Frage von Ralf am 10.02.09

Einzelunternehmen - Umwandlung in UG (Unternehmergesellschaft)?

Hallo zusammen,

ich betreibe seit 4 Jahren eine Schankwirtschaft und möchte nun, da ich noch ein 2. objekt übernehme eine UG gründen und das bestehende Einzelunternehmen darin einfließen lassen.

Leider findet man hierzu nicht sehr viele Informationen und auch mein Steuerberater konnte mir nicht wirklich weiter helfen.

Wie kann ich einen solchen Übergang bewerkstelligen und wie sehen die Schritte dafür aus ? Die neue Lokalität wird direkt über die UG eröffnet.

Vielen Dank für Eure Antworten

MfG

Ralf Herrmann

Antwort von

entschuldigen Sie, aber dieses Thema sollte wirklich ein kompetenter Steuerberater mit ihnen klären. Wir haben dazu zwar einen Beitrag oder auch zwei in unserem Blog, aber das sollte nicht der Anlass sein, um schnell um zu formieren oder eine Unternehmens Umwandlung zu betreiben. So etwas muss einen Steuerberater oder Notar tun. Wenn der dass ich kein, suchen Sie sich einen anderen.

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Antwort von

Vielen Dank erstmal für die Antwort,

es steht auser Frage, das wenn dies alles so laufen wird wie ich es mir Vorstelle Steuerberater, Notar und ggf. Anwalt eingeschaltet werden müssen.

Ich wollte nur mal vorab ein paar Informationen für mich sammeln, damit ich einen ersten groben Überblick über diese Sache bekomme.

Gründung der UG usw. sind nicht das Thema, das haben wir schon geklärt.

Nur den Punkt mit der bestehenden Wirtschaft haben wir vorerst außen vor gelassen, da diese erst später in die UG eingebunden werden soll.

Also die Frage war nur zur Vorab informationsbeschaffung, damit ich weiß von was ich rede.

MfG

Ralf Herrmann

Antwort von

ich betreibe seit 4 Jahren eine Schankwirtschaft und möchte nun, da ich noch ein 2. objekt übernehme eine UG gründen und das bestehende Einzelunternehmen darin einfließen lassen.



also alles schankwirtschaft? nur in einer Firma unter einem Mantel?

Wenn ja, bietet sich die UG an, um die HAftung zu beschränken. Wenn das nötig ist, ok. ICh seh da bei einer Gaststätte nicht die Notwendigkeit. die Haftung wird er bei großen Firmen beschränkt, wo zum Beispiel ein Rechtsstreit in Sachen Gewährleistung oder Sachmängelhaftung die Firma in den Ruin treiben könnte. Mit einer Kapitalgesellschaft ( GmbH oder UG) beschränkt man somit durch das Haftungskapital der Gesellschaften das Risiko. Bei einer GmbH beispielsweise auf 25.000 € - daher ist es dort nun egal, wie hoch der Streitwert ist die Firma kann maximal 25.000 € zahlen und ist danach Insolvenz.

Bei einer Gaststätte kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand sie verklagen würde und sie daher eine Haftungsbeschränkung benötigen. Es sei denn, sie kochen so schlecht, dass für alle Gäste akute gesundheitliche Probleme entstehen und einer nach dem anderen Sie deswegen verklagt.

Ansonsten wird ein Einzelunternehmen in eine Unternehmergesellschaft oder auch in eine GmbH umgewandelt aus Gründen des Firmenimages. es sieht einfach besser aus, Thomas Müller GmbH zu heißen als nur Thomas Müller.

in ihrem Fall könnten die beiden Lokalitäten auch getrost in einem Einzelunternehmen weitergeführt werden.

Eben gerade diese Vorteile und Nachteile der entsprechenden Rechtsnormen, sollten mit einem Rechtsanwalt besprochen werden. Die Frage ist aber, was wollen Sie erreichen, was wollen Sie absichern oder was soll zukünftig erreicht oder abgesichert werden? danach wird dann entsprechend eine Rechtsform gewählt und die Gründungskosten mit dem Gründungsnutzen verglichen. Liegt der Nutzen trotz der Kosten höher, ist die Rechtsform richtig gewählt.

Antwort von

Guten Abend ,

zu einen möchte ich mich dem Vorschreiber anschließen, zum anderen möchte ich Ihnen zu bedenken geben, dass auch eine Speise- und Schankwirtschaft in die Insolvenz steuern kann. Insofern kann ein Übergang in eine GmbH oder UG (Vergessen Sie die Betriebs- und Geschäftsausstattung nicht und den Firmenwert, da sind schnell 25.000,- € drin) sinnvoll erscheinen.

Ob sie aber die eingeführte mit der neuen SSW verbinden sollten, sollten Sie mit dem Steuerberater und Rechtsanwalt gut überlegen. Zumindest sollten Sie die bisherigen Zahlen genauestens prüfen, sonst übernehmen Sie mit der bestehenden SSW das Risko der Geschäfterweiterung und sind evtl. irgendwann beides los.

Viel Glück

Antwort von

Guten Morgen,

zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antworten und Anregungen zu meinem Problem.

Die Überlegung ob als Einzelunternehmen oder als UG habe ich reichlich mit Steuerberater und Anwalt diskutiert und letztendlich gibt es keine Vernünftigere Lösung als Gründung einer UG, da der Betrieb darauf ausgelegt werden soll künftig weitere Lokale zu führen und dann die private Gefahr zu groß wird.

Sollte die 2. Lokalität nicht den erhofften und geplanten Erfolg bringen, kann die erste diese locker für einen gewissen Zeitraum mittragen. Also der Plan steht und ist Fix.

Wir haben uns vorerst dazu entschlossen die bestehende Lokalität ausen vor zu lassen und frühestens mitte des Jahres in die UG einzugliedern. Somit kann die neue Lokalität erst beweisen ob alles gut überlegt war und macht die bestehende nicht kaputt ;-)

Vielen Dank nochmal

Ralf Herrmann

Antwort von

ok, gerne. Werde den Thread nun schließen, da Ihr Porblem geklärt ist. Wenn was offen bleibt, eröffnen sie einfach eine neue Frage.

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