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Wie kann ich im Internet eine positive Onlinereputation aufbauen?

Was Onlinereputation ist, habe ich bereits im Bereich Informieren und Planen unter dem Titel Opens internal link in current windowAchtung: Existenzgründung im Internet geht anders, beschrieben. Dort habe ich ganz konkret die Frage beantwortet, was Opens internal link in current windowOnline-Reputation-Management bedeutet. In diesem Artikel soll es nun ganz um die regelmäßigen Maßnahmen von Ihnen als Unternehmen gehen, eine solche Online Reputation aufzubauen.

Frau die beiden Daumen noch oben streckt, selbst aber unscharf im Hintergrund steht. Hier: Onlinereputation
Bild: carloscuellito87 / pixabay

Die wichtigsten Maßnahmen zum Aufbau einer guten Online Reputation

1. Fanpage bei Facebook aufbauen

Durch den Aubbau einer Fanpage können Sie stets eine positive Berichterstattung liefern. Darüber hinaus können Sie sich auch zu Kritik Ihrer Fans direkt äußern und so einer negativen Reputation entgegenwirken.

2. In sozialen Netzwerken schreiben

Schreiben Sie generell in sozialen Netzwerken unter Ihrem Firmennamen oder Ihrem persönlichen Namen. Kommentieren Sie, agieren Sie und reagieren Sie auf fremde Fachbeiträge, Thesen und Äußerungen und argumentieren Sie sachlich und im Sinne Ihrer Firma. Weisen Sie dabei stets, aber dezent auf Ihr Fachwissen, Ihre Produkte, Ihre Firma oder eigene Beiträge (zum Beispiel auf Ihrem Blog) hin, ohne dabei jedoch als Besserwisser in Erscheinung zu treten.

Ja, Sie haben recht, das ist sehr zeitaufwändig, aber eben eine der wichtigsten Möglichkeiten, um eine positive online Reputation aufzubauen. Finden Sie einfach ein gutes Mittelmaß, um nicht zu viel Zeit in den sozialen Netzwerken zu vertrödeln, aber trotzdem bei wichtigen Fragen präsent zu sein.

3. Schreiben Sie einen eigenen Blog

Veröffentlichen Sie regelmäßig in Ihrem eigenen Artikel Ihre Firma oder Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen und Aktionen wie den Tag der offenen Tür, Firmenjubiläum oder die Aktionen, die ich unter Nummer sechs dieser Liste noch benennen werde.

Der Blog ist Sprachrohr zur Außenwelt, welcher explizit nur von Ihnen gesteuert und gestaltet werden kann. Sie können selbstverständlich im Kommentare zu lassen (positive wie auch negative) und tolerieren.

4. Gastartikel auf fremden Blogs schreiben

Suchen Sie über Google zum Thema Ihrer Firma passende, aktuelle und informative Blogs oder Webseiten. Schreiben Sie genau diese Webseiten an und bieten Gastartikel zu einem vorgeschlagenen oder später abzustimmenden Thema an. Diese Gastartikel sollen unter Ihrem Namen, gegebenenfalls mit Firmenlogo und Link auf Ihrer Webseite veröffentlicht werden. Auf diese Weise verbreiten Sie Ihren Namen, Ihrer Firma und entsprechendes Bildmaterial und bauen somit eine Fachautorität für Ihre Firma auf. Leser werden Sie schon bald durch regelmäßiges Veröffentlichen auf unterschiedlichen Fachseiten als Experte ansehen und genau diese Beiträge in den sozialen Medien teilen oder Kommentare hinterlassen. Genau das ist Ihr Ziel, um eine positive online Reputation aufzubauen.

5. Kommentare auf fremden Blogs abgeben

Hinterlassen Sie fachlich und sachlich fundierte Kommentare sowie Ihrer eigene fachliche Meinung auf fremden Blogs unter entsprechend themenrelevanten Artikeln. Damit erzielen Sie ebenso den Effekt, dass Sie als Experte und Fachmann gesehen werden. Sie müssen aber stets Ihren Firmennamen oder Ihren Firmennamen in Verbindung mit Ihrem persönlichen Namen verwenden (nutzen Sie immer nur 2-3 Varianten), also nie unter einem Pseudonym schreiben. Sonst kann niemand den Fachbeitrag Ihnen als Experte zuordnen.

