Den ganzen Tag am PC - Computerarbeitsplatz korrekt einrichten

Rund ein Fünftel aller Deutschen verbringt täglich sechs Stunden oder mehr am Computer. Eine falsche Körperhaltung und ein unzureichend eingerichteter Computerarbeitsplatz führen dabei schnell zu Rückenproblemen und überstrapazierten Augen.

Die richtige Einrichtung für den Computerarbeitsplatz

Es ist gar nicht schwierig, die Arbeit vor dem Monitor angenehm und rückenschonend zu gestalten. Nutzen Sie am besten einen ergonomischen Bürostuhl, dessen Sitzfläche und Armlehnen sich in der Höhe verstellen lassen. Auch Ihr Schreibtisch sollte höhenverstellbar sein. Achten Sie zudem auf folgende Punkte:

  • Die richtige Sitzhöhe: Sowohl Ober- und Unterarme als auch Ober- und Unterschenkel sollten sich im rechten Winkel zueinander befinden. Sind Sie sehr klein und Ihre Füße liegen nicht eben auf dem Boden auf, nutzen Sie eine Fußbank.
  • Die ideale Blickrichtung: Die oberste Bildschirmzeile sollte leicht unterhalb Ihrer Sichtachse liegt.
  • Der richtige Sichtabstand: Der Sichtabstand zum Computermonitor sollte mindestens 50 cm betragen, bei großen Monitoren auch 80 cm.
  • Die Haltung von Händen und Armen: Die Tastatur und die Maus sollten sich mit den Ellenbogen und Handflächen auf einer Ebene befinden. Nutzen Sie einen Laptop, verwenden Sie gegebenenfalls eine externe Tastatur.

In's rechte Licht setzen

Auch eine ausreichende Beleuchtung ist wichtig für augenfreundliches Arbeiten. Um Reflexionen auf dem Bildschirm zu vermeiden, sollte das Licht von der Seite kommen. Stellen Sie den Monitor parallel zum Fenster und zu anderen Lichtquellen auf und achten Sie auf eine Mindestfrequenz von 70 Hz bei Ihrem PC-Bildschirm. Zudem ist es wichtig, dass der Monitor eine matte Oberfläche hat, damit Sie sich nicht selbst spiegeln oder geblendet werden. Auch die Schreibtischoberfläche ist im besten Fall matt und spiegelt nicht.  

Haltung und Bewegung für einen gesunden Rücken

Für einen gesunden Rücken ist es wichtig, dass Ihr Bürostuhl nicht nur die Grundanforderung der Höhenverstellbarkeit erfüllt, sondern dass er auch mit einer flexiblen Lehne und kippbaren Sitzfläche ausgestattet ist. Neben dem ergonomischen Bürostuhl unterstützen Sie auch weitere geeignete Büromaterialien beim gesundheitsfördernden Arbeiten. Zum Beispiel mit einem Dokumentenhalter haben Sie wichtige Papiere auf Augenhöhe und müssen sich nicht ständig herunterbeugen. Büromaterial, das Sie häufig benötigen, legen Sie am besten gut geordnet in Griffweite ab.

Ebenfalls von Bedeutung für einen gesunden Rücken: Bleiben Sie in Bewegung. Zu langes, starres Sitzen beansprucht die Wirbelsäule einseitig, die Muskeln verkrampfen. Variieren Sie Ihre Position beim Arbeiten daher häufiger, wechseln Sie zum Beispiel an einen Stehtisch. Unternehmen Sie in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang und bauen Sie kurze Bewegungsübungen in Ihren Alltag ein. Weitere hilfreiche Tipps hierzu bietet die AOK.

Belastung durch Bürogeräte vermeiden

Ihren Drucker sollten Sie nicht direkt auf Ihrem Schreibtisch aufstellen, sondern am besten in einem eigenen Raum oder auf einem von Ihnen etwas weiter entfernten Druckertisch – so sind Sie gezwungen, zwischendurch aufzustehen, um das Gedruckte zu holen. Auch die Feinstaubbelastung durch den Drucker spielt hier eine Rolle – diese umgehen Sie, wenn der Drucker weiter weg steht. Tinte und Toner selbst sind übrigens laut mehrerer Studien nicht schädlich. Achten Sie trotzdem auf Qualität achten. Manche "Noname"-Patronen lösen Probleme an den Geräten aus und haben zum Teil einen unangenehmen Geruch. Überzeugt hat uns hier die übersichtiliche Auswahl an Tintenpatronen verschiedener Marken im Shop von Otto Office

Ein weiteres Kriterium ist die Lärmbelastung durch Geräte. Und dabei geht es nicht nur um Drucker und Kopierer. Auch wenn man es nicht gleich wahrnimmt, kann das andauernde Geräusch des PC-Lüfters Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit haben. Es gibt hier mittlerweile extra leise Geräte, die auch im Büro von Gründerlexikon.de eingesetzt werden.

Büroklima

Auch wenn ein schlechtes zwischenmenschliches Klima schädlich ist, geht es in diesem Fall um Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Luftfeuchtigkeit sollte in Büroräumen idelaer Weise ziwschen 50 und 65 Prozent liegen. Das erreicht man durch richtiges Lüften, großblättrige Grünpflanzen und mit Luftbefeuchtern. Die Temperatur sollte laut ASR an einem Computerabeitsplatz nicht unter 20 Grad Celcius sinken. Hier spielt natürlich auch das persönliche Empfinden des Einzelnen ein Rolle. Die "Zeit" hat über Temperaturen in Arbeitsräumen einen Überblick veröffentlicht..

Fazit

Ergonomische Büromöbel, die an Ihre Körpergröße angepasst sind, geeignetes Büromaterial, ein gutes Klima und vor allem viel Bewegung: Wenn Sie diese Kriterien beachten, haben Sie schon viel für ein gesundes und rückenfreundliches Arbeiten am Computer getan. 



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