Onlinemarketing: Das Netz als neuen Absatzmarkt nutzen

Im letzten Artikel haben wir uns ausführlich über die Opens internal link in current windowKommunikationspolitk unterhalten. Vor allem Sie als Existenzgründer sollten sich auch genau mit dem Thema Onlinemarketing auseinandersetzen. Das Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung. Fast 49 Millionen Deutsche informieren sich online über Produkte und Angebote. Wo informieren Sie sich denn gerade? Richtig, auch im Internet. Sie sehen, das Internet ist das wichtigste Informationsmedium der Gegenwart und Zukunft.

Jeder dritte Deutsche kauft anschließend auch im Internet die Produkte oder bucht Dienstleistungen. Schnell wird deutlich, dass das Internet nicht nur Informationskanal, sondern auch ein gigantischer Absatzmarkt ist. Einige Unternehmen und Existenzgründer sind bereits ausschließlich online vertreten. Der Erfolg gibt vielen Recht.

Doch blinder Aktionismus ist hier Fehl am Platz. Zu viele Unternehmer sind auch am Onlinemarketing gescheitert. Warum? Weil einige nur das schnelle Geld sehen oder es sich zu einfach vorstellen. Eine Webseite oder ein Online-Shop ist schnell erstellt. Doch auch im Onlinemarketing müssen Sie die bereits bekannten Opens internal link in current window4 P's des Marketing-Mix beachten und umsetzen.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen daher einige grundlegende Hilfestellungen für Ihren Onlineerfolg.

Diese 3 Fragen müssen Sie beantworten können

Für den einen Unternehmer ist das Internet die Basis für den Erfolg, ohne dem es gar nicht gehen würde. Für einen anderen Existenzgründer hingegen, mag das Internet nur eine untergeordnete Rolle spielen. Beziehen Sie daher immer Ihr gesamtes Geschäftskonzept mit in die Planung ein und sehen Sie die einzelnen Aspekte niemals losgelöst voneinander. Die folgenden 3 Fragen, sollen Ihnen dabei helfen.

Wo informiert sich mein Kunde?

Wie bereits festgestellt, informiert sich der Großteil der Bevölkerung im Internet über Produkte, Angebote und Dienstleistungen. Wahrscheinlich gilt das auch für Ihre Zielgruppe. Doch Sie müssen noch tiefer gehen. Nutzen Ihre Kunden hauptsächlich Suchmaschinen oder werden direkt bestimmte Webseiten aufgerufen? Welche Portale oder Foren spielen in Ihrer Branche eine große Rolle? Die meisten potentiellen Kunden werden am Anfang ihrer Recherche wahrscheinlich die Suchmaschine Google nutzen. Als nächstes müssen Sie überlegen, nach welchen Suchbegriffen Ihre Zielgruppe sucht. Versetzen Sie sich dabei in die Rolle Ihres Kunden. Natürlich gibt es im Internet auch viele hilfreiche Tools, die Sie dabei unterstützen können.

Sehr bekannte und zuverlässige Tools, wenn es um die verwendeten Suchbegriffe geht:

Kauft mein Kunde auch online?

Das ist eine wichtige Frage. Zwar informieren sich fast 97% aller Nutzer online über Produkte, aber nur die Hälfte von denen kauft anschließend die Ware auch im Internet. Ob grundsätzlich eine hohe Bereitschaft besteht, auch Ihre Produkte oder Dienstleistungen online zu kaufen, hängt von Ihrem Produkt ab.

Als Faustregel lässt sich festhalten, dass preiswerte und unkomplizierte Produkte häufig online gekauft werden. Je komplexer oder individueller es jedoch wird, desto geringer ist die Akzeptanz, im Internet ein Geschäft abzuschließen. Wer beispielsweise ein Haus kaufen oder bauen möchte, wird sich in der Regel zuvor im Internet informieren. Zum Beispiel über aktuelle Angebote, Finanzierungsmöglichkeiten usw. Doch ein Haus online kaufen, das wird wohl nicht vorkommen.

Teilweise geht das auch gar nicht. Stellen Sie sich vor, Sie betreiben einen Friseursalon. Wahrscheinlich wird niemand die Dienstleistung eines Friseurs im Internet kaufen, was auch gar keinen Sinn macht. Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie als Friseur keinen Internetauftritt haben sollten. Kunden vergleichen beispielsweise online den Preis oder suchen nach Filialen und Öffnungszeiten. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn Sie online vertreten und dadurch von Kunden gefunden werden. In einer solchen Situation ist es umso wichtiger, dass Sie die erste Frage genauestens für sich beantworten, das heißt wo sich Ihr Kunde informiert.

Wo kauft mein Kunde?

Es ist ebenfalls wichtig, dass Sie wissen, wo Ihre Kunden online einkaufen. Als Klassiker kommt natürlich der eigene Webshop in Betracht. Aber auch E-Commerce Plattformen wie Ebay oder Amazon sollten Sie in Betracht ziehen. Der große Vorteil dieser beiden virtuellen Marktplätze besteht darin, dass sie sehr bekannt sind. Zum Einen ranken sie bei Suchmaschinen zu vielen Produkten und Angeboten auf vorderen Plätzen. Zum Anderen genießen sie Vertrauen. Auch können Verkaufsangebote relativ einfach und automatisiert erstellt werden. Nachteilig wirkt sich die große Konkurrenz aus. Kunden sind in der Lage, Angebote sofort miteinander zu vergleichen. Häufig steht dann der Preis im Vordergrund. Außerdem müssen Sie eine Gebühr an den Betreiber zahlen, die im Verkaufspreis mit kalkuliert werden muss.

Beachten Sie auch im Onlinemarketing die 4 P´s!

