Inkubator

Technologiezentren, Existenzgründerzentren oder auch Wissenschaftsparks – die Bezeichungen für Einrichtungen, die neue Gründungsvorhaben unterstützen sind vielfältig. Aus dem Englischen stammt der Begriff des Business incubator – oder auch Inkubator. Dabei ist die Idee bereits seit einigen Jahrzehnten etabliert: Bereits Ende der fünfziger Jahre wurde es in den Vereinigten Staaten angewendet, in den achtziger Jahren fand es in Europa Verbreitung. Die Business Inkubatoren stellen in der Regel die Beratung und Unterstützung bei der Konzeptionierung, Finanzierung und Gründung des Unternehmens, eine Begleitung der ersten Schritte des Aufbaus und zahlreiche Dienstleistungen wie Fördermittelmanagement und Sekretariatsservice zur Verfügung. Zur Hilfestellung eines Inkubators gehört oft auch die Bereitsstellung von Technologien oder Hilfe bei der Vernetzung mit anderen Unternehmen. Ein Inkubator – oder Gründungszentrum – verfolgt dabei folgende Ziele:
  • Die Unterstützung von Unternehmensgründungen und die Begleitung der ersten Schritte
  • Verbesserung der Marktetablierung und Erhöhung der Wachstumschancen
  • Schaffung von Arbeitsplätzen und Förderung der Entwicklung in der Region
  • Etablierung von Netzwerken und Wissenstransfer
Auch im Wege von sogenannten Ausgründungen beziehungsweise Spin-offs stellt das Mutterunternehmen dem ausgegründeten Betriebsteil häufig noch eine Inkubator-Umgebung zur Verfügung: Durch die Versorgung mit Ressourcen und Wissen ermöglicht das Mutterunternehmen dem neu gegründeten Unternehmen, die neue Geschäftsidee in einem abgesicherten Umfeld zu entwickeln und auf dem Markt zu positionieren. Im Gegenzug sichert sich das Mutterunternehmen auf diese Weise Einfluss und ggf. eine Beteiligung am Erfolg. In Deutschland haben sich Inkubatoren seit etwa dreißig Jahren bewährt. Sie sind hier im ADT Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. organisiert.

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