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Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Steuerberater!

Zu den engsten Vertrauten eines Unternehmers gehört der Steuerberater. Er ist der Finanzexperte an Ihrer Seite und begleitet Sie im besten Fall ab der Stunde null; bei vielen Existenzgründern ist er bereits im Vorfeld die Anlaufstelle ihrer Wahl: Eine offizielle Einrichtung dieser Art ist gesetzlich gefordert, um den Businessplan für die Arbeitsagentur abzusegnen, damit Sie einen Gründerzuschuss bekommen können. Aber nicht nur das kann der Steuerberater für Sie leisten, ich hab auf dieser Seite einige häufige Fragen zum Thema Steuerberater beantwortet. Welche wichtigen und zugleich schwierigen sowie kniffligen Aufgaben mein Steuerberater für mich übernommen hat, können Sie außerdem hier lesen:

Häufige Fragen zum Steuerberater:

Sie werden von einem ausgezeichneten Büro nicht nur erstklassig in Sachen Jahresabschluss versorgt, sondern auch durch deren Newsletter, Rundschreiben und im Zweifelsfall durch Anrufe über wichtige Neuerungen unterrichtet. Aus Gesetzesänderungen können sich wichtige Vorschläge für die Aufstellung Ihres Unternehmens ergeben. Ein gutes Büro wird ausführlich mit Ihnen darüber sprechen und Ihnen konkrete Vorschläge unterbreiten. Umgekehrt ist es natürlich wichtig, dass Sie sich rechtzeitig an Ihren Steuerberater wenden, wenn Sie Veränderungen planen oder absehen können. Das kann die Lohnbuchhaltung betreffen, einen Firmenzuwachs, internationale Ausrichtungen, Unternehmensankauf oder -verkauf  oder die Erbfolgeregelung.

Woran erkenne ich einen richtig guten Steuerberater?

Ich habe vor einiger Zeit einige Gründe zusammengetragen, woran Sie einen richtig guten Steuerberater erkennen. Bei dieser Liste haben wir natürlich auch andere Unternehmer geholfen, die ich in der Xing Gruppe für Selbstständige gesucht und gefunden hatte. Es ist also ein Gemeinschaftswerk. Sehr viele Erfahrungen habe ich allerdings auch aufgrund meiner Ausbildung in einer Steuerkanzlei einbringen können und natürlich habe ich auch selbst als Unternehmer Erfahrungen mit Steuerberatern in der Vergangenheit machen dürfen. Lesen Sie also diese geballte Ressource, um entweder Ihren bisherigen Steuerberater richtig einschätzen zu können oder um wirklich einen neuen Steuerberater zu finden.

Daher ist es wichtig, dass Sie

  • angebotene Newsletter oder Neuigkeiten über den Postweg aufmerksam lesen.
  • nach solchen Serviceleistungen fragen, wenn keine angeboten werden - oder den Steuerberater wechseln.
  • zeitnah auf Neuheiten reagieren, die Ihr Unternehmen betreffen oder betreffen könnten.
  • einen Einjahres-, Dreijahres- und Fünfjahresplan auflegen und darüber mit Ihrem Steuerberater sprechen: rechtzeitig und mehrmals, angefangen bei ersten konkreten und schriftlich fixierten Überlegungen sowie stets bei erfolgreich absolvierten Einzelschritten.
  • unvorhergesehene Änderungen unbedingt sofort mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Was kann der Steuerberater für mich tun?

Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Steuerberater! Ja, aber was soll ich den fragen, wobei kann er mir helfen?

Ihr Steuerberater kann Sie vor unüberlegten Entscheidungen bewahren oder in Erbschaftsfragen helfen. Er ist nicht nur derjenige, der Ihre Unterlagen kennt, sondern auch ein vorausschauender Berater in Sachen Finanzsektor. Er kann Ihnen nicht sagen, ob das neue Produkt Erfolg haben wird - das ist nicht seine Aufgabe -, aber er kann anmerken, dass die teuer konzipierte Marketingkampagne Ihre Finanzen in Schieflage bringen wird. Er schützt Sie vor Risiken und ungesetzlichen Handlungen, wenn Sie für diverse Zwecke mehr Firmengeld als üblich entnehmen möchte. Und er kennt alle Tipps, Tricks und mögliche Gesetzeslücken, durch die Sie auf legale Weise möglichst viel Geld behalten können.