Ebenso wie die 4 P's im „Offline-Geschäft“ von großer Bedeutung sind, müssen Sie sie auch im Online-Business erarbeiten, sofern Onlinemarketing für Ihr Geschäft in Frage kommt.

1. Produkt

Welche Produkte wollen Sie online anbieten? Nicht immer muss das gesamte Sortiment auch im Internet verfügbar sein. Manchmal macht es Sinn, nur bestimmte Variationen online anzubieten.

2. Preis

Unter Umständen müssen Sie Ihre Preispolitik dem Onlineumfeld anpassen. Der Vorteil für Sie ist, dass Sie keinen Verkaufsraum und Verkaufspersonal benötigen und somit Kosten einsparen. Allerdings müssen Sie auch einige Ausgaben einkalkulieren. Im Folgenden sind einige genannt:

  • Versandkosten
  • Gebühren für E-Commerce Plattformen, zum Beispiel Ebay oder Amazon
  • Kosten für Bezahlsystememe, wie PayPal oder Giropay

3. Place / Distribution

Hier legen Sie fest, wo Sie im Internet Ihre Produkte anbieten. Nachdem Sie die oben genannten 3 Fragen für sich beantwortet haben, dürfte Ihnen das nicht mehr schwer fallen. Mögliche Places im Onlinehandel sind: (nicht abschließend)

  • eigener Onlineshop
  • ebay
  • Amazon
  • Vertrieb über Affiliate-Marketing (Partnerprogramme) durch eine Art Handelsvertreter

4. Promotion / Kommunikation

Die ersten 3 P´s sind nicht das Problem, diese sind bekannt und können recht gut beeinflusst werden. Die größten Schwierigkeiten treten in der Promotion und Kommunikationspolitik auf, denn das ist das Instrument auch im Onlinemarketing, um Ihr Produkt und den ganzen Vertrieb, Ihre Firma und letztlich Ihr Verkaufsbegehren mit samt Preisen anzubieten und bekannt zu machen. Machen Sie das nicht, wird niemand erfahren, dass Sie überhaupt etwas verkaufen wollen. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Sie brauchen für die Kommunikationspolitik Besucher, mit welchen Sie kommunizieren können. Sie müssen Aufmerksamkeit erregen, um Interesse zu schaffen und das ganze bitte am Bildschirm der Zielgruppe!

Lediglich eine Webseite oder einen Onlineshop zu erstellen genügt noch lange nicht. An dieser Stelle sollten Sie sich fragen, ob Sie Opens internal link in current windowOnlinemarketing selber machen oder eine Agentur beauftragen sollten. Ein Ausweg ist die Platzierung auf Marktplätzen wie ebay oder Amazon, dort sind sehr viele Besucher vorhanden, was Sie als Gründer aber auch mit fetten Provisionen an die Betreiber der Marktplätze bezahlen müssen und womit Sie mit extremen Preisdruck der in Massen vorhandenen Wettbewerber belohnt werden!

passfoto torsten montag
E-Book Tipp: Flashmobs organisieren

Dieser Aufruf richtet sich an Marketingstrategen oder einfach Macher, die für ihr Unternehmen etwas ganz Besonderes organisieren möchten, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Unkonventionell, die Massen begeisternd, absurd oder ganz und gar komisch. Die Internetgemeinde schwärmt jedenfalls davon ... es gab schon bedeutende Flashmobs von bekannten Unternehmen, die sehr erfolgreich verlaufen sind.

Davon abgesehen, dass "mob" auf Deutsch "aufgewiegelte Volksmenge" bedeutet, und "flash" = "Blitz", handelt es sich dabei in aller Regel nicht um politische Aktionen. Als Ausdruck virtueller Gemeinschaften in der realen Wirklichkeit kann ein Flashmob immense Wirkungen zeitigen.

Das E-Book "Flashmobs organisieren" berichtet auf 10 Seiten über große Aktionen und ihre Wirksamkeit. Darin ist beschrieben, wie man einen Flashmob organisieren kann und welches Konzept dahinter steckt. Es ist zu lesen, was vor der Aktion alles organisiert werden muss und wo man Mitstreiter dafür findet. Sicher eine unkonventionelle Maßnahme, aber mit außergewöhnlichen Möglichkeiten!

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Lösung des 4. P´s: Im Internet gefunden werden

Um dauerhaften Erfolg im Onlinegeschäft zu haben, müssen Sie von Ihren potentiellen Kunden im Internet auch gefunden werden. Doch das erfordert unter anderem sehr viel Know-How zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Dieser Komplex ist jedoch sehr umfangreich, sodass ich Ihnen weiterführend dazu, unseren Suchmaschinen Grundkurs ans Herz lege. Falls Sie bereits erste Erfahrungen im Onlinegeschäft gemacht haben, empfehle ich Ihnen ergänzend den Artikel Was kostet Suchmaschinenoptimierung wirklich?. Erfahrene Onlineunternehmer nutzen einige der in meinem Artikel vorgestellten SEO Tools.

Fazit

Legen Sie fest, ob und in welchem Umfang Sie das Internet als Vertriebskanal nutzen möchten. Behalten Sie dabei stets Ihre gesamte Unternehmensstrategie im Auge. Finden Sie heraus, wo sich Ihre Zielgruppe informiert (Betreiben Sie Opens internal link in current windoweine Art Zielgruppenanalyse!) und wo sie die Produkte kauft. Nutzen Sie als Hilfestellung für Ihr Onlinemarketing die 4 P's.

Sie kennen jetzt die verschiedenen Opens internal link in current windowBereiche des Marketing-Mix und haben einen Einblick ins Onlinemarketing erhalten. Nun müssen Sie die gewonnenen Erkenntnisse in ein Konzept verpacken. Weiter geht es daher mit dem Thema: Erstellen Sie ein Marketing-Konzept!

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Torsten vom

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