Achten Sie auf das richtige Verhältnis bei der Unternehmensfinanzierung!

Wenn Sie sich mit dem Gedanken an Opens internal link in current windowEigenkapital-Finanzierungen über Opens internal link in current windowBusiness Angels, Opens internal link in current windowPrivate Equity oder Opens internal link in current windowAccelerator spielen, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, welches Verhältnis bei der Unternehmensfinanzierung für Ihren Betrieb sinnvoll ist. Welche Eigenkapitalquote möchten Sie mindestens erreichen? Heute erkläre ich Ihnen, worauf es bei der Gewichtung von Fremd- und Eigenkapital ankommt.

Sichern Sie sich mein gratis eBook!

Es gibt Dinge, auf die Sie als Gründer verzichten können. Eine ehrliche, solide und gut kalkulierte „Gründerfinanzierung“ gehört nicht dazu. Sie ist das Herzstück jedes Businessplans und unverzichtbar, wenn Sie Ihre Geschäftsidee auf ihre Machbarkeit überprüfen möchten. Mein kostenloses eBook hilft Ihnen, die perfekte Finanzierung für Ihr Business zu finden.

In diesem eBook lernen Sie
  1. Welche Finanzierung bei welcher Gründungsart die Beste ist.
  2. Was ein SBA ist und wo die Vorteile dieser Finanzierung liegen.
  3. Was die Fallstudie MediaLab Konstanz zum SBA schreibt.
  4. Wie Sie mit einem guten Gefühl auf einen SBA vertrauen können.
→ eBook Gründerfinanzierung gratis herunterladen

Wenn das eigene Eigenkapital für die Unternehmensfinanzierung nicht reicht

Der KfW-Gründungsmonitor zeigt, dass gerade mal einer von fünf Gründern tatsächlich Bedarf hat, eine externe Finanzierung in Anspruch zu nehmen. Sind Sie einer dieser Gründer, bei denen das eigene Kapital nicht reicht, um ein solides Wachstum zu finanzieren, kommen zwei Möglichkeiten in Betracht: die Erhöhung des Eigenkapitals durch externe Kapitalgeber und die Fremdfinanzierung über verschiedene Arten von Krediten. Welche dieser Varianten für Sie in Frage kommt, hängt von Ihrer Situation ab.

Situation 1: Sie haben sehr wenig Eigenkapital.

Wenn Sie sehr wenig Eigenkapital haben, die Eigenkapitalquote also unterhalb von 10 oder 20 Prozent liegt, haben Sie nur einen sehr kleinen Spielraum, was Ihre Finanzierungsmöglichkeiten angeht. Bei einer so geringen Rückdeckung werden Sie bei den Banken kaum eine realistische Chance auf einen Kredit haben – höchstens durch Opens internal link in current windowFörderprogramme oder Opens internal link in current windowBürgschaften. Werden doch Kredite vergeben, dann aufgrund des schlechten Ratings zu schlechten Zinskonditionen.

Zudem besteht ein weiteres Problem: Liegt Ihre Eigenkapitalquote so niedrig, bedeutet das, dass bereits 80 bis 90 Prozent Ihres Kapitals auf Schulden aufbauen. Der Zins- und Tilgungsdienst belastet Ihre Liquidität stark. Ihr Handlungsspielraum im Falle von Schwankungen der Auftragslage oder konjunkturellen Problemen ist damit sehr eingeschränkt. Schon der kleinste Stolperstein kann zur Unternehmenskrise oder sogar Opens internal link in current windowzur Insolvenz führen. Je stärker Sie sich verschulden, desto stärker sind Sie vom guten Willen der Banken abhängig – Sie verlieren Ihre Unabhängigkeit als Selbstständiger.

In dieser Situation macht es am meisten Sinn, das Eigenkapital für die Unternehmensfinanzierung zu erhöhen. Ist dies aus eigenen, privaten Mitteln nicht mehr möglich, können Sie nach Kapitalgebern von außen Ausschau halten. Behalten Sie dabei allerdings im Hinterkopf, dass Business Angels, Accelerator & Co. stets eine Beteiligung an Ihrem Unternehmen im Auge haben. Dies bedeutet, dass Sie zwar Kapital erhalten und Ihre Eigenkapitalquote erhöhen, gleichzeitig aber auch Entscheidungsfreiheit abgeben. Je nach der Höhe der Beteiligung erwirbt der Investor damit nämlich oftmals auch ein umfangreiches Mitspracherecht.

Situation 2: Sie sind gut mit Eigenkapital ausgestattet.

Liegt Ihre Eigenkapitalquote höher als 20 Prozent oder noch besser sogar über 30 Prozent, sind Sie bei nahezu allen Kapitalgebern ein gerne gesehener Gast. Ihr Unternehmen steht auf einer soliden Basis. In dieser Situation macht es Sinn, die weitere Expansion auf der Basis von Fremdkapital aufzubauen, um Herr des eigenen Unternehmens zu bleiben. Durch eine externe Eigenkapitalfinanzierung müssten Sie Teile Ihrer Führung abgeben, obwohl keine Notwendigkeit dafür besteht.

Wie hoch muss die Eigenkapitalquote sein?

Es gibt keine konkrete Grenze, die vorgibt, wie hoch das Eigenkapital für die Unternehmensfinanzierung sein muss. Dies kann je nach Branche sehr stark variieren. Bei Kreditinstituten, die keine großen Reichtümer im Anlagevermögen binden müssen, reicht oftmals schon eine Eigenkapitalquote von unter 10 Prozent aus. Im verarbeitenden Gewerbe wird mit deutlich mehr Anlagen gearbeitet, weshalb hier eine Eigenkapitalquote von 20 bis 30 Prozent als optimal angesehen wird. Erfahrungsgemäß steigt die Eigenkapitalausstattung außerdem mit der Unternehmensgröße – je kleiner der Betrieb ist, desto stärker ist die Abhängigkeit von Fremdkapitalgebern.

Weitere Möglichkeiten, das Eigenkapital zu erhöhen

Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!
-Anzeige-
Meine Checkliste
Zu viele Schritte?