Burnout stoppt nicht vor Führungskräften!

In einer Zeit, in der Unternehmer permanenter Überbelastung ausgesetzt sind, hat Burnout selbst bei gestandenen Männern eine Chance. Denn auch ihr Körper funktioniert nicht rund um die Uhr wie eine Maschine. Er benötigt Pausen, eine geregelte Ernährung und ein vernünftiges sportliches Ausdauerprogramm. Fehlt eine dieser Voraussetzungen über einen längeren Zeitraum, dann ist Burnout schon vorprogrammiert.

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Erste Symptome nicht unter den Teppich kehren

Dabei entwickelt sich Burnout langsam und zuerst kaum bemerkbar. Stimmungsschwankungen werden auf den Stress geschoben, was auch sicherlich stimmt. Dann kommen eventuell Spannungskopfschmerzen hinzu, die ebenfalls nicht beachtet werden. Zu groß ist das Angebot an modernen Schmerzmitteln und mitten in einer Sitzung muss der Kopf klar sein. Der Körper wird damit vorübergehend zufrieden gestellt, bekommt aber immer noch nicht sein Recht in Form von Entspannung. Ebenso kann sich eine ständige Überbelastung im Job durch Rückenschmerzen oder Bewegungseinschränkungen in der Hals-Wirbelsäule äußern. Weitere Anzeichen für ein beginnendes Burnout können Magenschmerzen sein. Selbstverständlich können alle diese Beschwerden organische Ursachen haben, dennoch wird Stress auf Dauer mit verschiedenen Beschwerden wahrgenommen.

Möglicher Umgang mit Burnout in Unternehmen

Durch falsche Entscheidungen in der Führungsebene wird Burnout zu einem kostspieligen Problem. Um das zu vermeiden, stellt sich die Frage, wie sich Unternehmer und Manager in ihrer knapp bemessenen Freizeit nötige Auszeiten gönnen können. Schließlich kann so manche Firma nicht langfristig auf ihren Chef oder ihren besten Mann verzichten. Ein Opens internal link in current windowKurzurlaub kann die ersehnte Entspannung bringen, allerdings nur, wenn Handy und Laptop zuhause bleiben und es am Urlaubsort keinen Telefonanschluss gibt.

Sport

Viel besser und effektiver ist ein Umstellen der Lebensgewohnheiten, von einem passiven Aufnehmen der Reize zu einer aktiven Gegenwehr. Da gibt es Manager, die bereits morgens um 7.00 Uhr ins Fitnessstudio gehen und ihren Stress dabei wegtrainieren. Auch andere Ausdauersportarten, wie Fahrradfahren, Joggen oder Walken sagen negativen Gefühlen, Schwierigkeiten und Problemen im Job den Kampf an. Der Kopf wird wieder frei, Glückshormone machen sich im Körper breit und schenken wieder inneres Gleichgewicht. Da die meisten Fitnessstudios fast rund um die Uhr geöffnet sind, wird sich eine Stunde für zwei bis dreimal die Woche wohl finden lassen. Wer absolut kein Freund dieser Sportarten ist, kann auch mehrmals wöchentlich abends im Schwimmbad seine Runden drehen.

Es gibt Firmen, die mit gutem Beispiel vorangehen. Sie haben den Trend dieser Zeit und die Risiken erkannt und bieten Firmensport an. Das kann ein Abo für Fitnesssport sein oder auch eine Triathlon-Meisterschaft oder was auch immer der PR-Abteilung einfällt. Denn Sportangebote am Arbeitsplatz fördern einen sympathischen Gesamteindruck und das wiederum zieht neue Kunden an.

Ernährung

Ein weiterer Punkt betrifft die Opens internal link in current windowrichtige Ernährung. Dass Vitamine gesund sind, hat sich ja bereits herumgesprochen. Und dass auch gestandene Manager etwas anderes brauchen, als literweise Kaffee, Zigaretten und Mikrowellen-Essen sollte ebenfalls bekannt sein. Was leider oft vergessen wird, ist der Wert der Mineralstoffe. In winzigen Mengen werden sie vom Organismus benötigt, haben aber einen großen Wert auf unsere geistige Leistungsfähigkeit. Eine gesunde Ernährung gehört also unbedingt mit dazu im Opens internal link in current windowKampf gegen den Stress.

Pausen

Ebenso gehören in den Alltag integrierte Pausen dazu. Eine Mittagspause, in der nicht durchgearbeitet wird, sondern die zu einem kleinen Spaziergang genutzt wird. Durch die Bewegung an der frischen Luft werden Lösungen gefunden und Kreativität gefördert.

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Entspannung

Wer diese Ratschläge beherzt hat und dazu übergegangen ist, ein geregeltes Ausdauertraining zu absolvieren, hat mit dem Entspannen keine Probleme mehr. Denn nach einem anstrengenden Workout ist der Körper mehr als bereit für einen anschließenden Saunagang oder einen gemütlichen Abend.

Mit der neu begonnenen aktiven Gegenwehr werden die schädlichen Stressfaktoren nicht mehr verinnerlicht, sondern regelmäßig abgebaut.

Der Autor : Dirk Mohs, Jahrgang 1967, erlitt im Jahr 2008 ebenfalls einen Burnout. Das Internet bot ihm die Möglichkeit, sich aktiv mit mit der Krankheit auseinanderzusetzen und sich mit Betroffenen auszutauschen.

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