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Wie werden die Ausgaben bei der Kleinunternehmerregelung berücksichtigt?

Die Höhe der Ausgaben spielt bei der Anwendung der Kleinunternehmerregelung keine Rolle. Entscheidend für die Kleinunternehmerregelung ist nur der Umsatz. Liegt der Umsatz im vorangegangenen Wirtschaftsjahr unter 17.500,- EUR und überschreitet der Umsatz im laufenden Wirtschaftsjahr nicht die Grenze von 50.000,- EUR, hat der Unternehmer die umsatzsteuerrechtliche Möglichkeit als Kleinunternehmer aufzutreten.

Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Sie werden endlich die Kleinunternehmerregelung verstehen - wenn Sie das richtige System einsetzen.

Wollen Sie mehr darüber erfahren? Dann klicken Sie Opens external link in new windowjetzt hier...

Sonderregelung für Existenzgründer

Existenzgründer müssen ihren Umsatz für das Gründungsjahre schätzen. Liegt der geschätze Umsatz für das Gründungsjahr unter 17.500,- EUR, kann der Gründer die Kleinunternehmerregelung anwenden.

Dabei ist nicht der tatsächliche Umsatz entscheidend, sondern die Schätzung. Sollte also der Umsatz des Gründers nach seiner Schätzung bei 13.000 Euro im ersten Geschäftsjahr liegen, bleibt die Kleinunternehmerregelung für dieses Gründungsjahr erhalten. Das gilt selbst dann, wenn der tatsächliche Umsatz sich auf 20.000 Euro beläuft. Allerdings kann im Folgejahr die Kleinunternehmerregelung nicht mehr genutzt werden.

Das heißt, dass der Gründer ab dem zweiten Geschäftsjahr die Regelbesteuerung anwenden muss, wodurch er Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen ausweisen muss. Im Gegenzug kann er aber auch die gezahlten Vorsteuern für Anschaffungen geltend machen.

Verwechslungen vermeiden

Obwohl die gesetzlichen Regelungen zum Kleinunternehmerstatus eindeutig sind, wird der Umsatz oftmals mit dem Gewinn verwechselt. Als einfache Faustregel gilt: Jegliche Zahlungen auf Ausgangsrechnungen stellen Umsätze dar. Gewinne ermitteln sich aus der Formel: Umsatz abzüglich Kosten = Gewinn. Für die Kleinunternehmerregelung spielen die Kosten des Unternehmens deshalb keine Rolle. Zu beachten ist außerdem: Wird ein Zeitaufwand in das neu gegründete Unternehmen investiert, der 15 Stunden in der Woche überschreitet, besteht kein Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld I.

Fazit

Die Ausgaben spielen bei der Beurteilung der Kleinunternehmerregelung gar keine Rolle und bleiben vollkommen unberücksichtigt. Opens external link in new windowBesuchen Sie mein Onlineseminar zum Thema "Kleinunternehmerregelung verstehen!"

Häufige Fragen beim Vorbereiten der Buchführung:

Der Kleinunternehmer im GründerlexikonTV


Leserfragen zum Thema Ausgaben bei der Kleinunternehmerregelung

Zählen die Ausgaben zum Jahresumsatz?

Hallo, ich darf ja als Kleinunternehmer im Jahr höchtens 17.500€ Umsatz machen. Das heißt also höchtens 1500€ im Monat.
Also wenn ich jetzt im Jahr z.b 17.5000€ Umsatz gemacht habe aber Ausgaben von angenommen 5000€ habe, dann habe ich ja praktisch NUR 12.500€ Jahres Umsatz oder nicht? Wie genau funktioniert das alles?

Antwort

Nein, Umsatz sind die Einnahmen, die Ausgaben spielen keine Rolle. Es geht nur um die Einnahmen.

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Foto Torsten Montag

Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder probieren Sie den Geschäftsideenfinder!

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