Telefon, Handy und Internet

Die Zahlungen eines Unternehmens für Telefon, Mobilfunk oder Onlinezugang stellen regelmäßig Betriebsausgaben dar. Dabei ist jedoch zu prüfen, ob eine private Nutzung vom Unternehmer oder seinen Angestellten vorliegt. Um diesen privaten Nutzungsanteil zu berücksichtigen, wird in der Regel am Jahresende eine Korrektur durchgeführt. Diese Korrektur kann beispielsweise durch einen Nachweis der Telefonrechnung (Einzelverbindungsnachweis) plausibilisiert wären. Da diese Methode jedoch recht zeitaufwändig ist, kann sich der Unternehmer einer pauschalen Methode bedienen und beispielsweise 30% der gesamten Telefonkosten als Privatanteil erfassen. Wahlweise können auch monatlich 30,- EUR korrigiert werden.

Von den Internetgebühren sind jedoch die Kosten für die Erstellung einer Internetpräsenz abzugrenzen.

Beispiel zur Telefonnutzung

Ein umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer nutzt sein dienstliches Telefon auch für private Zwecke. Aus Zeitgründen verzichtet er auf die genaue Ermittlung des privaten Anteils durch den Einzelverbindungsnachweis. Er berechnet die private Telefonnutzung mit 30% pauschal ab. Aus seinen Telefonkosten von insgesamt 500 EUR inklusive Umsatzsteuer berücksichtigt er daher 129,31 EUR als Telefonnutzung gewinnerhöhend. Somit muss er 20,69 EUR Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen.

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