Formular Gewerbeanmeldung

Im Formular zur Gewerbeanmeldung müssen Angaben zur Person, zum Betrieb, den Niederlassungen und Adressen, dem Beginn der Tätigkeit, der Erlaubnis zur Gewerbeanmeldung (z.B. Eintragung in die Handwerksrolle) sowie Angaben Opens internal link in current windowbezüglich eines Reisegewerbes gemacht werden.

Formular Gewerbeanmeldung

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Formular Gewerbeanmeldung ausfüllen

Bitte achten Sie darauf, alle Angaben in der Gewerbeanmeldung sehr sorgfältig anzugeben. Kleine Fehler könnten Sie sonst teuer zu stehen kommen. Da die meisten Gründer zunächst ein Einzelunternehmen gründen, gehört in das Feld 1 nur der gewünschte Firmenname. Dieser muss bei Einzelunternehmen nicht zwangsläufig in einem Register eingetragen werden.

Die Angaben zu Namen, Anschrift, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit sind ebenfalls zwingend auszufüllen. Wichtig ist, dass die private Anschrift angegeben wird. Erst im Anschluss, also ab Feld 10, folgen die Angaben zum Betrieb. Wird ein Geschäftsführer bestellt, ist dessen Name anzugeben.

Sofern ein zulassungspflichtiger handwerklicher Betrieb gegründet wird, muss ein Meistertitel vorhanden sein. Entweder der Unternehmer selbst oder ein Angestellter muss den Meistertitel besitzen. Üblicherweise wird der Meister als Betriebsleiter eingestellt, so dass sein Name auf der Gewerbeanmeldung in Feld 11 angegeben werden muss.

Bei den Feldern 12 bis 14 müssen die Anschriften der aktuellen bzw. vorherigen Betriebsstätte angegeben werden, sowie eine Hauptniederlassung. Das Feld 15 in der Gewerbeanmeldung ist besonders wichtig. Im Feld 15 erfassen Sie alle Tätigkeiten, die Sie in Ihrer neuen Firma ausüben. Eine detailierte Auflistung bietet sich bei breitgefächerten Tätigkeiten an. Bei Fragen ist das hinzuziehen eines Beraters zu empfehlen. So finden Sie mit professioneller Unterstützung die korrekten und möglichst weitreichenden Formulierungen Ihrer Tätigkeiten.

Angaben zur Ausübung des Gewerbes in nebenberuflicher oder hauptberuflicher Tätigkeit, sowie Angaben zu den beschäftigten Personen sind ebenfalls einzutragen. Darüber hinaus muss angegeben werden, ob es sich um eine Hauptniederlassung, eine Zweigstelle usw. handelt, sowie, ob es sich um eine Neugründung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs handelt.

Was sollten Sie zum Thema Niederlassung wissen?

Jedes Unternehmen hat eine Hauptniederlassung. Darüber hinaus besteht jedoch immer die Möglichkeit, zusätzliche Niederlassungen zu errichten. Das kann sowohl direkt um die Ecke als auch auch in einer anderen Stadt oder sogar im Ausland der Fall sein. Unter einer Niederlassung versteht man daher den Standort einer Firma, der räumlich von ihrer Hauptniederlassung getrennt ist. Seltener wird hierfür auch der Begriff "Dependance" verwendet. Weiterhin unterscheidet man zwischen einer Zweigniederlassung und einer Filiale bzw. Betriebsstätte. In beiden Fällen ist jedoch trotz bestehender Hauptniederlassung eine Gewerbeanmeldung erforderlich.

Zweigniederlassung als selbständige Niederlassung

Eine Zweigniederlassung kennzeichnet sich insbesondere dadurch, dass sie wirtschaftlich selbständig ist. Und das, obwohl diese Form der Niederlassung einem Unternehmen zugehörig ist. Es handelt sich daher um keine eigene Rechtspersönlichkeit, wie es bei einem Tochterunternehmen der Fall wäre. Eine Eintragung ins Handelsregister zusätzlich zur Gewerbeanmeldung ist dennoch erforderlich. Die Zweigniederlassung führt sehr ähnliche oder gleiche Geschäfte durch, wie die Hauptniederlassung. Der Leiter der Niederlassung muss zudem über eine Handlungsvollmacht bzw. Prokura verfügen. Selbständige Niederlassungen verfügen auch über eigene Lohnabrechnungen sowie eine von der Hauptniederlassung getrennte Buchhaltung. Zudem handeln sie selbständige Niederlassung im eigenen Namen und schließen so auch Verträge ab.

Filiale als unselbständige Niederlassung

Etwas anders sieht es bei Filialen aus, die rechtlich gesehen als Betriebsstätte behandelt werden. Diese Form der Niederlassung kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass sie nicht selbständig ist. Sie ist von der Hauptniederlassung abhängig und verfügt daher auch über keine eigene Buchführung. Lohnabrechnungen, Vertragsabschlüsse oder auch Warenlieferungen werden über die Hauptstelle abgewickelt. Daher haben unselbständige Niederlassungen in der Regel auch keinen eigenen Leiter. Ein Eintrag ins Handelsregister ist hier nicht erforderlich.

Was versteht man unter der Ist-Besteuerung und wie beantrage ich sie?

Der Unternehmer muss bei der Ist-Besteuerung die von ihm in Rechnung gestellte Umsatzsteuer erst dann an das Finanzamt entrichten, wenn die Rechnung von seinem Kunden bezahlt wurde, das heißt, wenn er das Geld tatsächlich zur Verfügung hat. Um nach der Ist–Besteuerung besteuert zu werden, muss ein Antrag beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. Das wird in der Regel gleich bei Gewerbeanmeldung im steuerlichen Erfassungsbogen erledigt. Der Vorteil ist in der Liquidität des Unternehmers zu sehen. In der Regel können diese Besteuerungsform alle diejenigen wählen, die nicht buchführungspflichtig sind oder bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten.

Häufig gestellte Fragen zum Gewerbe anmelden

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