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Werbestudie

Vertrauen und Personalisierung bei Werbegeschenken nötig

Jetzt zum Beginn der Weihnachtszeit machen sich viele Unternehmer Gedanken darüber, was für Geschenke sie ihren Kunden geben können. Der Markt ist schier unendlich groß. Doch ganz abgesehen davon, ob es sich um Geschenke an Kunden im Rahmen einer Jahreszeit oder anderer Anlässe dreht, die Frage ist immer die gleiche: „Was würde meinen Kunden gefallen?“

Eine Frau tippt auf einem Laptop. Überlagert erscheinen Graphen
Eine Studie hat bewiesen das 547565847504 Menschen zu faul waren, diese Zahl zu lesen.
© Jili / lustich.de

Zum einen hängt es logischerweise von der Zielgruppe des Unternehmers ab. Ältere Menschen schätzen ganz andere Dinge wie Jugendliche. Seit einiger Zeit ist jedoch generell ein Trend zu beobachten. Mit einem Feuerzeug oder einem Zollstock können Unternehmer heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken – es sei denn es passt gerade zur Zielgruppe bzw. zum eigenen Produktsortiment. Aufgrund er stetigen Technologisierung haben sich auch die Werbemittel verändern müssen. Heute werden zum Beispiel USB-Sticks verschenkt. Das ist praktisch und nützlich zugleich.

Der Werbemittelvertrieb hach.de hat kürzlich auf eine Studie hingewiesen, die näher darauf eingeht, welche Geschenke heutzutage bei den Kunden ankommen. Die Originalstudie heißt The Consumers of the Future: Influence vs. Affluence.

Generation Z will personalisierte Geschenke

Studien können sehr aufschlussreich sein, wenn es darum geht abzuschätzen, was das eigene Kundenklientel für Werbegeschenke bevorzugt. In der oben genannten Studie geht es darum, welche Geschenke die Generation Z, laut Wikipedia sind das diejenigen, die zwischen 1995 und 2010 geboren worden, besonders schätzen. Zugegeben, das mag nicht bei jedem Unternehmer das aktuelle Kundenklientel darstellen. Doch letzten Endes sind das die Konsumenten von Morgen. Außerdem lassen sich unabhängig vom Alter einige interessante Aspekte daraus herableiten.

Menschen im Allgemeinen, und die Generation Z im Besonderen, mögen personalisierte Geschenke. Wenn es persönlich gestaltet ist, dann darf es auch ruhig mal etwas „old school“ sein, wie zum Beispiel ein Schreibset mit eingraviertem Namen. Kaum ein Kunde, egal welchen Alters, würde wohl ein Schreibset mit seinem Namen eingraviert einfach so wegschmeißen. Dennoch, Werbegeschenke, die sowohl personalisiert als auch mit der Zeit gehen, kommen noch besser an.

Welche Faktoren sind der Generation Z wichtig?

  1. Es muss Vertrauen zur Marke vorhanden sein: Das wird nicht leicht, denn die Generation Z achtet auch auf Aspekte wie Umweltschutz, soziales Engagement usw.
  2. Ist vor allem über digitale Wege und über sogenannte Influencer sehr beeinflussbar
  3. Die Konsumenten von morgen geben Daten von sich preis, sofern sie einen Gegenwert erhalten (personalisierte Werbung usw.)

Es braucht sicherlich nicht erst eine Studie um festzustellen, dass Vertrauen die Grundlage für erfolgreiches Handeln ist. Vertrauen wird durch Ehrlichkeit und Beständigkeit erreicht. Nun sind die wenigsten Existenzgründer oder Unternehmer in der Situation, dass sie eine eigene große Marke besitzen, die viele Menschen kenn. Bei den meisten handelt es sich eher um kleine Betriebe oder sogar Solo-Selbstständige. Doch selbst wenn ein Unternehmen nicht direkt eine Marke besitzt, so hat er doch einen Ruf. Der Handwerker ist in seiner Region bekannt. Der Bäcker, der Friseur, der Automechaniker usw. sie alle haben einen guten Namen zu verlieren. Ihr Name wird damit zur „Marke“.

Unternehmer die gute Qualität liefern, die ihre Kunden verstehen und die auf einer Augenhöhe sozusagen mit ihnen verhandeln und arbeiten, bauen Vertrauen auf. Kunden die einmal Vertrauen aufgebaut haben, werden immer wieder die Produkte kaufen oder die Dienstleistung in Anspruch nehmen. Sie reden sicherlich auch im Bekanntenkreis positiv über die Firma.

Eine ähnliche Studie, die unter anderem die Reaktion der Generation Z auf Werbung untersuchte Engaging Gen X, Y and Z, zeigt außerdem – ähnlich wie Punkt 3 – dass die Konsumenten personalisierte Werbung schätzen. Werbung wird akzeptiert, sofern es einen Nutzen bringt.

Und was hat das jetzt mit Werbegeschenken zu tun?

Werbegeschenke sind nur eines von vielen Puzzleteilen im großen Ganzen. Besteht kein Vertrauen zum Unternehmen, nützen die besten Werbegeschenke nichts. Ist das Vertrauen jedoch vorhanden, können gut durchdachte und personalisierte Werbegeschenke die Bindung noch mehr verstärken. Daher müssen Unternehmer zuerst am Vertrauen arbeiten, was natürlich Zeit kostet. Werbegeschenke können dann eine Art Hebel darstellen. Sie gelangen auch in Regionen, wo der Unternehmer nicht hinkommt: nach Hause. Wird das Werbegeschenk dann auch noch häufiger genutzt, möglicherweise nimmt der Kunde das sogar mit auf Arbeit, hat der Unternehmer gewonnen.

Zum Beispiel gibt es mittlerweile USB-Matten mit integriertem Kaffeewärmer. Begeistert zeigt der Kunde dieses Geschenk seinen Arbeitskollegen und alle sehen, von wem es stammt. Das ist Werbung aber nützlich zugleich.

Fazit: Unternehmer muss Kunden gut kennen

Zuerst muss Vertrauen aufgebaut werden. Vorher muss sich kein Unternehmer Gedanken um Werbegeschenke machen. Das wäre nur verlorene Zeit. Um dauerhaft als Unternehmer erfolgreich zu sein, sollte dieser seine Kunden gut kennen. Nur wer seine Kunden wirklich gut kennt und weiß wie er ihren Bedürfnissen Abhilfe schaffen kann, schafft eine Vertrauensbasis und hat Erfolg. Das ist zugegebenermaßen nicht leicht, aber essentiell. Werbegeschenke funktionieren im Anschluss als ein weiteres Puzzleteil um die Bindung zum Unternehmen zu stärken. Personalisierte Geschenke sollten dabei bevorzugt werden, da dadurch auch eine emotionale Bindung zum Kunden aufgebaut wird. Außerdem schätzen Konsumenten Geschenke, auf denen ihr Name zu finden ist, als wesentlich wertvoller ein, wie aktuelle Studien belegen. Mit ein bisschen Glück erhält der Unternehmer dann sogar noch positive Mundpropaganda.

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