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Mindestlohnsteigerung

Anhebung des Mindestlohns ab 2017

Der Mindestlohn feiert in Deutschland nun schon seinen zweiten Geburtstag. Bisher lag er bei 8,50 Euro die Stunde. Seit dem 01. Januar 2017 wurde der Mindestlohn um 0,34 Euro auf jetzt 8,84 Euro pro Stunde erhöht. Unternehmer, die Angestellte beschäftigen, müssen das unbedingt berücksichtigen.

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© nuno_lopes / pixabay.com

Berlin, 13. Januar 2017 - Für jeden Arbeitnehmer, den ein Unternehmern beschäftigt, fällt nun ein Mindestlohn von 8,84 Euro je Zeitstunde an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Teil- oder Vollzeitstelle ist. Auch Minijobber sowie ausländische Arbeitnehmer profitieren vom Mindestlohn, sofern die Arbeitsleistung in Deutschland erbracht wird. Die Erhöhung des Mindestlohns zum 01. Januar 2017 war die erste Erhöhung seit Bestehen dieser Einrichtung. Im Sommer 2016 tagte zum ersten mal die Mindestlohnkommission und beriet sich über eine Anpassung. Sie wird dies nun alle 2 Jahre tun. Bei der Anpassung des Mindestlohns, sollen folgende Dinge berücksichtigt werden:

  • Angemessener Mindestschutz für Arbeitnehmer
  • Faire und funktionierende Wettbewerbsbedingungen sollen erhalten bleiben
  • Beschäftigung soll nicht gefährdet werden
  • Orientierung an Tarif-Entwicklungen

Der Mindestlohn gilt für alle Branchen und alle Unternehmer. Davon abgesehen, tauchen natürlich immer wieder Fragen auf, wie: Dürfen Sonderzahlungen auf den Mindestlohn angerechnet werden? Mehr Informationen und auch diverse Ausnahmeregelungen, gibt es auf einer offiziellen Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: www.der-mindestlohn-wirkt.de. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles äußert sich zur Erhöhung des Mindestlohns wie folgt:

“Er wirkt, er funktioniert, er ist gelebter Alltag. Aber auch das Verfahren und der Mechanismus, mit denen er in seiner Höhe fortgeschrieben wird, bewähren sich. Es ist selbstverständlich und gute Tradition, dass die Sozialpartner – also Arbeitgeber und Gewerkschaften – die Löhne aushandeln. Das haben sie nun verantwortungsvoll auch beim Mindestlohn getan.”
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