Coworking – die Alternative zum eigenen Büro

Gerade am Anfang der Selbständigkeit überlegt man gut, wofür man sein Startkapital ausgibt. Und da macht es durchaus Sinn, sich zu fragen, ob man wirklich von Anfang an ein eigenes Büro benötigt, denn damit verbunden sind natürlich einigermaßen hohe Fixkosten für Miete, Ausstattung, Versicherung und vieles mehr. Sprich, Geld, das eigentlich erst einmal verdient werden will!

Bild: tookapic / pixabay.com

Alternative Coworking

Eine sehr gute Alternative zum eigenen Büro sind sogenannte Coworking Spaces, also Räumlichkeiten, die man rein termin-bezogen stunden- oder tageweise anmieten kann. In fast jeder größeren Stadt gibt es solche Coworking Spaces, die in der Regel neben den Räumlichkeiten selbst alles bieten, was man zum arbeiten braucht: Büroausstattung, technische Ausstattung, WLAN, Küche und sanitäre Anlagen. Die Anmietung erfolgt zumeist sehr flexibel und ohne engere vertragliche Bindung.  Egal, ob man einen Einzelarbeitsplatz, einen Coaching-Raum, einen Besprechungsraum oder nur einen Arbeitsplatz in einem Großraumbüro benötigt, man wird bei den verschiedenen Einrichtungen schnell fündig. 

Wie findet man einen Coworking - Arbeitsplatz?

Im Internet gibt es zahlreiche Seiten, die sich mit dem Thema Coworking beschäftigen. Erwähnenswert ist hierbei zum Beispiel die Seite CoWorking News, die neben zahlreicher Informationen zum Thema auch ein Coworking-Verzeichnis für viele deutsche Städte bietet, so dass man in Ruhe surfen kann, um seinen Coworking-Arbeitsplatz zu finden.   Ebenfalls empfehlenswert ist die Seite coworking.de, die die Coworking Spaces der einzelnen Städte kurz und knapp auf einer Seite darstellt und auf die jeweiligen Räumlichkeiten verlinkt. Darüber hinaus gibt es auf  dieser Web-Präsenz  grundlegendes zum Thema Coworking, wie zum Beispiel die Entstehung der Idee und die Möglichkeit, sich als Coworker bundesweit zu vernetzen.

Was muss für einen Coworkingplatz gezahlt werden?

Die Preise für Coworking Spaces variieren je nach Räumlichkeit und Ausstattung und natürlich auch der Lage der Büros. Ebenso wie bei der Anmietung eines Büros sind bestimmte Stadtteile und Straßen teurer als andere. Sehr günstige Coworking Spaces bietet z.B. Igoor Coworking in Hamburg, wo man Räumlichkeiten für 5 € pro Stunde und Person anmieten kann. Ebenfalls günstig sind die Einrichtungen betahaus, die man in Hamburg, Berlin und Köln findet. Hier ist man z.B. mit einem Tagesticket für 17€ am Start. Es gibt Coworking-Räume, Teamräume und Konferenzräume, die man nutzen kann.   Bei der großen Vielzahl der verschiedenen Coworking Spaces ist für jeden Bedarf und Geldbeutel etwas dabei. Und neben der Kostenersparnis für ein eigenes Büro, welches man vielleicht gar nicht immer benötigt, bieten viele Coworking Spaces z.B. mit durch gemeinsame Veranstaltungen, Workshops und ähnlichen Aktivitäten die Möglichkeit, sich mit anderen Freiberuflern auszutauschen und so dem „Schmoren im eigenen Saft“ entgegen zu wirken. Wer weiß, welche interessanten und weiterführenden Kontakte man im Coworking Space knüpfen kann!

Logo PWBÜber die Autorin:

Christine von Borcke-Wloka arbeitet als Coach, Trainerin und HR Interim Managerin in Hamburg. Sie berät und coacht Menschen in allen Fragestellungen rund um die Themen Bewerbung, berufliche Neuorientierung und Standortbestimmung sowie Profiling. Mit mehr als 10 Jahren Berufsberfahrung als Managerin im Personalbereich bietet Christine von Borcke-Wloka ihren Klienten kompetent und praxisorientiert genau die Unterstützung, die in der jeweiligen Situation nötig ist.



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