Einfluss der Domain auf den Wert einer Website

Die Domain ist wohl so ziemlich eines der am häufigsten vernachlässigten Kriterien bei der Bewertung einer Website. Im genannten Artikel der Webmaster-Zentrale wird die Domain so nebenbei erwähnt – tatsächlich ist sie aber sehr wichtig für den Wert der Website.

Bild: Alexander Klaus / pixelio.de

Was eine Domain wert ist…

… kommt natürlich auf ihre Eckdaten an. Eine Rolle spielen dabei beispielsweise:

  • Ranking und Pagerank der Domain
  • Anzahl der Besucher
  • vorhandene Backlinks auf die Seite
  • Name der Domain
  • Top-Level-Domain

Je besser die Domain ist, auf der die Website liegt, desto höher kann auch der Faktor angesetzt werden, denn desto höher ist im Regelfall auch das Potenzial der Website einzustufen.

Vergessen Sie Sentimentalitäten!

Vielleicht kennen Sie das, dass Ihr Herzblut an einem Projekt hängt, besonders wenn Sie es selbst aufgebaut und über Jahre hochgepäppelt haben. Angesichts dieser „Gefühle“ mag Ihnen so mancher Preis zu niedrig erscheinen. Bedenken Sie aber, dass sich potenzielle Käufer nicht für Sentimentalitäten interessieren. Für sie handelt es sich rein um eine wirtschaftliche Berechnung – was sich nicht lohnt, wird nicht gekauft. Den sentimentalen Wert können Sie daher im realen Verkaufspreis nicht berücksichtigen.

Die Nachfrage bestimmt den Preis

Welchen Preis Sie letztendlich realisieren können, hängt davon ab, wie viel der Käufer bezahlen will. Angenommen, ein Interessent sieht ein großes Potenzial in der Seite und möchte sie unbedingt haben (vielleicht will er auch nur die Konkurrenz aufkaufen) – er wird mit Sicherheit bereit sein, einen höheren Preis zu akzeptieren, selbst wenn er nicht durch die Faustformel „Einnahmen x 3 – 5“ abgedeckt ist. Einem solchen Käufer können Sie bestimmt auch Newsletter-Abonnenten oder Fotos zu einem erhöhten Preis verkaufen.

Leider kommt es in der Praxis nicht allzu oft vor, dass ein Käufer so scharf ist auf ein Projekt, dass er dafür jeden beliebigen Preis bezahlen möchte. Meist wird ein Interessent eher überlegen, was er aus dem Projekt bei minimalem Aufwand herausholen kann, um zu überprüfen, ob sich für ihn der Kauf auf jeden Fall lohnt. Und mehr als unbedingt notwendig möchten sowieso die wenigsten bezahlen.

Automatische Websitebewertung

Wie die Webmaster-Zentrale richtig feststellt, können mit Websitebewertungstools, wie sie im Netz zuhauf zu finden sind (z. B. adresso.de, bizinformation.org, webseitenwert.de), keine realistischen Einschätzungen des Werts einer Website abgegeben werden. Für ein und dieselbe Website ermitteln verschiedene dieser Seiten sehr unterschiedliche Werte, die zwischen 4.000 und 420.000.000 Euro liegen. Daran sieht man schon, dass dies völliger Quatsch ist. Eine Erklärung, wie sich die Berechnung zusammensetzt, sucht man gewöhnlich vergeblich. Man wird lediglich mit einer Zahl konfrontiert, die wie aus der Luft gegriffen scheint.

Fazit

Die Berechnung des Werts einer Website lässt sich nicht in einer einfachen Formel festhalten, die jeder Seitenbetreiber nur mit den entsprechenden Variablen zu füllen braucht und sofort den Wert ausgespuckt bekommt. Dieser Wert ist eine sehr subjektive Angelegenheit, die sowohl der Verkäufer als auch die verschiedenen Interessenten sehr unterschiedlich einschätzen können. Professionell kann der Wert einer Website scheinbar immer nur näherungsweise bestimmt werden. Oft ähnelt diese Bewertung mehr einer Schätzung denn einer Berechnung.

Betriebswirtschaftliche Herangehensweise

Die bisher vorgestellten Bewertungsverfahren lassen eine betriebswirtschaftliche Herangehensweise vermissen. An diesem Punkt setzt die Seite www.meinbot.de an. Das entwickelte Tool: "Domains bewerten", steht den Nutzern vorerst in einer Beta-Version zur Verfügung.

Was berechnet das Tool "Domains bewerten"?

Im Tool "Domains bewerten", werden die Suchmaschinenrelevanten Bewertungskriterien und darüber hinaus die betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte der Unternehmensbewertung bei der Findung des Verkaufspreises einer Website berücksichtigt.

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