Frage von Fabain am 12.03.12

Nebengewerbe als freiberuflicher Rettungsassitent?

Guten Tag Zusammen,

bin neu hier und absoluter Frischling.

Mein Anliegen ist, ich würde mich gerne im Bereich Rettungsdienst selbständig machen. Ich arbeite als Beamter bei einer Berufsfeuerwehrndie keinen Rettungsdienst wahrnimmt. Ich habe aufgrund meiner Qualifikation jedoch die Möglichkeit bei 2 unterschiedlichen Anbietern( 180 km auseinander) der Tätigkeit als Rettungsassistent freiberuflich nachzukommen. Einen Genehmigung von meinem Dienstherren habe ich auch und mehr als 12 Stunden würde ich in der Woche nicht machen können.

Welchen steuerlichen Mehraufwand hätte ich denn, mein Jahresumsatz beträgt insg. 4200€. Könnte ich auch mein neu geplantes KfZ mit einbringen oder so ähnlich, kostet 41000€ die ich bar bezahle die MwSt. würde ich gerne wieder zurück haben ginge das?

Welche Versicherungen und Kosten kommen denn so auf mich zu und würde sich das bei dem geringen Umsatz überhaupt lohnen?

Das Nebengewerbe soll in jeder hinsicht Wasserdicht sein, also keine Scheinselbständigkeit oder Liebhaberrei.

Über Tips und Kritik würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit freundlichem Gruß

Fabian

Antwort von

Hallo,

Das Nebengewerbe soll in jeder hinsicht Wasserdicht sein, also keine Scheinselbständigkeit oder Liebhaberrei. 

Also bei den Begriffen "Rettungsassistent" und "Scheinselbständigkeit" da habe ich schon so meine Probleme.

Für mich ist auf den ersten Blick die Tätigkeit eines Rettungsassistenten eine Arbeitnehmertätigkeit, oder zumindest eine arbeitnehmerähnliche Tätigkeit.

Dies dürfte umso mehr gelten, wenn Sie nur für einen Auftraggeber tätig sind.

Da empfehle ich vor Aufnahme der Tätigkeit den sozialversicherungsrechtlichen Status zu klären.

Bei Einnahmen von nur 4.200 Euro jährlich bietet sich zudem idealerweise ein Minijob an (bis 4.800 Euro). Dann können Sie zwar keine Kosten geltend machen, aber Sie brauchen die Einnahmen auch nicht zu versteuern.

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