Planspiel für Jugendliche: Wie fühlt man sich als Existenzgründer?

Mit 16 Jahren stehen viele Schüler kurz vor dem Übertritt ins Arbeitsleben. Gymnasiasten sind wenig später so weit. Eine Ausbildung, ob Lehre oder Studium, ist der sinnvolle Beginn. Doch was dann?

Bild: Deutscher Gründerpreis für Schüler

Viele gehen von einem festen Arbeitsplatz aus, haben vielleicht Karriereabsichten. Doch an eine Existenzgründung denken nur wenige. Interessiert Jugendliche das Thema Wirtschaft nicht genügend? Oder kennen sie sich nur nicht aus?

Ein wichtiger Baustein

Unterstützung bietet seit 15 Jahren der Deutsche Gründerpreis. Jugendliche ab 16 Jahren können sich als Team einer allgemeinen oder Berufsfachschule bis Mitte Februar eines jeden Jahres bewerben - nächster Stichtag ist der 14. Februar 2014 - und eine Existenzgründung komplett durchspielen: Die Unternehmensidee muss konkretisiert und mit harten Zahlen und Fakten untermauert werden. Ein Gründungskonzept enthält einen Kreativ- und Umsetzungsplan für drei bis fünf Jahre, die Überprüfung der eigenen Fertigkeiten sowie Fragen zu Finanzierung, Logistik oder Vertrieb. Alarmierende Zahlen zu rückgängigen Neugründungen sorgen dafür, dass der Deutsche Gründerpreis noch wichtiger wird. Es fragt sich nur, ob dies reicht. Die Schulstunden vermitteln kaum genug Stoff, um Jugendliche wirklich für Wirtschaftsfragen zu interessieren. Die Nachrichten bringen meist Katastrophenmeldungen und daher wenig Anregendes: Insolvenzen, fehlerhaftes Managerverhalten, Arbeitslose, Schuldenkrisen. Doch es sollte auch anders gehen. schüler im spurt von links nach rechts vor einer grauen wand gründerpreis

Breiter unterstützen

Die Aufgabe einer positiven Vermittlung wäre effektiver im Schulalltag zu verankern - immerhin sitzen hier die Unternehmer von morgen -, und Entwicklungen wie die der letzten Jahre dürfen nicht weiter um sich greifen: Beschneidung der Fördergelder in Höhe und Zeit sowie erhöhte Schwierigkeiten beim Versuch, einen Gründerantrag überhaupt genehmigt zu bekommen - kein Wunder, dass die Existenzgründungszahlen derzeit sinken. Schülerteams, die sich für den Gründerpreis bewerben, haben den entscheidenden Vorteil, durch die Projektarbeit bereits Kontakte zu Unternehmen herzustellen und tiefere Einblicke zu gewinnen. Dabei werden sie vielfältig beraten und bekommen Selbstvertrauen, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Solchermaßen ausgerüstet kann die Zukunft kommen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:

Projektbüro Deutscher Gründerpreis für Schüler
Patricia Korrell
Am Baumwall 11, 20459 Hamburg
Tel: +49 (0)40/37 03 23 32
E-Mail: korrell.patricia@stern.de



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