Am von Torsten in Studien geschrieben
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positiver Gründungstrend

GEM Bericht 2018: Positiver Trend setzt sich fort

Die Chancen, in Deutschland ein Unternehmen zu gründen, werden weiterhin optimistisch eingeschätzt. Im Jahr 2018 erreichte der GEM den höchsten Wert seit seinem Beginn - dies war bereits schon im Vorjahr 2017 der Fall. Die GEM, der Global Entrepreneurship Monitor, erforscht bereits seit dem Jahr 1999 die Einstellungen zu Neugründungen in über 50 Ländern der Welt.

Zeichnungen in einem Notizblock
© rawpixel / pixabay.com

Die Daten aus Deutschland werden durch das Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie in Hannover in der Leibniz Universität Hannover in enger Zusammenarbeit mit dem in Eschborn ansässigen RKW Kompetenzzentrum erfasst und analysiert.

Knapp die Hälfte der Deutschen, nämlich rund 42 Prozent, sind auch im Jahr 2018 weiterhin optimistisch was Neugründungen von Unternehmen anbelangt. Diese Stimmung lässt sich auch in anderen Ländern der Welt beobachten. Denn die erhobenen Daten zeigen, dass 48 Prozent der Einwohner in rund 17 Ländern, die über ein hohes Einkommen verfügen, den Sprung in die Selbstständigkeit als chancenreich betrachten. Allerdings lassen sich in der Einschätzung von Gründungschancen starke Variationen erkennen.

Die Japaner sind gründungsfaul

Im asiatischen Japan schätzen nur 8 Prozent der Einwohner die Chancen für eine Gründung positiv ein, dabei liegt der Wert im skandinavischen Schweden bei unglaublichen 82 Prozent. Es zeigt sich, dass es sich in vielen Ländern so verhält, dass die tatsächlichen Quoten von Gründungen auch mit der jeweiligen Chancenwahrnehmung übereinstimmen. Dies zeigt sich zum Beispiel in den USA und in Kanada. In Schweden und Polen werden die Gründungen dagegen nur selten in die Tat umgesetzt. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass die eigenen Fähigkeiten für eine Gründung unterschätzt werden.

Das könnte Sie interessieren: Sind die Gründungschancen in Japan tatsächlich so gering? Um diese Frage zu klären, hat sich das Gründerlexikon mit dem Thema Existenzgründung in Japan beschäftigt.

Die persönliche Eignung zur Gründung wird oft negativ eingeschätzt

In der Bundesrepublik sind nur knapp 38 Prozent der Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren der Meinung, dass sie die nötigen Fähigkeiten und Kompetenzen für die Gründung eines Unternehmens mitbringen würden. Dies sieht in den USA und Kanada schon ganz anders aus, hier sind mehr als die Hälfte der Einwohner der Meinung, dass sie das Zeug zu einem Grüner haben.

Vorteil: Gründer im Bekanntenkreis

In diesem Zusammenhang spielt es eine große Rolle, ob die Menschen in ihrem Bekannten- und Freundeskreis andere Unternehmensgründer haben. Dies hat nämlich einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung von Gründungen. In der Bundesrepublik gibt circa ein Fünftel der Studienteilnehmer an, in ihrem näheren Umfeld eine Person zu haben, die im letzten Jahr den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat.

Angst ist das größte Hindernis

Der größte Faktor, der Menschen davon abhält, eine Gründung umzusetzen ist die Angst vor dem Scheitern. Allerdings lässt sich hier Festellen, dass die Angst tendenziell eher abnimmt, denn die Werte lagen in den Vorjahren immer erheblich höher als im Jahr 2018. Die Kanadier haben hier noch am meisten mit der Angst zu kämpfen, in Südkorea wurde die Angst vor dem Scheitern nur von rund 30 Prozent der Befragten als Grund gegen eine Gründung angegeben.

Frage: Planen Sie den Schritt in die Selbstständigkeit? Dann sollten Sie sich zunächst fragen, warum Sie überhaupt selbstständig werden wollen.

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