Die Aufgaben eines Steuerberaters sind sehr vielseitig, so dass dieser Artikel höchstwahrscheinlich nicht ausreichen wird, um Ihnen zu erklären, was der Steuerberater gerade für einen Unternehmer tun kann. Aufgrund meiner Ausbildung als Steuerfachangestellter möchte ich dennoch versuchen, einen kleinen Einblick zu gewähren. Die Aufgabengebiete des Steuerberaters oder einer Steuerkanzlei können in unterschiedlicher Weise gegliedert werden. So kann nach der Steuerart oder aber auch nach speziellen Tätigkeiten gegliedert werden, wie ich es hier getan habe:

  • Beratung in steuerlichen Angelegenheiten
  • Erstellung von Steuererklärungen, Steueranmeldungen oder diverse Anträge
  • Erledigung der Buchführung
  • Erfassung von Einnahmen und Ausgaben
  • Aufstellung von Bilanzen
  • Ermittlung der Einnahmenüberschussrechnung
  • Erstellung von Jahresabschlüssen
  • Erstellung von Anlageverzeichnis
  • Lohnbuchhaltung
  • Vertretung in Steuerstrafsachen oder Bußgeldangelegenheiten
  • BWA erstellen
  • Erstellung oder Ermittlung von finanzwirtschaftlichen Dokumenten und Aufstellungen
  • Gutachten in steuerlichen oder wirtschaftlichen Angelegenheiten
  • Bewertung von Wirtschaftsgegenständen
  • Begleitung bei Betriebsprüfungen

Das sind bei weitem nicht alle Aufgaben und Tätigkeiten und oft werden auch nicht alle oben genannten Tätigkeitsbereiche wirklich vom Steuerberater selbst durchgeführt, sondern von Mitarbeitern, Auszubildenden oder Erfüllungsgehilfen, etwa freie Mitarbeiter oder Freelancer.

Wie Sie sehen können, beschränkt sich die Arbeit eines Steuerberaters nicht nur auf die Erstellung von Steuererklärungen, die regelmäßige Buchführung mit der Erfassung von Einnahmen und Ausgaben des Unternehmers. Wie der Name des Steuerberaters schon erkennen lässt, liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit auf Beratung, also die rechtzeitige und vorausblickende Gestaltung zukünftiger steuerlicher Angelegenheiten für eine Privatperson oder den Unternehmer, welche ja auch Privatpersonen ist.

Reduzieren Sie daher die Branche der Steuerberater nicht nur auf die Datenerfassung, sondern nutzen Sie seine Ausbildung, das Fachwissen und selbstverständlich auch die steuerliche Haftung dafür, kalkulierten und wohl überlegten Rat anzunehmen und umzusetzen, um damit letztlich wirklich Steuern und damit bares Geld zu sparen oder sich vor einer Dummheit zu bewahren. Hier ein paar von mir beschriebene Aufgaben eines Steuerberaters:

Wie oft sollte ich zum Steuerberater gehen?

Die Antwort ist sehr einfach: So oft wie nötig, mindestens aber einmal im Jahr.

Meine Erfahrung zeigt, 99,5% der Unternehmer gehen häufiger als einmal pro Jahr zum Steuerberater. Der Grund liegt einfach in der Vielfalt der Leistungen des Steuerberaters, aber auch in der Vielfalt der Steuerarten in Deutschland.

  1. So ist der erste Gang für die private Einkommenssteuererklärung, welche einmal im Jahr erfolgt, zu kalkulieren.
  2. Mindestens ein weiterer Gang, mehr dazu unten im Artikel im Bereich Umsatzsteuerveranlagung, erfolgt für die Buchführung, also die Erfassung der Einnahmen und Ausgaben des Unternehmers.
  3. In der Regel erfolgt noch ein Besuch beim Steuerberater, wenn der Jahresabschluss erstellt, ausgewertet und Ihnen vom Steuerberater präsentiert wird.
  4. Häufig bittet der Steuerberater separat zu Unterschriften oder Auswertungen von Steuerbescheiden bzw. zu Erklärungen bei notwendigen Einsprüchen in seine Kanzlei.
  5. Zusätzlich entstehende steuerliche Probleme werfen zusätzliche Fragen auf, welche zusätzliche Wege zum Steuerberater nach sich ziehen.

Das sind ad hoc 5 Fälle, die bei den meisten Unternehmern regelmäßig, jedes Jahr über viele Jahre hinweg auftreten.

