CRM-Software - fünf Tipps für eine gelungene Implementierung

Geht es um die Verbesserung der Prozesse im Unternehmen, die Speicherung von Kundendaten und Hintergrundinfos zu wichtigen Kunden, dann sind CRM Lösungen für Unternehmen von größter Bedeutung. Allerdings scheitern viele CRM-Projekte, weil Unternehmen deren Einführung als reines IT-Projekt ansehen. Dabei ist CRM durchaus eine Unternehmensstrategie.

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Wie man die Hürden einer Implementierung gut meistert, zeigen unsere Tipps:

1. Ein System für alle

Viele Mitarbeiter haben sich im Lauf der Jahre an ihre gängigen Arbeitsweisen, wie etwa die Kontaktdatenpflege in Outlook, Excel und Co., gewöhnt. Sie sehen die Einführung einer CRM-Lösung als Gefahr für ihre bisherigen Arbeitsweisen. Deshalb muss das Management den Umgang mit dem neuen System vorleben und zeigen, dass es selbst nur noch dieses eine System akzeptiert, dort alle Daten ablegt und verwaltet.

2. Frühe Einbindung der Anwender

Mitarbeiter sollten offen auf das neue System zugehen können, deshalb sollten sie frühzeitig in den Entwicklungsprozess mit eingebunden werden. So können auch ihre spezifischen Anforderungen an die CRM-Lösung mit berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang spielt ebenfalls die Benutzerfreundlichkeit des Systems eine große Rolle, denn intuitive, leicht verständliche Bedienoberflächen erleichtern die Arbeit und die Akzeptanz gegenüber dem neuen System.

3. Die Datenqualität

Eine wichtige Rolle spielt die Qualität der gespeicherten Daten. Sie müssen aktuell sein, sollten auf keinen Fall  Dopplungen enthalten und regelmäßig sollte ein Datenabgleich stattfinden. Bei der Auswahl einer CRM-Lösung ist es ratsam, dass CRM- und ERP-System aus einer Hand kommen. So müssen die Daten nicht an zweierlei Stellen gespeichert werden, was in der Praxis häufig zu Redundanzen führt.

4. Konkrete Planung

Für die Implementierung einer  CRM-Software  ist eine konkrete Planung entscheidend. Hierfür müssen die genauen Anforderungen an die Software bekannt sein. Die Analyse und Definition kundenrelevanter Geschäftsprozesse, eine klare Kosten- und Ressourcenplanung und ein Gesamtkonzept sollten hierbei entstehen. 

5. Kostentreiber vermeiden

Moderne CRM-Lösungen können fast alle Wünsche erfüllen. Doch nicht jeder von Mitarbeitern geäußerte Wunsch muss auch tatsächlich realisiert werden. Denn je mehr Funktionen die Software bietet, umso höher fallen die Kosten aus. Daher sollten Unternehmen gut überlegen, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgewogen ist bzw. ob die gewünschte Funktion zwingend benötigt wird.

Fazit

Eine Umstellung von Systemen und Arbeitsprozessen sollte keine Hürde sondern eine Verbesserung darstellen. Berücksichtigen Sie von vornherein die Anforderungen der Anwender und binden diese frühzeitig in den Prozess mit ein, steht dem auch nichts im Wege.



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