise Ihren USP vermitteln. Das kann grafisch gelingen oder auch über einen entsprechenden Slogan umgesetzt werden.

Doch schauen Sie sich zunächst Ihre Konkurrenten genau an. Wie sehen deren Logos aus? Sie sollten sich in Ihrem Logodesign klar von Ihrer Konkurrenz differenzieren. Über Ihr Angebot sowie in Ihrem Logo. Idealerweise besetzen Sie eine Nische, in der sich noch kein Wettbewerber etabliert hat.

Bei vielen Pionierprodukten ist dies gelungen. Diese Marken haben dadurch das Begriffsmonopol für sich besetzt. So ist bspw. „Tempo“ zum Synonym für Papiertaschentücher geworden, „Uhu“ als Synonym Kleber oder „Jeep“ für Geländewagen.

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