Ich schreiben zum Beispiel immer:

Gründerlexikon

oder

Torsten vom Gründerlexikon

6. Charityaktionen starten

Organisieren und initiieren Sie regelmäßig Spendenaktionen oder andere Hilfsorganisationen. Beteiligen Sie sich an derartigen Maßnahmen durch Spenden, persönliche Hilfe und Einsatz und unterstützen Sie mit Ihrer Firma so eine ganz bestimmte Zielgruppe oder wahllos hilfsbedürftiger oder gemeinnützige Projekte. Wenn möglich lassen Sie sich auf eine Sponsorenliste oder Werbetafel mit Ihrem Firmenlogo oder Ihrem Firmennamen eintragen. Auf diese Weise erkennt die Öffentlichkeit, dass sie sozial engagiert sind und man spricht darüber und schon haben Sie wieder ihr Ziel erreicht.

Positiver Effekt für Ihre online Reputation wird sicherlich nicht von einer Hilfsaktion kommen, auch hier ist es ein Langzeitprozess, der Ihnen immer wieder die Möglichkeit gibt, ins Gerede der Leute zukommen und zwar positiv.

Folgender Organisationen könnten sie unterstützen:

  • Hilfstransporte in Krisengebiete
  • Sammelaktionen (Geld, Kleidung, technische Ausrüstung)
  • Einsammeln oder Austragen von Essen bei den Tafeln
  • Pro 100 EUR Umsatz zahlen wir 1 EUR an Verein für Herzkranke Kinder
  • usw.

7. Gutscheinaktionen oder Gewinnspiele starten

Starten Sie eigene Aktionen, Gewinnspiele oder ähnliches. Derartige Dinge werden gerade in den sozialen Medien sehr gern gesehen, geteilt und verbreiten sich so ziemlich schnell und sorgen damit automatisch für positive Reputation im Internet. Auch Rabattaktionen oder Umfrageaktionen können derartig genutzt werden. Mir persönlich gefallen spontan folgende Aktionen ein, über die auch tatsächlich in meinem Umfeld oft gesprochen wird: "Reno nimmt alte und gebrauchte Schuhe zurück und zahlt dafür Geld"
Generell werden Alt gegen Neu-Aktionen von Kunden und potentiellen Käufern gern gesehen und verbinden sehr häufig mit einer bestimmten Marke, einen bestimmten Produkt oder einer bestimmten Firma.

8. Werbung schalten

Das Schalten von Onlinewerbung bringt auf jeden Fall Ihre Marke, Ihre Firma oder bestimmte Produkte in das Sichtfeld der Menschen. Wenn Sie diese Werbung noch besonders originell, lustig oder anderweitig aufregend gestalten, wird nicht nur darauf geklickt und Sie bekommen zusätzliche Besucher und vielleicht sogar Kunden, sondern derartige Werbeaktionen werden wieder in den sozialen Medien geteilt und man spricht darüber, was wiederum zusätzliche Besucher, Interessenten und Kunden für Sie bedeutet und letztlich einen extremen Beitrag zur positiven online Reputation und deren Aufbau leisten kann. Lesen Sie hier besonders lustige Werbekampagnen oder hier Opens internal link in current windoweinige Beispiele zu gelungenen Mundpropaganda-Kampagnen.

Fazit

Sie erkennen wahrscheinlich, dass der Aufbau einer positivven Online Reputation viel mit positiver Mundpropaganda zu tun hat. Sobald über Ihre Firma positiv gesprochen wird (in Form von Tweets, Posts, Kommentaren, Beiträgen oder Likes), entsteht damit automatisch ein Stück positive Online Reputation für Ihre Firma. Das Ziel Ihrer Arbeit wurde erreicht.

8 Wege, um Kundenbewertungen erfolgreich einzusetzen

Schritt 1: Das Bewertungsverfahren

Nutzen Sie für Kundenbewertungen stets ein bewährtes und leicht verständliches Bewertungsverfahren. Dabei können Sie die bekannten Sterne-Bewertungen, das Schulnotensystem oder die optischen Daumensymbole nutzen. Bei den Sterne-Bewertungen sollten Sie auf drei oder fünf Sterne setzen, das sind bekannte Bewertungsformen, die Kunden schnell erkennen lassen, worauf es ankommt. Bei den Daumensymbolen sollten Sie die Symbole Daumen hoch, Daumen runter und Daumen waagerecht wählen, um eine aussagekräftige Bewertung zu erhalten. Geben Sie neben den optischen Bewertungen auch die Möglichkeit, einen kleinen Text zu verfassen, der die Bewertung näher erläutert.

Schritt 2: Bewertungen anfordern

Um Bewertungen zu erhalten, müssen Sie diese natürlich anfordern. Hier kann ein Onlineformular sinnvoll eingesetzt werden. Verweisen Sie via E-Mail auf dieses Formular und verschicken Sie die E-Mail möglichst direkt nach der Auslieferung. Dann ist die Erinnerung des Kunden noch frisch und die Bewertung enthält alle wichtigen Informationen.