Der Gang zum Steuerbüro spart auf Dauer Zeit und Geld

Bis zum Mai eines jeden Jahres muss die Abrechnung für Unternehmer vorliegen, die Verlängerung bis zum Jahresende ist normalerweise unproblematisch. Haben Sie bereits einen Steuerberater, wird er Sie eventuell im Sommer auffordern, recht bald vorzusprechen, damit sich nicht zum Jahresende alle Mandantenaufträge stauen und er in Zeitnot kommt. Im Sommer bleibt dafür mehr Zeit. Ist die Erklärung fertig, wird der Steuerberater mit Ihnen einen Termin für deren Abgabe beim Finanzamt vereinbaren. Dies müssen Sie persönlich unterschreiben, anschließend aber nicht noch einmal vorsprechen. Fällt der Termin in die Zwischenjahreszeit, werden Ihre Abgaben erst im Januar des kommenden Jahres fällig, Sie haben insgesamt also eine kostenlose Verlängerung von fast einem Dreivierteljahr erreicht. Auch bleibt die Möglichkeit, Belege nachzureichen, die Sie später finden, sodass sie der Steuerberater nachbuchen kann. Dafür werden Sie hinfahren oder die Belege scannen und per Mail senden, eventuell eine CD schicken. Ein Anruf im Vorfeld kann die optimale Vorgehensweise klären.

gründerlexikon tipp

Verlängerung Abgabefrist Einkommensteuererklärung

Lesen Sie in folgendem Artikel zu den Abgabefristen und den Verlängerungsmöglichkeiten zur privaten Einkommensteuererklärung.

Nachreichen von Unterlagen

Das Nachreichen kann bei wichtigen Belegen übrigens auch für frühere Steuererklärungen erfolgen. Ein Beispiel: Sie finden einen Anschaffungsbeleg von hohem Wert oder eine lange Reiseliste, also Belege, die Sie vorher nicht vorlegen und die deswegen auch nicht angerechnet werden konnten. Es gibt die Möglichkeit, solche Beträge im Nachgang zu bearbeiten, auch wenn die Steuererklärung bereits Geschichte ist. Wie lange das machbar ist und ob sich dies lohnt, sagt Ihnen Ihr Steuerberater; und auch, ob Sie dafür besser persönlich vorbeikommen.

Ich empfehle

Gehen Sie für die Buchführung einmal monatlich zum Steuerberater, egal wie häufig Sie beim Finanzamt Ihre Umsatzsteuervorauszahlung anmelden und bezahlen müssen. So bleiben Sie in einem regelmäßigen Rhythmus und können relativ zeitnah aufgrunf schwankender Einnahmen oder Ausgaben oder wegen anderer steuerlicher Probleme mit Ihrem Steuerberater sprechen und reagieren.

Wer daher monatlich zu seinem Steuerberater geht, ist auf der sicheren Seite und erspart sich viel Arbeit, die besser zur Umsatzgenerierung genutzt wird. Die umsatzsteuerrelevanten Belege werden auch für die jährliche Gewinn-Verlust-Rechnung gespeichert. Mancher Steuerberater lässt sich zudem private Belege zur Buchung vorlegen, sodass am Jahresende die abschließende Steuererklärung schnell erledigt ist. Dieses Vorgehen ist beispielsweise möglich, wenn Sie nur ein Konto für Berufliches wie Privates besitzen: Es wird normalerweise sofort jeder einzelne Posten gebucht, auch wenn Sie Belege erst später nachreichen.

Abhängig von der Veranlagung zur Umsatzsteuer

Bleiben wir bei der aktuellen Umsatzsteuererklärung bzw. der Umsatzsteuervoranmeldung: Wenn Ihr Unternehmen bestimmte Grenzen bei der jährlichen Umsatzsteuerzahllast überschreitet, wird vom Finanzamt die Veranlagung auf ein bzw. drei Monate angeordnet. Damit wird jeden / alle drei Monate die Umsatzsteuervorauszahlung fällig. Diese muss innerhalb der entsprechenden Frist beim Finanzamt eingehen.

Aus dieser umsatzsteuerrechtlichen Tatsache ergibt sich bereits, dass einige Unternehmer monatlich wegen Ihrer Buchführung den Steuerberater besuchen müssen, andere Unternehmer wiederum nur einmal pro Quartal den steuerlichen Berater aufsuchen werden, jedoch dies auch monatlich tun können. Unternehmer mit geringen Umsätzen und damit sehr geringen Umsatzsteuervorauszahlungsbeträgen müssen sogar nur einmal im Jahr ihre Einnahmen und Ausgaben und die damit zusammenhängende Umsatzsteuernachzahlung bzw. Umsatzsteuerausstattung vom Steuerberater ausrechnen lassen. Bei diesen Unternehmern reicht prinzipiell ein Besuch pro Jahr für die Buchführung beim Steuerberater.

