So wecken und lenken Sie das Interesse des Lesers für Ihren Online-Text

Bild: niekverlaan / pixabay.com

Ihre Leser möchten am liebsten durch Ihre Website geführt werden. Doch damit Sie sie überhaupt führen können, müssen Sie zunächst das Interesse des Lesers wecken – und das dürfte wohl die größte Herausforderung überhaupt sein. 

Das Interesse wecken

Natürlich muss zunächst der Inhalt stimmen – wenn Sie nur Unzulänglichkeiten verbreiten, interessiert sich niemand dafür. Die interessanten Informationen packen Sie in Aufzählungen oder lassen durch hervorgehobene Schlüsselwörter durchblicken, dass der Text die benötigten Informationen enthält. Auch ein passender „Anreißertext“ (auch „Teaser“ genannt) kann helfen, den Leser in den Text hineinzuziehen. Eine direkte Ansprache des Lesers mit „Du“ oder „Sie“ hilft in den meisten Fällen dabei.

Bedenken Sie auch in diesem Bereich, dass im Internet niemand allzu viel Zeit hat. Sparen Sie es sich daher, aufwändige Spannungsbögen aufzubauen, um dann zum Schluss des Textes DIE Message schlechthin zu verraten – mit etwas Pech ist Ihr Leser zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr Ihr Leser. Die wichtigsten Informationen sollten immer oben links stehen.

Den Leser führen

Was bedeutet das, den Leser zu führen? Ganz einfach: Zeigen Sie ihm, wo er hinmöchte (bzw. wo Sie ihn gerne hätten). Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Angenommen, Sie beschreiben in Ihrem Text, welche Leistungen Ihr Unternehmen anbietet. Der Leser hat grundsätzlich Interesse und liest Ihren Text daher einigermaßen aufmerksam. Nun ist er mit dem Text durch – doch was soll er jetzt tun? Sie anrufen? Eine Email schreiben? Woher soll er die Emailadresse nehmen?

Wenn nicht dasteht, wie es im nächsten Schritt weitergeht, kann Ihr Leser es auch nicht wissen. Die Mühe, zu mutmaßen, machen sich jedoch die wenigsten. Das Ergebnis: Weg ist der Interessent und damit auch das potentielle Neugeschäft.

Führen mit Links

Das Führen des Lesers erfolgt im Regelfall über Links. Dabei haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • Führung anhand direkter Links: Am Ende Ihres Textes steht ein Link, der in eine sprechende Phrase gekleidet ist, z. B. „Zum Kontaktformular“ oder „Zur Buchung“. Der Leser weiß genau, was sich dahinter verbirgt und wird darauf klicken, wenn er mehr erfahren oder etwas buchen möchte.
  • Führung anhand weiterführender Links: Besonders in Blogs findet man häufig Blöcke mit dem Titel „Weiterführende Links“ unter dem eigentlichen Opens internal link in current windowText. So findet man leicht themenverwandte Artikel. Auf Ihrer Firmenhomepage können Sie in diesem Bereich auch die möglichen weiteren Schritte aufzeigen, beispielsweise in Form von Links zu einem Bestellformular, zu FAQs, zu den AGBs oder zum Kontaktformular.
  • Führung anhand mehrerer Reiter: Diese Technik können Sie in dieser Artikelserie ganz praxisnah betrachten. Wir führen Sie, den Leser, anhand der Serienfunktion und den Links zum nächsten Artikel der Serie. Das gleiche können Sie Ihren Lesern auf der Firmenwebsite anbieten.
  • Führung anhand von Links im Text: Sie können auch direkt aus Ihrem Text heraus verlinken. Allerdings ist es dann oft mehr ein Zufall, auf welchen Link gerade geklickt wird – von einer gezielten Führung des Lesers kann in diesem Fall eher nicht gesprochen werden. Außerdem sollte man es mit dieser Verlinkung aus dem Text heraus nicht übertreiben.

Übrigens geht es bei Online-Texten nicht nur um Buchstaben und Wörter – auch die Technik spielt eine wichtige Rolle. Und die sehen wir uns im nächsten Artikel dieser Serie an.

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