Schritt 3: Hotlines nutzen

Um nicht eine schlechte Bewertung zu riskieren, sollten Sie in der E-Mail stets eine Hotline angeben. Diese sollte nach Möglichkeit kostenfrei für den Kunden sein. Er kann sich dort melden und negative Punkte besprechen. Denn letztlich wird es nur so möglich, negative Bewertungen abzumildern, indem zumindest auf eine schnelle Abwicklung der Reklamation hingewiesen wird.

Schritt 4: Erst einmal sammeln

Wenn Sie gerade erst beginnen, Kundenbewertungen einzusammeln, sollten Sie diese nicht sofort veröffentlichen. Es wirkt unglaubwürdig, wenn nur drei Bewertungen in einem Shop zu finden sind. Sammeln Sie die Bewertungen lieber über einen längeren Zeitraum, etwa mehrere Wochen oder Monate. Hier kommt es immer darauf an, wie viele Kunden Sie haben. Außerdem bietet sich Ihnen somit die Möglichkeit, erst einmal zu sehen, wo es bei Ihnen noch Defizite gibt und diese erfolgreich zu bekämpfen. Dann werden auch künftig positivere Bewertungen folgen.

Schritt 5: Kritik nicht unter den Teppich kehren

Kritische Bewertungen gehören dazu, wenn Sie Kundenbewertungen sinnvoll einsetzen wollen. Es kann im Leben nicht alles eitel Sonnenschein sein. Deshalb veröffentlichen Sie auch kritische Bewertungen, ausschließlich positive Bewertungen wirken unglaubwürdig. Arbeiten Sie jedoch an den Kritikpunkten.

Schritt 6: Die magischen 94 Prozent

Damit Sie mit Ihren Kundenbewertungen erfolgreich sein können, müssen Sie möglichst viele positive Bewertungen aufweisen. Sammeln Sie deshalb Bewertungen solange, bis wenigstens 94 Prozent davon positiv sind. Erst dann sollten die Bewertungen veröffentlicht werden.

Schritt 7: Dokumentieren Sie Fehlerquellen

Bewertungen von Kunden geben Ihnen Aufschluss über mögliche Fehlerquellen in Ihrem Hause. Dokumentieren Sie die häufigsten Gründe für negative oder neutrale Bewertungen intern und arbeiten Sie stetig an deren Verbesserung.

Schritt 8: Bewertungen prominent verlinken

Damit Ihre Bewertungen die nötigen Erfolge mit sich bringen, müssen sie auch gesehen werden. Verlinken Sie sie deshalb am besten schon auf der Startseite oder in der Seitenleiste der Navigation. So klicken Kunden schneller darauf und machen sich ein entsprechendes Bild von Ihrem Unternehmen.

5 Tipps, um eine gute und positive Onlinereputation aufzubauen

  1. Mischen Sie sich ein, reden Sie mit und werden Sie zur Authorität ohne als Klugscheißer rüberzukommen!
  2. Versuchen Sie einen Shitstorm (Lesen Sie, was durch einen Shitstorm bei Facebook passieren kann!) gegen sich, Ihre Firma oder Ihre Produkte zu vermeiden!
  3. Gut Ding will Weile haben! Geben Sie sich und Ihrer Onlinereputation Zeit.
  4. Reagieren Sie auf Kritik, insbesonders auf negative Kritik!
  5. Der Onlinerepuattionsaufbau ist kein abgeschlossener Prozess, er dauert genau so lange an, wie Sie selbständig sind. Ja er geht sogar über die Zeit des Unternehmertums hinaus, weil ja nachher immer noch über Sie und Ihre Firma gesprochen wird (vielleicht sogar noch heftiger als vorher, je nachdem wie und warum Ihre Firma geschlossen wurde).

Übrigens: Der Aufbau der Onlinereputation zieht oft den Aufbau der "offline" Reputation nach sich. Wenn Sie also das eine Ziel erreicht haben, ist das andere nicht weit entfernt.

Überwachen und beobachten

Welche Opens internal link in current windowTools und Software Sie zur Überwachung Ihrer Onlinereputation einsetzen können, um ggf. negative Kommentare oder Posts zu identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, erfahren Sie im nächsten Artikel.

Wenn das Kind im Brunnen liegt ...

Wenn es denn trotzdem zu einer negativen Onlinereputation gekommen ist, möchte ich Ihnen im letzten Artikel dieses Abschnitts erklären, was Sie tun können, um Ihre Reputation zu retten oder gerade zu biegen und ob Opens internal link in current windowSie selbst oder besser eine Agentur Ihren Ruf retten sollte?

Viel Spaß und vor allem Durchhaltevermögen beim Aufbau Ihrer Onlinereputation wünscht

Ihr Torsten vom
Gründerlexikon

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