Beratung beim Steuerberater

Ansonsten ist der Gang zum Steuerberater immer dann sinnvoll, wenn Sie eine Beratung brauchen. Der Steuerberater kümmert sich nicht nur um Steuererklärungen, sondern kann Ihnen Neuerungen nahelegen, wenn diese für Sie günstiger sind. Vielleicht ruft er Sie an, um Ihnen mitzuteilen, dass Sie zukünftig Belege aufheben sollen, die bisher nicht relevant waren. Oftmals brauchen Sie mehr Zeit als ein kurzes Telefongespräch. Vielleicht gibt es umgekehrt bei Ihnen neue Situationen, die steuerlich besprochen werden müssen. Ein persönliches Gespräch ist sowohl intensiver als auch einfacher als ein Telefonat. Außerdem wird kein Steuerberater auf Dauer kostenlose Telefonberatungen geben. Gehen Sie also lieber einmal zu viel als zu wenig ins Steuerbüro. Ein gut aufgestelltes Unternehmen verkraftet die Zahlungen an den Steuerberater, die außerdem absetzbar sind.

Lesen Sie nun in diesem Abschnitt weiter und klären Sie die Fragen, ob Sie Ihre Buchführung oder Steuererklärung selber machen können.

Fazit

Ich bin nun seit vielen Jahren selbstständig und habe mir gewissermaßen ein System aufgrund eigener Erfahrung, Praxis, aber auch aufgrund meiner Ausbildung in einer Steuerkanzlei angeeignet. Ich gehe prinzipiell monatlich mindestens einmal zum Steuerberater, um eine Buchhaltungsunterlagen abzugeben und den Ordner aus dem Vormonat mit entsprechenden Auswertungen in Empfang nehmen zu können.
Darüber hinaus konsultiere ich meinen Steuerberater telefonisch und per eMail bei Bedarf. Zusätzlich kann ich meine Berater auch zu Hause besuchen, da er lustigerweise im selben Ort wohnt wie ich und ich ihn persönlich kenne. Eben aus dem letzten Grund, trifft man sich auch regelmäßig bei privaten Veranstaltungen, so dass dort (und nur wenn absolut nötig, dringend und unvermeidbar) eine Frage gestellt werden kann.

Darüber hinaus gehe ich zum Steuerberater, wenn der Jahresabschluss vorbereitet und besprochen werden muss. Zusätzliche Besuche fallen gegebenenfalls für Unterschriften zu Steuererklärungen, aber auch für das Nachreichen von Unterlagen an.

Steuerprüfungen vom Finanzamt führen zu weiteren Kontakten mit dem Steuerberater, wo große Berge von Ordnern umhergefahren werden müssen.

Alles in allem besuche ich meinen Steuerberater pro Jahr etwa 15 bis 20 mal. Kontaktieren werde ich ihn aber weitaus häufiger im Jahr.

Leserfragen zum Thema Steuerberater

Was kostet in der Regel ein Steuerberater?

Hallo, ich möchte ja gern ein Gewerbe anmelden (Kleinunternehmer). Ich werde am Anfang nicht viel Gewinn machen. Es ist mir aber sicherer einen Steuerberater zu nehmen zumind. für den Anfang. Was kostet das so mal grob geschätzt?

Antwort

Steuerberater werden nach einer Gebührenverordnung gezahlt. Die nennt sich genauer die Steuerberatergebührenverordnung und ist als Verordnung wie ein Gesetz für jeden einsehbar:
http://www.gesetze-im-internet.de/stbgebv/index.html

Es wird in den meisten Fällen nach dem Umsatz (also den Betriebseinnahmen) in einigen Fällen auch nach der Höhe der Betriebsausgaben abgerechnet. Dann kommt es auch auf die Tätigkeit des Steuerberaters an, so dass eine einfache Schreibarbeit anders abgerechnet wird als die Erstellung einer Bilanzen oder die Erstellung eines Jahresüberschusses. Dann kann der Steuerberater durch so genannte Zehntel in einer Tabelle nachschlagen und die Steuerberatergebühren in einer Bandbreite von bis ablesen.

Es ist also nicht so wie viele denken, dass der Steuerberater prozentual von der Erstattung seines Mandanten bezahlt wird. Das wäre ja fatal, wenn der Mandant an das Finanzamt eine Nachzahlung zu leisten hätte. Müsste dann der Steuerberater eine Beratungsgebühr an seinen Mandanten zahlen? Sicherlich nicht, daher ist dieser Meinung einfach nur einen Irrglaube des Volksmundes.

