Marketingmaßnahmen für Online Shops - Affiliate, E-Mails und Blog

Nachdem sich der erste Teil der Marketingmaßnahmen für Online Shops um SEO und SEM drehte, gehe ich in diesem Teil näher auf Affiliate-,und Email- Marketing, sowie auf das Thema Blog ein.

Bild: geralt / pixabay.com

Affiliate-Marketing

Konzentriert sich SEM auf die Suchmaschinen, so ermöglichen Affiliate-Netzwerke die Schaltung von Werbung für den Online-Shop auf thematisch passenden Websites aller Art. Die angesprochenen Netzwerke fungieren dabei als Vermittler zwischen den Website-Betreibern und dem Werbenden.

Wie SEM auch, arbeitet das Affiliate-Marketing nach dem Performance-Prinzip, das heißt bezahlt wird die Werbung nur, wenn sie in irgendeiner Form ein Ergebnis gebracht hat. Ob dies ein Klick, eine Kontaktaufnahme oder aber ein Verkauf ist, das wird über das jeweilige Netzwerk zwischen den Werbepartnern vereinbart. 
Im Gegensatz zu Suchmaschinenanzeigen, die nur aus Text bestehen, können im Affiliate- Marketing auch graphische Opens internal link in current windowWerbeformen wie Banner eingesetzt werden.

Der Vorteil

Mit gut ausgewählten Affiliate-Partnern lässt sich die Zielgruppe für den Online-Shop effektiv und kostengünstig erreichen und dort ansprechen, wo sie sich ohnehin im Web aufhält.

Der Nachteil

Manche Affiliates gehen mit unsauberen Methoden vor, um von den Werbetreibenden die Provisionen für die Schaltung der Werbung zu kassieren. Eine laufende Kontrolle und eine sorgfältige Auswahl der Partner sind deshalb im Affiliate Marketing unerlässlich.

Email-Marketing

Eine weitere effiziente Werbemethode für Online Shops ist das Email-Marketing. Hierbei bekommen die Empfänger den Hinweis auf das Angebot direkt und persönlich ins Postfach. Besonderes Augenmerk sollte im Email-Marketing auf die Auswahl der Empfänger-Adressen gelegt werden. Nur, wer die Werbung für seinen Online-Shop auch wirklich an die eigene Zielgruppe verschickt, kann damit gute Resultate erzielen.

Der Vorteil

Passt das Angebot zu den Interessen des Empfängers, so ist eine Reaktion auf diese direkte Ansprache sehr wahrscheinlich.

Der Nachteil

Email-Marketing arbeitet nicht nach dem Performance-Prinzip und erfordert somit eine gewisse Grundinvestition – ohne, dass der Ertrag vorhergesagt werden könnte.

Tipp

Bei allen genannten Formen von Werbung für den Online-Shop ist es wichtig, eine gute Landing Page zu den Kampagnen zu erarbeiten, die dem Interessenten den Schritt zum tatsächlichen Kauf so einfach wie möglich macht.

Der Blog zum Shop

Es muss nicht unbedingt bezahlte Werbung sein, die den Online-Shop bekannt macht und für Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe sorgt. Ein Blog rund um den Online-Shop kann – ohne direkt Kosten zu verursachen – ebenfalls diese Zwecke erfüllen.

So sorgt ein Blog mit regelmäßigem neuen Content zu Themen, die zu den Shop-Produkten passen, für eine bessere Präsenz in den Suchmaschinen und – wenn die Texte auch für andere Blogger und Websieten-Betreiber interessant sind – für eine gute Verlinkung.

Die Blog-Texte wiederum können über Soziale Netzwerke bekannt gemacht werden und erreichen somit potenziell ein breites Publikum. Wichtig ist hierbei allerdings, dass die Texte wirklich gut und nutzwertig für den Leser sein müssen. Werbung ist hier fehl am Platze.

Der Vorteil

Ein Blog hilft, einen guten Ruf und Vertrauen im Internet aufzubauen. Besonders für einen Online-Shop kann dies wichtig sein, um sich von der anonymen Masse abzuheben.

Der Nachteil

Ein Blog kostet sehr viel Zeit. Obwohl er, wie erwähnt, keine direkten Kosten verursacht ist er somit keineswegs umsonst…

Über die Autorin

Regina DeckartRegina Deckart ist Chefredakteurin des marketingshop blog. Die im Tageszeitungs- und Online-Bereich ausgebildete Journalistin setzt sich seit einigen Jahren intensiv in Theorie und Praxis mit Marketing auseinander. Ihre Spezialgebiete sind dabei Dialog- und Online-Marketing mit Schwerpunkten in Content-Marketing, Social Media, Videomarketing und Online Reputation Management sowie PR.

Auf dem marketingshop blog berichtet sie praxisnah über diese und andere Marketing-Themen, die für Gründer, Selbständige, Freiberufler und Marketing-Verantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen von Bedeutung sind.
 



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