Ein Unternehmer packt aus, was keine private Krankenversicherung schreibt!

Das Internet ist voll von tollen Geschichten und Artikeln über die private Krankenversicherung. Das überrascht auch nicht, wenn man bedenkt, wie hoch die Provisionen sind, die für die Vermittlung von neuen PKV-Kunden gezahlt werden. Da wird natürlich versucht, die Leser möglichst zu einer Anfrage zu bewegen – und dies erreicht man nun einmal naturgemäß am ehesten mit positiven Berichten.

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Ich möchte heute einmal einen echten Erfahrungsbericht aus meiner eigenen Erfahrung heraus für Sie niederschreiben, der auch einmal die Aspekte anspricht, die von den privaten Krankenversicherungen und ihren Vermittlern und Maklern gerne einmal verschwiegen werden.

Meine Vorgeschichte

Ich habe mich 2004 als Existenzgründungs- und Unternehmensberater selbstständig gemacht. Bereits von Anfang an war für mich klar, dass ich mich ab diesem Zeitpunkt in der privaten Krankenversicherung versichern wollte. Ich war damals 27 Jahre alt und die private Krankenversicherung war für mich immer mit Ansehen und Prestige verbunden. Deshalb habe ich mich damals mehr aus jugendlicher Dummheit denn aus sachlichen Gründen dazu verleiten lassen, mich privat zu versichern.

Zum 1. März 2005 startete ich bei der DKV (Deutsche Krankenversicherung) mit einem Tarif, der jede Menge attraktive Leistungen bot, unter anderem ein Krankentagegeld in Höhe von 40 Euro ab dem 29. Krankheitstag, freie Facharztwahl, Kur usw. Die Kosten dafür beliefen sich auf 193,30 Euro, was mir damals recht günstig erschien. Es handelte sich dabei um einen speziellen Tarif für die neuen Bundesländer. Wenig später versuchte die DKV, mich zum Wechsel zu einem anderen Tarif zu bewegen, doch ohne Erfolg. Vermutlich stiegen deshalb in den folgenden Jahren die Beiträge ziemlich stark an.

Meine „Krankheitsgeschichte“

Abgesehen von Heuschnupfen, der sich jedes Jahr vor allem von April bis August bemerkbar macht, hatte ich eigentlich vor der privaten Krankenversicherung nie medizinische Probleme. Die Gesundheitsprüfung bei der DKV hielt sich sehr in Grenzen. Die Vertreterin damals beschränkte sich darauf, nur ein paar vereinzelte Punkte abzufragen und so wurde mir schließlich nur für die Allergie ein Risikoaufschlag auferlegt. Die Tabletten, die ich während der Pollensaison gegen den Heuschnupfen nahm, hat die Krankenversicherung immer anstandslos bezahlt.

In der folgenden Zeit war ich zweimal beim Arzt. Einmal um Magenprobleme abklären zu lassen und einmal um mir Massagen verschreiben lassen, die ich aber weniger wegen einem kaputten Rücken, sondern mehr wegen stressbedingter Verspannungen gebraucht hätte. Der Arzt ließ sich damals allerdings dazu hinreißen, in seiner Diagnose etwas über Rückenbeschwerden zu erwähnen – dies sollte sich später als Verhängnis herausstellen.

Zu ersten Problemen kam es wenig später – doch lesen Sie selbst im nächsten Artikel!

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