Bei Selbständigen gibt es im Großen und Ganzen zwei Kostenbereiche für den Steuerberater:

1) Die laufende Buchhaltung / Lohnbuchführung
2) Der Jahresabschluss und die betrieblichen Steuererklärungen

zu 1)
Um die Kosten gering zu halten, würde ich Ihnen raten, die Buchhaltung selber zu erstellen, z.B. mit einer Online Buchhaltung. Das bekommen Sie als Kleinunternehmer schon für 0 € im Monat. Die Lohnbuchhaltung fällt bei Ihnen noch nicht an, dafür können Sie aber 10 € pro Monat und Mitarbeiter einrechnen.

zu 2)
Dafür gibt es im Internet online Gebührenrechner, wo Sie Ihren voraussichtlichen Umsatz, bzw. Gewinn oder Verlust eintragen.

Um die Gebührenhöhe berechnen zu können, werden mehr Details zum genauen Umfang der auszuführenden Arbeiten benötigt.

Hierzu wird es empfohlen ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch mit einem Steuerberater zu vereinbaren.

Kaufen Sie Ihr Obst und Gemüse beim Billigdiscounter oder beim Bio-Bauern?

Entscheidend ist nicht immer der Preis, sondern die Qualität der Leistung. Das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen.

Also Gelbe Seiten rausholen oder anklicken und Steuerberater raussuchen oder über https://www.dstv.de/ suchen lassen.

Was kostet ein Steuerberater bei Nebengewerbe?

Hallo, ich möcht nur ein Nebengewerbe anmelden und die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Ich möcht gern nach der Gewerbeanmeldung zum Steuerberater gehen, damit der mir den Steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllt. (Hab Angst, dass es gegen den Baum geht, wenn ich es selbst ausfülle) Das ist ja nur ein kleiner Aufwand für den Steuerberater, kostet das viel?

Dann würde ich Ende des Jahres meine ganzen Unterlagen wieder abgeben, damit er meine Steuererklärung macht und die Einnahmen-Überschuss- Rechnung.

So teuer kann das ja dann nicht werden oder? Hab ja nicht viel Umsatz am Anfang. Ist mir lieber so, nicht dass ich vergesse irgendwas anzumelden und muss nachher ordentlich bezahlen. Nicht das ich im darauffolgenden Jahr auf einmal Umsatzsteuer zahlen muss oder Gewerbesteuer, auch wenn ich unter dem Satz bin.

Antwort

Das ist ja nur ein kleiner Aufwand für den Steuerberater, kostet das viel?

Fragen Sie ihn noch vorher, was er dafür berechnet. Ich habe da schon Preise von kostenlos bis 200 € gesehen.

Das dürfte auch für Sie interessant sein:

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung FAQ 16

Tipp: lassen Sie doch einfach ein Angebot von unserem Kooperationspartner und Onlinesteuerberater machen. Wir haben auf der Seite auch einen Rechner, der Steuerberatergebühren berechnet.

Ansonsten ist die Einstellung aber richtig. Konzentrieren Sie sich auf das was Sie am besten können und lassen Sie den Papierkrieg andere machen, denen das viel schneller von der Hand geht.

Sie werden einen richtig guten Steuerberater brauchen, glauben Sie mir:

Denn es kommen im Laufe der Zeit in jedem Unternehmen viele Fragen hinzu. Einige Beispiele:

  • Wie gehen Sie mit plötzlichen Großumsätzen und enormen Gewinnen um?
  • Wird das Auto durch Leasing preiswerter für Ihr Unternehmen?
  • Lassen sich Familienangehörige im Haus einsetzen?
  • Wann wird der Subunternehmer zum Scheinselbstständigen?
  • Was sollen Sie finanziell tun, an wen sich wenden, wenn die Umsätze sinken?
  • Wann ist welcher Einkauf von Möbeln oder Geräten sinnvoll, weil absetzbar?
  • Ist es zum jetzigen Zeitpunkt günstig, das Unternehmen in eine andere Form, beispielsweise eine GmbH, umzuwandeln?

Sie selbst sitzen am Puls des Hauses, was eine erhöhte Aufmerksamkeit, eine gezielte Planung und viel Kontrolle erfordert. Die aktuellen Kennzahlen liefert zum Beispiel das Steuerbüro. Ihre Aufgabe ist es, Projekte größerer Art und jede wichtige Veränderung ins Positive, vor allem auch ins Negative, mit Ihrem besten Berater durchzusprechen.

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Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder erkundigen Sie sich jetzt unverbindlich zu meinem Existenzgründerseminar für zu Hause!

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